Nasenbluten

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Nach schulmedizinischer Vorstellung kann Nasenbluten (Epistaxis) lokale Ursachen haben (in der Nase selbst) oder durch systemische Erkrankungen bedingt sein.

Je tiefer bzw. weiter hinten in der Nase das Nasenbluten lokalisiert ist, desto gefährlicher und schwieriger zu behandeln ist es.

Die häufigsten lokalen Ursachen des Nasenbluten sind Nasenschleimhautschäden mit einhergehenden Gefäßverletzungen. Dazu kommt es bei Verletzungen (z.B. durch "Nasenbohren"), Schleimhautentzündungen, Fremdkörpern, die in die Nase gelangen und die Schleimhaut schädigen, einer zu trockene Nasenschleimhaut (z.B. bei trockener Umgebungsluft), Verletzungen der Nasenscheidewand oder anderen chemischen oder physikalischen Schleimhautschädigungen.

Bei Kindern kann es häufiger zu verbleibenden Fremdkörpern (z.B. kleine Spielzeugteile) in der Nase kommen, die dann zu Epistaxis und eitrigem Ausfluss aus dem betreffenden Nasenloch führen können.

Auch Tumore der Nasenschleimhaut oder der Nasennebenhöhlen (gutartige und bösartige) können zu Nasenbluten führen (siehe auch unter Krebserkrankungen).

Bei Schädelbasisfrakturen kann es zu Epistaxis aber auch zum Austritt von Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) durch die Nase austreten.

Ursachen von wiederholtem Nasenbluten können ein Bluthochdruck (arterieller Hypertonus), akute Infektionen (z.B. Virusgrippe), Blutgerinnungsstörungen (z.B. Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten) oder seltenere Blutgefäßerkrankungen (z.B. Morbus Rendu-Osler) sein.

Sprache der Symptome

Die feinen Äderchen in der Nase haben auch eine Ventil-Funktion. Wenn der innere Druck (der seelische) zu gross wird, öffnet das Ventil. Wer häufig zu Nasenbluten neigt, sollte sich einmal fragen, was es in seinem Umfeld zu bereinigen gibt. In der Sprache des "Selbst" wird Nasenbluten auch als Konflikt mit sich selbst gesehen.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Nasenbluten in Frage kommen.

Soforthilfe bei Nasenbluten:

1. Ruhe bewaren und hinsetzen.

2. Mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel großflächig umfassen und angenehm fest zusammendrücken. Mindestens fünf Minuten lang. Kontrollieren Sie die Zeit mit einer Uhr!

3. Nach fünf Minuten sollte die Blutung gestillt sein, sadass man sich wieder normal bewegen kann. Lassen Sie die Nase wenigstens zwei Stunden in Ruhe, damit die Wunde sich nicht wieder öffnet. Frühestens nach zwei Stunden kann man dann etwas Heilcreme (z.B. Calendula Salbe von Weleda) mit einem Q-Tipp vorsichtig auf die Nasenschleimhaut geben. Sog. "blutstillende Watten" oder das beliebte Veröden der Blutungsquelle durch den Arzt sind sehr sehr selten nötig.

Was Sie unterstützend noch tun können, finden Sie in folgenden Informationen:

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist grundsätzlich geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Bei akutem Nasenbluten nicht angezeigt.
Bachblüten Rescue Remedy Tropfen
Homöopathie Phosphorus D 30 (bei Bedarf eine Gabe)
Hamamelis D3
Belladonna D3´0
Arnica D4
Heilpflanzen

Für das Hirtentäschelkraut liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor.

Wirbelsäulensegmente Bei wiederholtem Nasenbluten: Eine Fehlstellung der Halswirberlkörper, vor allem des vierten Halswirbels, können in seltenen Fällen eine Rolle spielen.
Sonstiges Heilpraktiker-Erfahrungen: Wenn Ihre Ahnengeschichte „Tuberkulose“ enthält, hilft eine homöopathische Ausleitung oder evtl. eine Neutralisierung mittels Bioresonanztherapie.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 16.08.2011 aktualisiert.