Eileiterentzündung (Adnexitis)
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Als Adnexitis bezeichnet man in der Gynäkologie eine Entzündung der
Eierstöcke und der Eileiter. Die Erkrankung entsteht häufig als Folge einer nicht vollständig
ausgeheilten Scheidenentzündung, deren meist bakterielle Erreger bis in die Eileiter und weiter in die
Eierstöcke aufsteigen. Sie kann einseitig oder beidseitig auftreten und durch eine Vielzahl unterschiedlicher
Erreger ausgelöst werden, in vielen Fällen sind jedoch Chlamydien beteiligt.
Eine Adnexitis zeigt sich durch starke Schmerzen seitlich im Unterleib. Häufig tritt
gleichzeitig hohes Fieber auf. Mögliche Komplikationen in schweren Fällen sind Abszesse, eine Ausweitung oder ein Durchbruch der Entzündung in den Bauchraum sowie eine Blutvergiftung.
Manche Frauen klagen vor oder nach der Monatsblutung über Eierstock- und
Eileiterbeschwerden mit entzündlichem Ausgang. Dies kann zu ernstzunehmenden Komplikationen führen. Es ist
deshalb wichtig, die Ursachen (psychische wie somatische = psychosomatische) dieser Beschwerden abzuklären.
Bettruhe und ärztliche Konsultation ist notwendig.
Sprache der Symptome
Probleme mit den Sexualorganen können immer auch Probleme im sexuellen oder im
partnerschaftlichen Bereich bedeuten.
Mögliche Ursachen
Eine Blinddarm-Entzündung verursacht ähnliche Schmerzen, klären Sie das ab. Krankheitserreger
aus den Nachbarorganen (Scheide, Gebärmutter) wandern ein. Ständig kalte Füße, synthetische Unterwäsche,
Tripper, mangelnde Menstruationshygiene (Tampons), Unterfunktion der oder des Eierstocks. Chronische Verstopfung.
Mögliche Folgen
Heilt eine akute Adnexitis nicht vollständig aus, so kann sie chronisch werden. Dabei
schwächen sich die Symptome oft stark ab, manchmal bleiben nur Schmerzen während der Regel und beim
Geschlechtsverkehr zurück. Die wahre Gefahr dahinter wird leicht verkannt: Die entzündeten Stellen können
vernarben, was zu Verwachsungen und in der Folge zu Unfruchtbarkeit führen
kann.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren,
die Adnexitis in Frage kommen.
| AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel |
Diese Therapieform ist für chronische Fälle geeignet. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
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| Darmsanierung |
Bei einer chronischen Adnexitis halte ich eine Darmsanierung zur Stabilisierung des Immunsystems für unumgänglich.
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| Ernährung |
Beachten Sie die Ernährungshinweise wie unter Enzündungen beschreiben.
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| Homöopathie |
plötzlich und akut auftretend: Aconitum D30
rechtsseitig: Apis mellifica D4
linksseitig: Lachesis D12
Wärme bessert: Bryonia D3
bei starken Schmerzen: alle 2 Std. Bryonia D3, vor allem wenn jede Bewegung schmerzt.
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Urtinktur
(Frischpflanzentropfen) |
Folgende Mischung kann hilfreich sein:
Je 20 ml Sonnenhut, Thymian, Kamille, Rosmarin,
Sägepalme.
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| Fussreflexzonen-Massage |
Zonen: 23 der entsprechenden Seite, zusätzlich ausstreichen zum Fußgewölbe hin. Lymphzonen 4, 5,
6; Nebenschilddrüse 15.
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| Sanum Therapie |
Leitmittel sind Notakehl und
Nigersan.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler-Salze |
Ferrum phosphoricum Nr. 3, Kalium chloratum Nr. 4, Calcium sulfuricum Nr. 12
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| Sonstiges |
Sehr zu empfehlen ist das Reibe-Sitzbad nach Louis
Kuhne. |
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.02.2012 aktualisiert.

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