Nasenbluten
Nach schulmedizinischer Vorstellung kann Nasenbluten (Epistaxis) lokale
Ursachen haben (in der Nase selbst) oder durch systemische Erkrankungen bedingt sein.
Je tiefer bzw. weiter hinten in der Nase das Nasenbluten lokalisiert ist, desto
gefährlicher und schwieriger zu behandeln ist es.
Die häufigsten lokalen Ursachen des Nasenbluten sind
Nasenschleimhautschäden mit einhergehenden Gefäßverletzungen. Dazu kommt es bei Verletzungen (z.B. durch
"Nasenbohren"), Schleimhautentzündungen, Fremdkörpern, die in die Nase gelangen und die Schleimhaut
schädigen, einer zu trockene Nasenschleimhaut (z.B. bei trockener Umgebungsluft), Verletzungen der
Nasenscheidewand oder anderen chemischen oder physikalischen Schleimhautschädigungen.
Bei Kindern kann es häufiger zu verbleibenden Fremdkörpern (z.B. kleine
Spielzeugteile) in der Nase kommen, die dann zu Epistaxis und eitrigem Ausfluss aus dem betreffenden
Nasenloch führen können.
Auch Tumore der Nasenschleimhaut oder der Nasennebenhöhlen (gutartige
und bösartige) können zu Nasenbluten führen (siehe auch unter Krebserkrankungen).
Bei Schädelbasisfrakturen kann es zu Epistaxis aber auch zum Austritt
von Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) durch die Nase austreten.
Ursachen von wiederholtem Nasenbluten können ein Bluthochdruck (arterieller Hypertonus), akute
Infektionen (z.B. Virusgrippe), Blutgerinnungsstörungen (z.B. Therapie mit blutverdünnenden
Medikamenten) oder seltenere Blutgefäßerkrankungen (z.B. Morbus Rendu-Osler) sein.
Sprache der Symptome
Die feinen Äderchen in der Nase haben auch eine Ventil-Funktion. Wenn der innere Druck (der
seelische) zu gross wird, öffnet das Ventil. Wer häufig zu Nasenbluten neigt, sollte sich einmal fragen, was
es in seinem Umfeld zu bereinigen gibt. In der Sprache des "Selbst" wird Nasenbluten auch als
Konflikt mit sich selbst gesehen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Nasenbluten in Frage kommen.
Soforthilfe bei Nasenbluten:
1. Ruhe bewaren und hinsetzen.
2. Mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel großflächig umfassen und angenehm fest zusammendrücken.
Mindestens fünf Minuten lang. Kontrollieren Sie die Zeit mit einer Uhr!
3. Nach fünf Minuten sollte die Blutung gestillt sein, sadass man sich wieder normal bewegen
kann. Lassen Sie die Nase wenigstens zwei Stunden in Ruhe, damit die Wunde sich nicht wieder öffnet.
Frühestens nach zwei Stunden kann man dann etwas Heilcreme (z.B. Calendula Salbe von Weleda) mit einem Q-Tipp
vorsichtig auf die Nasenschleimhaut geben. Sog. "blutstillende Watten" oder das beliebte Veröden der
Blutungsquelle durch den Arzt sind sehr sehr selten nötig.
Was Sie unterstützend noch tun können, finden Sie in folgenden Informationen:
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist grundsätzlich geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Bei akutem
Nasenbluten nicht angezeigt.
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| Bachblüten |
Rescue Remedy Tropfen
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| Homöopathie |
Phosphorus D 30 (bei Bedarf eine Gabe)
Hamamelis D3
Belladonna D3´0
Arnica D4 |
| Heilpflanzen |
Für folgende Pflanzen liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor:
Hirtentäschelkraut
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| Wirbelsäulensegmente |
Bei wiederholtem Nasenbluten: Eine
Fehlstellung der Halswirberlkörper, vor allem des vierten Halswirbels, können eine Rolle
spielen.
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| Sonstiges |
Heilpraktiker-Erfahrungen: Wenn Ihre
Ahnengeschichte „Tuberkulose“ enthält, hilft eine homöopathische Ausleitung oder evtl. eine Neutralisierung mittels Bioresonanztherapie.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 16.08.2011 aktualisiert.

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