Milchschorf

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Als Milchschorf bezeichnet man einen krustenartigen Hautausschlag, der vor allem im Gesicht und am Kopf von Säuglingen vorkommt. In der Schulmedizin gilt der Milchschorf als ein atopisches Ekzem des Säuglingsalters. Für das atopische Ekzem wird auch der Begriff Neurodermitis verwendet; es beschreibt einen Hautausschlag, der chronisch oder immer wieder auftritt und mit roten, schuppenden Ausschlägen der Haut und starkem Juckreiz einhergeht.

Die genauen Ursachen für diese Erkrankung sind noch nicht genau bekannt, wahrscheinlich spielen genetische Faktoren ebenso eine Rolle wie Umweltfaktoren.

Milchschorf tritt im Allgemeinen erst ab dem dritten Lebensmonat auf und zeigt sich symmetrisch am Haaransatz und den Wangen. Im Akutstadium kommt es zu rot entzündeten unscharfen Hautbezirken mit Bläschen, die mit einem intensiven Juckreiz einhergehen.

Später kommt es zu einer gelblichen Krustenbildung, die der Namensgeber ist, da diese Krusten an angebrannte Milch erinnern. Die Ausschläge können neben dem Gesicht auch den Rumpf und die Extremitäten betreffen. Sie können mehrere Monate bis Jahre bestehen und dann komplett ausheilen, aber auch in die chronische (=dauerhafte) Form des atopischen Ekzems übergehen.

Zu unterscheiden ist der Milchschorf vom sog. Kopfgneis, der meist schon in den ersten Lebenswochen auftritt und auch in den ersten Lebensmonaten abheilt (meist um den 3. Monat). Es tritt dabei auch kein Juckreiz auf und das "Allgemeinbefinden" des Säuglings ist dadurch auch nicht beeinträchtigt.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Milchschorf in Frage kommen.

Ernährung Vermeiden Sie Milchprodukte. Am besten ist Stillen. Soja als Ersatz kann ich wegen des enorm hohen Potentials als Allergen auf keien Fall mehr empfehlen. Seit fast alle Sojaprodukte genverändert sind, haben die Soja-Allergien enorm zugenommen.
Homöopathie

Zur konstitutionellen Behandlung: Calcium carbonicum Hahnemanni D 200 (etwa ein mal monatlich)
oder: Calcium carbonicum Hahnemani D 30 (etwa 2 mal wöchentlich)

weiere Mittel: Oleander D 4
Viola tricolor D 4
Staphisagria D 12
Petrolem D 4
Vinca minor D 6

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.