PMS - Das Prämenstruelle Syndrom
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) tritt bei ungefähr drei
Viertel (75%) aller gebärfähigen Frauen in unterschiedlicher Ausprägung auf. Eine von 20 Frauen beschreibt
dabei so starke Beschwerden, dass diese ihren Tagesablauf stark beeinträchtigt.
Es gibt charakteristische körperliche und psychische Symptome, die meist einige
Tage nach dem Eisprung (Zyklusmitte) auftreten und mit Einsetzen der Menstruation
abklingen.
Häufig kommen dabei Wassereinlagerungen (Ödeme) im
Gewebe vor allem an Händen und Füßen vor, die auch mit einer Gewichtszunahme einhergehen können. Wassereinlagerungen in den Brüsten können eine Berührungsempfindlichkeit und Schmerzen
verursachen (Mastodynie). Es können Hautprobleme (vermehrte Pickel), Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Kreislaufbeschwerden, Unterleibskrämpfe, Heißhunger, Appetitlosigkeit, Hitzewallungen,
Rückenschmerzen oder Migräne hinzukommen.
Psychisch machen sich Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängste, depressive Verstimmungen (siehe auch: Depressionen) oder
Hyperaktivität bemerkbar. Die Diagnose und Abgrenzung zu anderen Störungen ist daher in der Praxis nicht
immer ganz einfach.
Die genauen Ursachen für das PMS gelten in der Schulmedizin als noch
ungeklärt.
Es wird angenommen, dass ein hormonelles Ungleichgewicht in der zweiten
Zyklushälfte mit Überwiegen der Gestagene (vor allem Progesteron) und dem gleichzeitigen Abfall der Östrogene
eine Rolle spielt. Die Stimmungsschwankungen könnten auch aus diesem Ungleichgewicht entstehen,
andere psychische Erkrankungen scheinen nicht die Ursache eines PMS zu sein.
In der Schulmedizin werden Frauen immer noch recht oft Hormone verschrieben, mit dem Ziel die
Produktion bestimmter körpereigener Hormone zu unterdrücken und in den Monatszyklus eingreifen. Zum Einsatz
kommen hormonelle Verhütungsmittel und sog. GnRH-Analoga (Analoga des Neurohormons
Gonadotropin-Releasing-Hormon). Auch das Hormon Progesteron wird manchmal verordnet.
verwandte Themen: Bauchschmerzen - Menstruationskrämpfe - ausbleibende
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starke Menstruation
Sprache der Symptome
Mein Kollege, der schweizer Naturarzt Herrmann Kaufmann schreibt:
"Ich bin der festen Überzeugung, dass alle körperlichen Symptome bloß Zeichen einer seelischen
Erkrankung sind. Es gibt solche, die leichter aufzudecken sind und solche, an deren Ursache man kaum
herankommt, weil sie so tief steckt. Man sagt zwar, dass der Hunger auf Süßes die Stimmung verbessert, weil
es die Produktion von Serotonin im Gehirn anregt. Klingt alles sehr plausibel, aber Süßes hat auch mit der
Süße des Lebens und der Liebe zu tun!"

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei dem Prämenstruellen Syndrom in Frage kommen.
Es gibt aus der Volksmedizin viele Tipps und Ratschläge was man allgemein bei einem PMS tun könnte. Dazu gehören
unter anderem: ausreichender und guter Schlaf, regelmäßige Bewegung und Sport, und nicht
rauchen.
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AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
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Diese
Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
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Bachblüten
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Bachblüten lösen
keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen
Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
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Ernährung
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Verzichten Sie auf Alkohol und Koffein und achten Sie auf eine
gesunde Ernährung.
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| Entspannungsverfahren |
Einige Studien weisen (trotz kleiner Fallzahlen) darauf hin, dass Entspannungsverfahren
regulierend wirken können. Frauen mit starken Beschwerden können von einer "kognitiven
Verhaltenstherapie" (oft auch nur als "Verhaltenstherapie" angeboten) profitieren.
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Medizinische Massagen
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Eine klassische
Massage hilft, die nervöse Anspannung abzubauen. Empfehlen kann ich auch eine Fußreflexzonenmassage.
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Orthomolekular-Medizin
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Empfohlene
Tagesdosis:
Vitamin B6:
50-100 mg; Vermindert die Ansammlung von Wasser, besonders, wenn es zusammen mit Magnesium genommen
wird.
Multimineralpräparat: sollte mind. 10 mg Zink, 200 µg Chrom
und 5 mg Mangan enthalten. Reguliert den Zuckerstoffwechsel und vermindert möglicherweise
die PMS-Symptome.
Kalzium:
800-1000 mg zweimal täglich; Vermindert die Wasseransammlung im Gewebe, baut die Spannung
ab.
Magnesium: 400
mg; geringfügiger Mangel (was die Regel ist) kann die Symptome verschlimmern. Magnesium kann die
Stimmung verbessern, die Schmerzen in den Brüsten und die Gewichtszunahme vermindern.
Gamma-Linolensäure GLS: 4-8 Kapseln Nachtkerzenöl mildert die
PMS-Symptome.
Zu Kalzium und Vitamin B6 liegen positive
Studien vor. Bei Magnesium und Nachtkerzenöl ist die Datenlage etwas
widersprüchlich.
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Säure-Basen-Haushalt
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Der
Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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Zahnstörfeld
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Tote Zähne
stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen können bedenklich sein. Sie
sollten diese durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.

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