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Couperose, Teleangiektasien und Rosacea sind alle meistens im
Gesicht lokalisiert, sehen ähnlich aus, sind aber grundsätzlich unterschiedlich.
Als Teleangiektasien (Wortsinn=weite Gefäße) werden kleine erweiterte Kapillaren bezeichnet, die
unter der Haut sichtbar sind. Sie treten häufig im Gesicht oder an den Händen auf und sind ein meist harmloser
Befund.
Sie können allerdings auch bei einigen
Erkrankungen vorkommen (typisch bei der Alkoholabhängigkeit, Bindegewebsschwäche). Teleangiektasien können auch auf ein Basaliom
hindeuten (semimaligner Tumor meist im Gesicht) und sie können auch auf Lebersymptome hinweisen als sog. "Leberhautzeichen"
Spider naevi.
Bei der Couperose handelt es sich um das Auftreten von anlagebedingten Teleangiektasien bei einer
vorhandenen Bindegewebsschwäche. Diese Erkrankung zeigt Rötungen und Gefäßnetze, die allerdings harmlos sind, sich aber zu einem
kosmetischen Problem entwickeln können.
Die Rosacea ist eine Hautkrankheit, die ebenfalls im Gesicht
lokalisiert ist und mit Hautrötungen beginnt. Manchmal kommt ein leichtes Spannungsgefühl und ein Juckreiz hinzu. Im Verlauf nimmt die Hautreizung zu und es entwickeln sich Entzündungen, Pusteln und Eiterbläschen. Die Krankheit verläuft in Schüben, als Ursache werden im
Anfangsstadium aufgetretene Teleangiektasien vermutet.
Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut
(Epidermis), der Lederhaut (Cutis) und dem Unterhautgewebe (Subcutis). Das Unterhautgewebe besteht zum grössten Teil aus Binde-
und Fettgewebe. Es enthält Nervenenden, Haarwurzeln, Talg- und Haarbalgdrüsen und feinste Äderchen. Mit dem Älterwerden
erschlaffen diese feinen Blutkapillaren. Sie werden grösser und dringen in die obersten Hautschichten vor. Dort werden sie als
rot-blaue Äderchen oder Flecken sichtbar.
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