Reinkarnations-Therapie
Emotionale Befreiung
durch Rückführung
von: Hermann Kaufmann,
Naturarzt
In fast allen Kulturen und Religionen der Welt glaubt man an
ein Weiterleben nach dem physischen Tod. Auch im frühen
Christentum war der Glaube an eine Seelenwanderung üblich. Erst
seit dem 2. Konzil von Konstantinopel im Jahre 553 änderte sich
diese Denkweise. Auf massiven weltlichen Druck hin erklärte der
damalige greise Papst Vigilius die Lehre der Reinkarnation als
Irrlehre .... und so ist es bis heute geblieben.
Eine Rückführung kann aber eine wichtige Hilfe zur Lösung
persönlicher Probleme sein. Wenn Sie beispielsweise mit
bestimmten Situationen im Leben nicht fertig werden (Ängste,
Blockaden oder Reaktionsweisen) oder in menschlichen
Beziehungen immer wieder in das gleiche (eher unbewusste)
Muster zurückfallen, kann die Ursache in einem traumatischen
Erlebnis in der Vergangenheit liegen. Kommen noch Schuldgefühle
dazu, eventuell sogar mit einem unbewussten
"Selbstbestrafungs-Muster", dann können solche seelische
Ursachen für körperliche Beschwerden verantwortlich sein.
Das Vorgehen bei zahlreichen Therapeuten basiert
auf der nicht-hypnotischen Methode von Bryan Jameison (USA),
erweitert durch Entwicklungen von Dr. Jan Erik Sigdell
(Schweden). Dazu wird oftmals auch die Abnabelungstechnik von
Phyllis Krystal (USA) verwendet, die der Rückführungsmethode
angepasst wurde.

GELINGT EINE RÜCKFÜHRUNG
IMMER?
In etwa 90% aller Fälle gelingt es beim ersten Mal,
Erinnerungen an frühere Leben wachzurufen. Eine Minderheit von
10% braucht dazu einen zweiten, ganz wenige einen dritten
Versuch. Das größte Hindernis bei einer Rückführung mit der
nicht-hypnotischen Methode ist immer der Kopf, sprich
Intellekt.
Der Verstand versucht die Bilder, die da kommen, zu
analysieren und zu deuten, zu sortieren: das kann sein und das
kann nicht sein. (Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.)
Diese Seelenerinnerungen können aber vom Verstand gar nicht
beurteilt werden (gerade weil sie unbewusst sind), sie machen
uns aber aus dem Unbewussten um so mehr zu schaffen. Es gibt
nur einen Weg zur Lösung: die Bilder und Gefühle kommen zu
lassen und anzuschauen.
Erst dann kann man sie dort lassen, wo sie hin gehören: in
die Vergangenheit, in jene Zeit, wo sie entstanden sind. Erst
wenn Ihre negativen, seelenverletzenden Gefühle losgelassen
sind, sind Sie emotional befreit. Es muss aber auch gesagt
sein, dass für komplexe Probleme allerdings zwei, wenn nicht
mehr Sitzungen erforderlich sein können.
Während einer Rückführung wird dem unbewussten Ich die
Möglichkeit gegeben, sich zu melden und alte Seelenverletzungen
aufzuarbeiten. In der Regel sind es unangenehme Erlebnisse, die
man vergessen oder verdrängt hat, oder sie stammen sogar aus
einem früheren Leben. Diese unerledigten Probleme sind wie der
Anker vor einem Segelschiff.
Egal, woher der Wind auch bläst, immer schaut man zum Anker
(Problem) hin, dreht sich sozusagen im Kreise. Erst wenn dieser
Anker gelichtet ist, das Problem gelöst und somit erlöst ist,
erst dann kann man weiter segeln.
|