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Angina Pectoris

Der Begriff Angina pectoris kennzeichnet ein Symptom, welches auf eine Störung im Organismus mit Beteiligung des Herzens hindeutet und bei dem es zu starken Schmerzen im Brustbereich kommt. Das Symptom gilt häufig als Vorbote eines drohenden Herzinfarktes.

Bedingt durch einen Sauerstoffmangel des Herzens wird der Herzmuskel geschädigt, wobei sich ein schmerzhaftes Druckgefühl bildet, welches in Brust und angrenzende Bereiche ausstrahlt.

Hauptverursacher ist die Koronare Herzkrankheit (KHK, siehe auch: Herzkrankheiten), die zu den häufigsten Erkrankungen in Industrienationen zählt und führend in der Statistik für Todesursachen ist.

Als Auslöser einer KHK gilt nach konventioneller Ansicht vor allem die Arteriosklerose („Verkalkung“ von Gefäßen), deren Entstehung besonders durch Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel), Alkoholabusus (erhöhter Alkoholkonsum, Missbrauch), erbliche Faktoren, psychische und physische Belastung (Stress!) sowie einige Entzündungsformen (Entzündungen) begünstigt werden kann.

Die typische Angina pectoris zeigt sich anfallartig und tritt bevorzugt während bzw. nach körperlicher Aktivität auf. Daneben fördern u.a. auch ausgiebige, besonders fettreiche Mahlzeiten oder große Aufregung die Entstehung der typischen Symptome.

Die Betroffenen klagen über einen dumpfen Druck im Bereich des Brustbeins, der sich bis zum Schmerz steigern kann. Zusätzlich strahlt dieser Schmerz in eine Oberkörperhälfte aus, meist Arm, Nacken und Hals. Die Symptome verbleiben nur kurz (einige Minuten bis maximal eine halbe Stunde), um dann vollständig abzuklingen. Bedingt durch den plötzlich auftretenden Schmerz kommt es häufig zusätzlich zu einem Angstgefühl (Todesangst). Es bildet sich vermehrt Schweiß auf der Stirn, der Betroffene wirkt müde, körperlich schwach, die Atmung fällt schwer.

Nicht immer macht sich eine Fehlfunktion des Herzens direkt bemerkbar, einige Anfälle bleiben unbemerkt, die Gefahr eines daraus resultierenden Herzinfarktes bleibt weiter bestehen und wird z.T. erst verspätet diagnostiziert.

Die Medizin unterscheidet verschiedene Angina pectoris-Formen

Die stumme Angina pectoris ist gekennzeichnet durch ihre Symptomarmut. Neben einem leichten Druckgefühl in der Brust und einer akuten, aber gering ausgeprägten Leistungsschwäche zeigen sich keine weiteren Anzeichen. Diese Form gilt als besonders gefährlich, da ein Herzinfarkt ohne Vorwarnung eintreten kann. Besonders ältere Menschen und Diabetes mellitus-Erkrankte sind hiervon häufiger betroffen.

Die stabile Angina pectoris entsteht während der körperlichen Aktivität, die Symptome sind bei jeder Leistungssteigerung wiederkehrend ohne Zunahme an Intensität. Bei körperlicher Ruhe ist der Organismus beschwerdefrei.

Die akute (instabile) Angina pectoris zeigt sich anfallartig, weist dabei das typische klinische Bild auf und ist eine Indikation zur sofortigen Therapie, um einem Herzinfarkt direkt entgegenwirken zu können.

Eine sehr seltene Form der Angina wird mit der Prinzmetal-Angina beschrieben, bei der es, im Unterschied zu den anderen Formen, besonders in der Nacht und während Ruhephasen zu einem plötzlichen Verkrampfen von Herzkranzgefäßen und somit zum typischen Symptom des Brustschmerzes kommt.

Prognose und Therapie der Erkrankung richten sich nach dem Ausprägungsgrad der KHK. Je mehr Herzkranzgefäße verengt sind, umso höher liegt das Risiko eines letalen (tödlichen) Ausgangs.

Ebenso verhält es sich mit der Angina pectoris. Je häufiger es zu einem Anfall kommt, desto größer ist die Gefahr eines Herzinfarktes.

Eine naturheilkundliche Therapie zielt vornehmlich auf eine Umstellung der Lebensgewohnheiten sowie der Ernährung ab, was einer Verengung von Gefäßen und Ablagerungen entgegenwirken kann.

Die operative Therapie (z.B. Bypass-OP, Stent) wird immer dann gewählt, wenn konservative und medikamentöse Methoden nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

Achtung: Bevor Sie Mittel gegen Cholesterin nehmen, lesen Sie meinen Artikel zur Cholesterin Lüge!

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Die Sprache der Symptome

Mein Kollege der Naturarzt Hermann Kaufmann beschrieb es einmal so:

"Die Ruhephase, die Sie Ihrem Körper im allgemeinen und Ihrem Herzen im speziellen, nicht gönnen, holt sich der Körper von selbst. Dann müssen Sie endlich liegen. Und glauben Sie mir, Ihr Körper und Ihre Seele sind stärker als Ihr Ego und werden gewinnen. Schlussendlich überlebt die Seele."

Dem kann ich mich nur anschließen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Angina Pectoris in Frage kommen.

Blütenessenzen Rescue Remedy Notfalltropfen

Ernährung Eine Ernährungsumstellung auf eine "gesunde Ernährung" halte ich für unerläßlich. Vermeiden Sie vor allem Gebratenes und schränken Sie tierisches Eiweiß ein; Fisch ist in Maßen sinnvoll.
Urtinktur
(Frischpflanzentropfen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 20 ml Weissdorn, Arnika, Herzgespann, Königin der Nacht und je 10 ml Melisse und Rosmarin.

Gemmo-Therapie Stündlich 1-2 Stösse Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund sprayen.
Homöopathie

Bei Angina Pectoris haben sich die sog. "Goldtropfen" bewährt, eine Mischung aus folgenden Mitteln:

Crataegus (Urtinktur), Cactus D1 und Veratrum Album D3 (jeweils zu gleichen Teilen). Davon nimmt man im akuten Fall alle 15 Minuten 5 bis 10 Tropfen.

Als Einzelmittel kommen auch in Frage: Arnica, Glonoinum, Oleander, Lachesis, Spigelia und Pulsatilla.

Orthomolekular-Medizin
Coenzyme Q10 und
L-Carnitin plus  
Heilpflanzen

Jeden Tag eine ganze Knoblauchzehe essen.
Generell
: Weissdorn, Myrrhe, Schafgarbe.

Säure-Basen-Haushalt

Nach verschiedenen Theorien ist die Angina Pectoris vor allem eine Säurekrankheit; eine kohlenhydratarme und säurearme Ernährung ist deshalb angezeigt. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Im akuten Anfall sofort alkalisieren mit einem Basenpulver.

Sanum Therapie Im akuten Anfall sofort Mucokehl D3 Zäpfchen, alle 30 Minuten zwei Zäpfchen; danach für wenigstens drei Wochen noch jeweils zweimal täglich ein Zäpfchen, sowie Leptospermusan 3 mal täglich 5 bis 10 Tropfen. Die weitere Therapie sollte ein erfahrener Therapeut übernehmen.
Schüssler-Salze

Calcium phosphoricum D 6, Magnesium phosphoricum D 6, Kalium phosphoricum D 6

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.