Vergiftungen

Vergiftungserscheinungen

Grundsätzliches

Eine Vergiftung (=Intoxikation) bedeutet die schädigende Wirkung von Giften, die von der Art des Giftes, der Giftwirkung und Dosis, der Gifteinwirkungshäufigkeit und -dauer und vom Patienten selbst (z.B. Vorerkrankungen) abhängt.

Die häufigsten Gifte sind überdosierte Arzneimittel, chemische Produkte (z.B. in Haushaltsreinigern) und Pflanzen (z.B. Pilze) sowie Nahrungs- und Genussmittel (z.B. Tabakrauch, Alkohol) und Gase (z.B. Kohlenmonoxid).

Gifte gelangen bei akuten Vergiftungen versehentlich (meist Haushaltsunfälle) oder vorsätzlich (z.B. Selbstmordversuch) in den Körper.

Bei chronischen Vergiftungen besteht eine andauernde Belastung (z.B. Umweltgifte, Alkoholismus).

Vergiftungssymptome sind je nach Art des Giftes sehr unterschiedlich.

Man unterscheidet ein narkotisches Syndrom mit reduziertem Bewusstsein und Körperfunktionen (bei Schlafmitteln, Alkohol, Opioiden), ein cholinerges Syndrom mit Erbrechen, Urin- und Stuhlabgang bis hin zu Lähmungen (bei Pilzvergiftungen, Insektizidvergiftungen), ein anticholinerges Syndrom mit trockener Haut, Fieber, Bewusstseinstörungen bis hin zu Krämpfen (bei Antidepressivavergiftung, Tollkirsche), ein sympathomimetisches Syndrom mit Blutdruckanstieg, Fieber, Erregungszuständen und Krämpfen (bei Kokain, Amphetaminen, Koffein) und ein bizarres neurologisches Syndrom mit Krämpfen, Zittern und Sprachstörungen (bei Neuroleptika-Überdosierung).

Säuren und Laugen verursachen neben den genannten Möglichkeiten meist noch erhebliche organische Schäden.

 

Mögliche Folgen Mehr oder weniger der ganze Rest dieser Datensammlung...

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Vergiftungserscheinungen in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Ernährung Durch eine vernünftige Ernährung geben Sie dem Körper die Möglichkeit, Gifte besser ausscheiden zu können. 
Medizinische Massagen Unterstützen den Stoffwechsel und die Blut- und Lymphzirkulation. Dadurch kann dem Körper bei der Giftausscheidung geholfen werden. 
Orthomolekular-Medizin

Hier ein 7-Stufen-Plan, den mein Kollege Hermann Kaufmann bei unspezifischen chronischen Vergiftungen empfiehlt:

1.   Einen Monat lang nehmen Sie ein Algenpräparat. Meeralgen sind den Süßwasseralgen vorzuziehen, weil sie jodhaltig sind und deshalb einer durch Quecksilber blockierten Schilddrüse gut tun. Algen habe die Fähigkeit, Schwermetalle an sich zu binden und mit dem Stuhl auszuscheiden.

2.   Zur gleichen Zeit entsäuern Sie Ihren Organismus rigoros. Der Morgenurin muss mindestens den Wert 7 erreichen.

3.   Nach dieser Vorbereitungszeit nehmen Sie täglich 1-3 Gramm Vitamin C in Kapselform (C-1000)

4.   Zusätzlich am Morgen 1 Selentablette (50 µg) und

5.   Abends 1 Zink-Tablette (15 mg)

6.   Machen Sie diese Selen-Zink-Kur 3 Wochen lang, dann pausieren Sie 1-2 Wochen und beginne von neuem. Vitamin C hingegen nehmen Sie fortan für alle Zeiten. Wir brauchen dieses Vitamin genauso wie Sauerstoff.

7.   Nach dieser zweiten Phase der Selen-Zink-Kur nehmen Sie ein Koriander-Präparat (Ceres-Produkte sind zu empfehlen). Hier ist die Dosis sehr fein abzustimmen. Koriander hat die Fähigkeit, Schwermetalle auch aus dem Zellinnern zu entfernen. Also ist ein neuerlicher Giftschub zu erwarten. Beginnen Sie mit 1-3 Tropfen pro Tag und steigern langsam bis maximal 2 x 10 Tropfen. Achten Sie auf die Reaktion Ihres Körpers.

 

Phytotherapie Erste Massnahme: Teufelskralle, Johannisbeer, Stechwinde.
Ausleitung: Chlorella, Germanium & Lapacho, Desmodium.
Säure-Basen-Haushalt

Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Schüssler-Salze

Kalium chloratum Nr. 4

Natrium chloratum Nr. 8 

Natrium sulfuricum Nr. 10

Spagyrik Pestwurz
Zahnstörfeld

Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Aus wurzelbehandelten Zähnen sollte nie eine Amalgamfüllung entfernt werden. Wurzel-Nekrose-Toxine und Leichenproteine werden ausgeschwemmt und belasten den Körper extrem. Hier ist die eine Amalgamfüllung das kleinere Übel! Wurzelbehandelte Zähne (tote Zähne) sollten extrahiert (gezogen) werden.

 

 

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Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung