Gingivitis: Die Zahnfleischentzündung
Zahlreiche Patienten wären sicher bereit eine unfassende alternative und naturheilkundliche Therapie bei
einer Zahnfleischentzündung durchzuführen, wenn sie dadurch die zum Teil enormen Zahnarztkosten (bedingt durch
Zahnersatz) umgehen könnten.
Und was viele Patienten auch nicht wissen: chronische Zahnfleischentzündungen gehen mit einem Risiko für
Schlaganfall und Herzinfarkt einher.
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Eine akute Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
zeigt sich durch eine leichte Rötung des Zahnfleischs, Zahnfleischbluten und eine leichte Schwellung des
Zahnfleisches.
Sie ist meist nicht schmerzhaft. Bei schweren Verläufen ist jedoch jede
Berührung des Zahnfleisches mit starken
Schmerzen verbunden.
Als Ursache der Zahnfleischentzündung gilt in der Schulmedizin ein
bakterieller Zahnbelag (Plaque), der vermehrt bei unzureichender
Mundhygiene (unregelmäßiges, ungenügendes Zähneputzen)
auftritt.
Bakterien im Zahnbelag scheiden Giftstoffe (Endotoxine) aus, die in das
Zahnfleisch eindringen und dort die körpereigene Abwehr des Immunsystems aktivieren, so dass es zur Entzündungsreaktion kommt. Hierdurch wird das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht.
Die Schulmedizin ist sich allerdings noch nicht ganz klar darüber, wie
stark sich dieser Risikofaktor auswirkt. Meiner Ansicht nach ist dieser Faktor bedeutend! Viel zu wenige Hausärtze
kümmern sich um dieses Problem - und auch nur wenige meiner Kollegen schauen ihren Patienten in den Mund, was ich
für absolut notwendig halte.
Zu einer akuten Zahnfleischentzündung kommt es nach Ansicht der Schulmedizin durch mechanische (zu starkes, falsches Putzen), thermische (Verbrennung an
heißen Getränken oder Speisen) oder chemische (Säuren- oder Laugenverätzungen)
Einflüsse.
Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die akute nekrotisierende
ulzeröse Gingivitis (ANUG), die häufig bei Rauchern oder in Stresssituationen vorkommt. Sie
entsteht auf dem Boden einer Gingivitis, ist sehr schmerzhaft und verbunden mit Mundgeruch, einem fauligen
Geschmack im Mund, Fieber und Lymphknotenschwellungen.
Aus der akuten Form kann eine chronische Gingivitis hervorgehen. Sie kann einen
schubartigen Verlauf mit variablen Entzündungszeichen haben und es kann zu Zahnfleischwucherungen
kommen.
siehe auch: Zahnprobleme - Zahnfleischblutung - Zahnstörfelder - Zungenschaber
Mögliche Ursachen
Neben den oben von mir erwähnten Ursachen, die die Schulmedizin anführt, ist die eigentliche
Ursache eine falsche Ernährung, die erst den Boden für die entsprechende Bakterienkultur mit allen Folgen
bereitet.
Den wenigsten Zahnärzten und noch weniger Ärzten ist
bekannt, dass der ph-Wert im Mund mit dem ph-Wert des Darms in Verbindung steht. So beeinflusst die Darmflora die Mundflora entscheidend.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Zahnfleischentzündungen in Frage kommen.
Diese Seite wurde letztmalig am 07.02.2012 aktualisiert.

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