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Eine akute Zahnfleischentzündung (=Gingivitis) zeigt sich durch eine leichte Rötung des
Zahnfleischs, Zahnfleischbluten und eine leichte Schwellung des Zahnfleisches.
Sie ist meist nicht schmerzhaft. Bei schweren Verläufen ist jedoch jede Berührung des Zahnfleisches
mit starken Schmerzen verbunden.
Als Ursache der Zahnfleischentzündung gilt in der Schulmedizin ein bakterieller
Zahnbelag (=Plaque), der vermehrt bei unzureichender Mundhygiene (=unregelmäßiges, ungenügendes Zähneputzen)
auftritt.
Bakterien im Zahnbelag scheiden Giftstoffe (=Endotoxine) aus, die in das Zahnfleisch eindringen und
dort die körpereigene Abwehr des Immunsystems aktivieren, so dass es zur Entzündungsreaktion
kommt.
Zu einer akuten Zahnfleischentzündung kommt es nach Ansicht der Schulmedizin durch
mechanische (=zu starkes, falsches Putzen), thermische (=Verbrennung an heißen Getränken oder Speisen) oder chemische
(=Säuren- oder Laugenverätzungen) Einflüsse.
Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die akute nekrotisierende ulzeröse Gingivitis (=ANUG),
die häufig bei Rauchern oder in Stresssituationen vorkommt. Sie entsteht auf dem Boden einer Gingivitis, ist sehr
schmerzhaft und verbunden mit Mundgeruch, einem fauligen Geschmack im Mund, Fieber und
Lymphknotenschwellungen.
Aus der akuten Form kann eine chronische Gingivitis hervorgehen. Sie kann einen schubartigen
Verlauf mit variablen Entzündungszeichen haben und es kann zu Zahnfleischwucherungen kommen.
siehe auch: Zahnprobleme - Zahnfleischblutung -
Zahnstörfelder
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