Ausbleibende oder Aussetzende Regelblutung (Menstruation)
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Die normale Regelblutung (Menstruation) erscheint im monatlichen Rhythmus ca. alle 28 Tage und dient dem
Abstoßen der obersten Schicht der Gebärmutter, die nicht benötigt wird, wenn ein sich dort eingenistetes Ei nicht
befruchtet wird (= keine Schwangerschaft).
In der Regel findet der Prozess von der ersten Periode (meist in der Pubertät) an bis zum Klimakterium
(Wechseljahre) hin statt. Ein Ausbleiben der Regel (Amenorrhoe) innerhalb dieses Zeitraums kann Hinweise auf
physische und psychische Störungen des weiblichen Organismus geben. Daneben kommt es mit beginnender
Schwangerschaft zu einem Menstruationsstopp, häufig auch mit Beginn der Wechseljahre.
Die erste Blutung sollte zwischen dem 16. und 18 Lebensjahr einsetzen. Ist dies nicht der Fall, spricht man von
einer primären Amenorrhoe. Ursachen können genetische Defekte, hormonelle Störungen,
Funktionsstörungen oder Fehlbildungen sein.
Die sekundäre Amenorrhoe beschreibt das Ausbleiben der Regel für mindestens drei Monate nach
bereits durchlaufenen Regelzyklen.
Häufig lösen psychische und physische Belastungen wie Stress, Ortswechsel, familiäre
Probleme aber auch große Gewichtsschwankungen (Diäten !), Hormonstörungen und Stoffwechselprobleme (z.B. Hypothyreose) den
Menstruationsverhalt aus. Leistungssportlerinnen mit einem sehr niedrigen Körperfettgehalt haben ebenso mit einer
aussetzenden Regelblutung zu tun, wie auch Patientinnen, die an Magersucht leiden.
In sehr seltenen Fällen können auch Tumoren der Eierstöcke oder spezielle Medikamente die Ursache für eine
Amenorrhoe sein.
Eine Sonderform stellt die Post-Pill-Amenorrhoe dar, bei der es nach Absetzen der Pille zu
einem Ausbleiben der Regel kommt.
Bevor Sie aber etwas unternehmen, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie nicht schwanger sind
(siehe auch: Kinderwunsch :-).
siehe auch: Frauenkrankheiten - Regelschmerzen
Weitere Beiträge im Zusammenhang:

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei ausbleibender Menstruation in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Vielfach ist in solchen Fällen die Energie im Kopfbereich (Yang)
blockiert. Eine SAM (Spannungs-Ausgleich-Massage) unten wäre ratsam.
|
| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden. Kamille, Oregano,
Pfefferminze, Salbei, Thymian,
Zypresse.
|
| Bachblüten |
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen
zugrunde. Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und
bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
|
| Orthomolekular-Medizin |
Mangel an den Vitaminen A, B, C, D und E
können zur Rückbildung der Eierstöcke führen. Abwechselnde Kuren mit Sanddornsaft,
Hefeextrakt, Lecithin und Kalktabletten.
|
| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
|
| Schüssler-Salze |
Ferrum phosphoricum Nr. 3
|
| Spagyrik |
Anis, Schafgarbe
|
| Wirbelsäulensegmente |
Eine Fehlstellung des 3. Lendenwirbels kann Menstruationsprobleme
verursachen.
|
| sonstiges |
Ausgleichend und insgesamt sehr entspannend wirkt eine Fußrefelexzonenmassage.
|
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.

|