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Entzündung der Leber

Hepatitis - Die Leberentzündung

Grundsätzliches

Eine Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die Leberzellen schädigt und die Organfunktion beeinträchtigt.

 

Mögliche Ursachen

Eine Entzündung der Leberzellen kann unterschiedliche Ursachen haben. Die häufigste ist die Entzündung durch Viren. Diese sogenannten Virushepatitiden werden nach den unterschiedlichen Virustypen in Hepatitis A, B, C, D und E eingeteilt.

Hepatitis A und E werden fäkal-oral übertragen, d.h. durch Schmierinfektionen bei unzureichender Hygiene. Sie verlaufen nur in wenigen Fällen fulminant und heilen in der Regel aus.

Hepatitis B, C und D werden über den Blutweg, B und D auch über sexuellen Kontakt oder während der Geburt übertragen. Sie können in eine chronische Hepatitis übergehen.

Hepatitiden können auch durch Bakterien, Parasiten, Alkohol, Medikamente, Chemikalien oder andere Erkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen) ausgelöst werden.

In einigen Fällen kann eine Hepatitis unbemerkt verlaufen. Sonst verspürt man nicht richtungsweisende Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Druckgefül im rechten Oberbauch, Gewichtsverlust, Erbrechen oder Fieber.

Wenn die Erkrankung längere Zeit besteht, treten die Symptome einer Gelbsucht (=Ikterus) auf (dunkler Urin, heller Stuhl, gelbe Haut und Augen).

siehe auch: Infektionen - Leberschwäche - Viruserkrankung

 


Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Hepatitis in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Phytotherapie

Nachbehandlung : Artischocken, Erdrauch, Mariendistel, Meerfenchel, Desmodium, Löwenzahn, Lapacho (-Tee)

Homöopathie

akute Hepatitis: Carduus marianus D 2 (3mal täglich 5 Tropfen) und Phosphorus D 12 (morgens und abends 1 Gabe); das ganze wenigstens 10 bis 14 Tage lang.

chronische Hepatitis: Caduus marianus D 2, danach: Chelidonium D 3, danach: Taraxacum D 3; alle jeweils 4 Wochen lang.

In Frage kommen bei der chronischen Hepatitis auch: China D 4 und Flor de Piedra D 4

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.