Prostataentzündung
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Grundsätzliches zu einer Prostataentzündung
Eine Prostataentzündung (Prostatitis) geht oft mit einer Entzündung der Harnröhre (Urethritis)
oder einer Entzündung der Nebenhoden (Epididymitis) einher.
Bei der akuten Prostataentzündung kommt es
zu:
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erschwertem Wasserlassen (Dysurie),
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einem häufigen Absetzen nur kleiner Urinmengen (Pollakisurie),
-
Schmerzen beim Wasserlassen (Algurie),
-
zu einem plötzlichen und unkontrollierten Harndrang (imperativer
Harndrang),
-
Schmerzen am Bauchfell und beim Stuhlgang
und
-
hohem Fieber mit Schüttelfrost
Die chronische Prostataentzündung verursacht eher
ein:
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Druckgefühl im Bereich des Damms,
-
eine Dysurie,
-
einen imperativen Harndrang und
-
eine gestörte Sexualfunktion.
Ursächlich sind häufig fortgeleitete Infekte der Harnwege
(Harnröhrenentzündung, Blasenentzündung,
Nebenhodenentzündung).
Weitere Ursachen einer chronischen Prostataentzündung
Es kann auch nach urologischen Eingriffen (z.B. Blasenkatheter, Blasenspiegelung, Biopsie der Prostata mittels
Stanze) oder bei einer Verengung der Harnröhre (Harnröhrenstenose) zu einer Prostatitis kommen.
Selten sind über das Blut oder die Lymphe fortgeleitete Infektionen aus anderen Körperbereichen.
Eine Prostatitis kann durch Bakterien (vor allem Chlamydien und Escherichis coli) verursacht
oder abakteriell sein.
Grundsätzlich sollte bei allen oben genannten Symptomen durch eine entsprechende Diagnostik
ein Prostatakarzinom und eine Prostatahyperplasie ausgeschlossen werden.
weitere Themen: Prostatabeschwerden
Sprache der
Symptome
Wenn Krankheit ehrlich macht, dann haben Sie ein Problem im Unterleib, sprich: mit der
Sexualität.
Mögliche
Folgen
Eine Entfernung der Prostata (Prostatadenomektomie) hat fast immer eine Impotenz zur Folge. Verhindern Sie das
frühzeitig.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei einer Prostataentzündung in Frage kommen.
| Ernährung |
Essen Sie mehr Lebensmittel, die reich an Zink sind: Austern, Weizenkeime und vor
allem Kürbiskerne. Essen Sie möglichst wenig Fett, Süßigkeiten und Weißmehlprodukte. Streichen
Sie Schweinefleisch von Ihrem Speiseplan.
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| Enzymtherapie |
Die Prostata ist bedingt durch Ihre Lage nur schwer durch Medikamente zu therapieren.
Deshalb ist hier eine allgemeine Enzymtherapie z.B. mit Wobenzym aussichtsreich. |
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Zwergpalme
+ je 20 ml Pappel, Goldrute, Sonnenhut.
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| Orthomolekular-Medizin |
Oft
führt ein Zink-Mangel zu diesem Problem. Ich empfehle generell wenigstens 30mg Zink pro
Tag.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.

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