Tränensäcke sind physiologische Einrichtungen des menschlichen Körpers, die die Funktion besitzen, die auf dem
Augapfel verteilten und über Gänge abgeleiteten Tränen zu sammeln.
Über den Tränennasengang (Ductus nasolacrimalis) am Ende des Sacks wird die Flüssigkeit zu den Nasennebenhöhlen
abgeleitet. Im gesunden Zustand sind Tränensäcke nicht sichtbar.
Man spricht aber auch von Tränensäcken, wenn der Bereich unterhalb des Auges stark
geschwollen ist.
Durch Veränderungen des Fettgewebes, Hauterschlaffung, Hautvermehrung oder Lymphstau kommt es zu der
charakteristischen Ausbeulung des Unterlids, die meist durch stark hervortretende Fettpölsterchen bedingt sind (gut
bei Menschen höheren Alters mit Gewebeabbau zu beobachten).
Selten können Tränensäcke auch ein Symptom für Hautkrankheiten oder Organerkrankungen darstellen, daneben spielt auch
die familiäre Disposition eine Rolle.