Couperose, Teleangiektasien, Rosacea: Unterscheidung und Therapie

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Couperose, Teleangiektasien und Rosacea sind alle meistens im Gesicht lokalisiert, sehen ähnlich aus, sind aber grundsätzlich unterschiedlich.

Teleangiektasien (Wortsinn=weite Gefäße) werden kleine erweiterte Kapillaren bezeichnet, die unter der Haut sichtbar sind. Sie treten häufig im Gesicht oder an den Händen auf und sind ein meist harmloser Befund.

Sie können allerdings auch bei einigen Erkrankungen vorkommen (typisch bei der Alkoholabhängigkeit, Bindegewebsschwäche). Teleangiektasien können auch auf ein Basaliom hindeuten (semimaligner Tumor meist im Gesicht) und sie können auch auf Lebersymptome hinweisen als sog. "Leberhautzeichen" Spider naevi.

Bei der Couperose handelt es sich um das Auftreten von anlagebedingten Teleangiektasien bei einer vorhandenen Bindegewebsschwäche. Diese Erkrankung zeigt Rötungen und Gefäßnetze, die allerdings harmlos sind, sich aber zu einem kosmetischen Problem entwickeln können.

Hier unten im Bild eine leichte Couperose bei einem 10-jährigen Jungen im Wangenbereich:

10-jähriger Junge mit leichter Couperose

Die Rosacea ist eine Hautkrankheit, die ebenfalls im Gesicht lokalisiert ist und mit Hautrötungen beginnt. Manchmal kommt ein leichtes Spannungsgefühl und ein Juckreiz hinzu. Im Verlauf nimmt die Hautreizung zu und es entwickeln sich Entzündungen, Pusteln und Eiterbläschen. Die Krankheit verläuft in Schüben, als Ursache werden im Anfangsstadium aufgetretene Teleangiektasien vermutet.

Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Cutis) und dem Unterhautgewebe (Subcutis). Das Unterhautgewebe besteht zum grössten Teil aus Binde- und Fettgewebe. Es enthält Nervenenden, Haarwurzeln, Talg- und Haarbalgdrüsen und feinste Äderchen. Mit dem Älterwerden erschlaffen diese feinen Blutkapillaren. Sie werden grösser und dringen in die obersten Hautschichten vor. Dort werden sie als rot-blaue Äderchen oder Flecken sichtbar.

Mögliche Ursachen

Für Couperose gibt es mannigfaltige Ursachen. Übermässiges Sonnenbaden und Hitze begünstigen die Couperose. Üppige Ernährung, zuviel Alkohol, Nikotin, Kaffee und Salz können Couperose auslösen. Und vor allem Cortisonsalben sind daran beteiligt.

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Naturheilkunde und Naturheilverfahren

Im folgenden finden Sie einige naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Couperose in Frage kommen können. Ich beschränke mich hier nur einige wenige Möglichkeiten, da in den einzelnen Fällen die Therapie sehr unterschiedlich aussehen kann.

Ich rate dazu nach den Ursachen zu forschen (wie oben angeführt) und diese dann anzugehen. Im Fall des 10-jährigen Jungen (Bild oben) war dies relativ einfach. Ernährungsumstellung ohne Schweinefleisch und Milch. Dazu einige homöopathische Mittel.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Folgende Mischung aus Urtinkturen kann hilfreich sein: 30 ml Mäusedorn, je 20 ml Rosskastanie, Schafgarbe, Ginkgo und 10 ml Hamamelis.
Sonstiges Kräuteremulsion aus der Volksheilkunde: 60 ml Grundemulsion mit 20 ml Mäusedorn-Tinktur, 10 ml Hamamelis-Tinktur und 10 ml Ringelblumen-Tinktur mischen und morgens und abends die betroffenen Stellen damit einreiben.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 3.7.2017 aktualisiert.