Darmdivertikel
| Grundsätzliches |
Normalerweise ist die Darmwand aussen fast spiegelglatt. Bei einer
Divertikelerkrankung bildet die äussere Darmwand kleine, bläschenartige Ausstülpungen. Am
häufigsten findet man die Divertikel im so genannten Sigma, dem linken
Unterbauch.
Divertikel sind in unserer Gesellschaft ein recht häufiges Leiden. Die
Ausstülpung kann keine eigene Muskulatur, deshalb kann sie sich auch nicht selbst entleeren.
Die Folge davon ist, dass der Inhalt (Kot) sich verhärtet, was eine bakterielle Entzündung
(Divertikulitis) verursachen kann.
Wenn man mehrere dieser Divertikel hat, die sich entzünden, dann hat man
grosse Bauchbeschwerden. Wer also über längere Zeit Bauchkrämpfe und vielleicht sogar Blut im
Stuhl hat, sollte dies von einem Arzt abklären lassen.
verwandte Themen: Darmbeschwerden - Reizdarm - Blähungen - Colitis Ulcerosa - Morbus
Crohn
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| Mögliche Ursachen |
Chronische Verstopfung, Spannungszustände (auch
seelische). Ballaststoffarme Ernährung braucht für die Darmpassage erheblich mehr Zeit und
mehr Innendruck als pflanzliche Nahrung.
Dies begünstigt natürlich die Entstehung von Divertikeln. Auch Diäten bei
Abmagerungs-Kuren begünstigen Darmdivertikel.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Darmdivertikeln in Frage kommen.
| Ernährung |
Ballaststoffreiche Ernährung mit viel
Gemüse, Salate, Obst, Kartoffeln muss eingehalten werden. Viel trinken, bis der Urin farblos
ist!
Vermeiden Sie aber starke Abführmittel, die wiederum zu Entzündungen führen können. Besser sind
gedörrte, eingeweichte Zwetschgen mehrmals täglich oder Feigensirup, Milchzucker und
Kleie.
Scharfe Gewürze und Kochsalz sollten
Sie meiden, würzen Sie mit Fenchelsamen, Dill, Oregano, Kümmel und Majoran. Meiden Sie auch
blähendes Gemüse.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 20 ml Fenchel, Kamille, Ringelblume, Wallwurz, Faulbaum.
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| Gemmo-Therapie |
Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stösse Hagebutten-Knospenmazerat in den Mund
sprayen.
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| Medizinische Massagen |
Eine Manuelle Lymphdrainage am Bauch entspannt die Därme und
fördert die Peristaltik.
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| Orthomolekular-Medizin |
Eine Kur mit Teebaumöl wird sehr hilfreich sein.
Empfohlene Tagesdosis:
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Vitamin C: 2-3 g
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Zieht Wasser
in den Darm und macht den Stuhl weich. Beginnen Sie mit 500 mg pro
Tag und erhöhen Sie bis Sie bei der Dosis angelangt sind, wo der
Stuhl weich wird. Dies ist Ihr täglicher Bedarf.
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Vitamin B-Komplex
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Sollte
0,4-0,8 mg Folsäure enthalten. Folsäure-Mangel kann Verstopfung
verursachen.
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Pantothensäure: 250 mg
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Kann die
Darmtätigkeit anregen.
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Magnesium: 400 mg
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Kann die Darmtätigkeit anregen.
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Nahrungsfasern
10 – 30 g
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Wenn Ihr
Stuhl mit obigen Massnahmen weich geworden ist, fangen Sie an,
vermehrt faserreiche Kost zu essen. Bis sich der Körper daran gewöhnt
hat, können Blähungen und Bauchbeschwerden auftreten, gehen Sie also
behutsam vor.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| Sonstiges |
Eine Colon-Hydro-Therapie ist hier sehr
angezeigt.
Eine homöopathische Entgiftungskur der Firma PHÖNIX Laboratorien GmbH,
D-71149 Bondorf, würde ich Ihnen dringend raten. Die Kur ist in der Apotheke erhältlich und setzt
sich aus 4 Komponenten zusammen.
Zum Aufbau und Stabilisierung der Darmflora gibt es
verschiedene Probiotika, die eine gute Wirkung zeigen.
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