Blutkreislauf
Der Blutkreislauf des Menschen
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Regelung des Blutkreislaufs
Der Kreislauf des Menschen besteht zum einen aus dem Gefäßsystem (großer Körperkreislauf und kleiner
Lungenkreislauf) und zum anderen aus dem zentralen Organ Herz (wo beide Kreisläufe miteinander verbunden sind).
Er dient der Versorgung sämtlicher Organe und Strukturen mit Blut, seinen in ihm gelösten Substanzen sowie
Sauerstoff.
Zusätzlich werden über das System Stoffwechselendprodukte entsorgt.
Das Herz schlägt ca. 70 Mal pro Minute und wirft dabei in einem regelmäßigen Rhythmus das gesammelte Blut wieder
aus (= Herzminutenvolumen).
Der dabei entstehende Druck ist ein Anhaltspunkt für die Funktionsfähigkeit des Herzens und des Kreislaufs und
lässt sich anhand des gemessenen Blutdrucks bestimmen. Physiologische Werte liegen, je nach Geschlecht, Alter,
Konstitution und Lebensweise, um die 120 / 80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule).
Für die Ver- und Entsorgung stehen dem Kreislauf verschiedene Blutgefäße zur Verfügung. Arterien transportieren
Blut vom Herzen weg, Venen bringen es zum Herzen hin.
Die zwischen beiden Gefäßarten liegenden Kapillaren (feinste Gefäße) dienen dem Austausch von Nährstoffen,
Sauerstoff und Stoffwechselprodukten (siehe auch: Blutzirkulation)
Das mit Sauerstoff angereicherte Blut strömt über die linke Herzkammer in die Aorta (Hauptschlagader).
Es ist der Anfang des Körperkreislaufs, bei dem sich von der Aorta aus viele Gefäße abzweigen, um so sämtliche
Organe und Gewebe mit Blut versorgen zu können.
Um den Stoffaustausch vollziehen zu können, werden die Gefäße immer kleiner (Arteriolen), um schließlich als
Kapillaren die Verbindung zum venösen System herzustellen.
Ab hier werden die Gefäße wieder größer im Durchmesser und gehen über Venolen letztlich in Venen über.
Das nun „verbrauchte“ (sauerstoffarme) Blut gelangt über obere und untere Hohlvene zum rechten Vorhof des
Herzens zurück.
Es schließt sich der Lungenkreislauf an, bei dem das Blut über die rechte Herzkammer zur Lunge gelangt, um
anschließend, ähnlich dem Körperkreislauf, im Bereich der Kapillaren mit Sauerstoff (bei gleichzeitigem Austausch
mit Kohlendioxid, welches später abgeatmet wird) angereichert zu werden.
Auch hier werden die Gefäße vom Durchmesser wieder größer und das sauerstoffreiche Blut gelangt über die
Lungenvene zum linken Vorhof des Herzens, wo sich der Körperkreislauf anschließt.
Das Pfortadersystem zählt vom Aufbau her zum Körperkreislauf, nimmt in seiner Funktion aber eine Sonderstellung
ein. Die Pfortader dient als Sammelstelle für das aus Magen, Darm und Milz fließende Blut, um es der Leber zukommen
zu lassen. Hier werden schädliche Substanzen ausgefiltert und unwirksam gemacht. Zusätzlich werden Fette verwertet
und Kohlenhydrate gespeichert. Das so „gesäuberte“ Blut wird dem Körperkreislauf über die untere Hohlvene wieder
zugeführt.
Die Regulation des Kreislaufs basiert auf dem komplexen Zusammenspiel von Sympathikus und
Parasympathikus des vegetativen Nervensystems, wobei sich das Regulationszentrum im verlängerten
Rückenmark (Medulla oblongata) befindet sowie über Hormonausschüttungen (z.B. durch Histamin als Gefäßdilatator und
Serotonin als Vasokonstriktor).
Über Stimulation bzw. Hemmung parasympathischer und sympathischer Fasern (z.B. mittels Druckrezeptoren) wird der
Blutkreislauf den jeweils gewünschten Bedingungen angepasst.
Dabei innerviert das vegetative Nervensystem hauptsächlich die glatte Muskulatur von Gefäßen und Organen und ist
dabei autonom (nicht der Willkür des Menschen unterworfen).
Grob erläutert wirkt der Sympathikus eher aktivierend, anregend und steigernd während der Parasympathikus als
Antagonist eher hemmt bzw. beruhigt.
Bezogen auf die Kreislaufregulation bewirken sie eine Vasokonstriktion (Verengung von Gefäßen) bzw. eine
Dilatation (Erweiterung) und können die Schlagkraft sowie die Frequenz des Herzens beeinflussen. Hormone wirken
entweder direkt auf die Muskulatur oder sie aktivieren gefäßbeeinflussende Substanzen.
Wie der Blutdruck genau geregelt wird, lesen Sie im Beitrag
Blutdruckregulation.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei
Problemen mit dem Blutkreislauf in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen.
Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt.
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| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden.
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| Bachblüten |
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen
lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher.
Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
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| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält,
was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum?
Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit
Jahren befolgt.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten
und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüsslersalze |
Vorbeugend: Kalium chloratum Nr. 4, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| Sonstiges |
Blutsalzkur zur Entschlackung. Das tibetische Medikament Padma 28 unterstützt die
Blutzirkulation.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.7.2011 aktualisiert.

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