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Eine Venenschwäche ist eine chronische Erkrankung (=chronisch-venöse Insuffizienz oder auch kurz CVI
genannt).
Es bestehen Venen- und Hautveränderungen, die durch eine Blutstauung verursacht werden.
Die CVI kommt bei vorgeschädigten Venen meist am Unterschenkel und Fuß vor. Die Vorschädigung kann durch
vorausgegangene Thrombosen, Venenklappenschwächen oder angeborene Gefäßveränderungen bestehen. Meist zeigen sich Venenschäden
durch Krampfadern (=Varizen).
In geschädigten Venen staut sich Blut vor allem im Stehen, es kann nicht ausreichend zum Herzen abfließen.
Die CVI wird in drei Symptomstadien eingeteilt.
Stadium I bedeutet, dass Wasseransammlungen im Gewebe auftreten
(=Ödeme), die sich im Liegen wieder zurückbilden. An den Fußrändern und im Knöchelbereich zeigen sich kleine dunkelblaue
Hautvenen.
Im Stadium II gehen die Ödeme nicht zurück, die Haut ist durch
Eiseneinlagerungen rotbraun verfärbt, dünn und brüchig. Durch die Hautveränderungen kommt es zu Ausschlägen mit
Juckreiz.
Das Stadium III wird oft als offenes Bein bezeichnet. Es handelt
sich um Hautwunden, die meist oberhalb des Innenknöchels auftreten.
Bei der Diagnosestellung muss man beachten, dass Beinödeme auch andere Ursachen haben können (z.B.
Herzschwäche) und dass offene Beine auch bei der arteriellen Verschlusskrankheit auftreten können.
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