Gewürznelke, Syzygium aromaticum: Inhaltsstoffe, Anwendung, Wirkung und Studien

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Der Gewürznelkenbaum, lateinisch Syzygium aromaticum, gehört zu den Myrthengewächsen. Die Blume Nelke hat botanisch nichts mit der Gewürznelke zu tun.

Der Gewürznelkenbaum kann bis zu 15 Meter hoch werden und stammt von den indonesischen Molukken, die auch als Gewürzinseln bekannt sind. Verwendet werden die Blütenknospen des Baums, die geerntet werden müssen, bevor die Blüte sich öffnet. In ihrer Heimat wird rund die Hälfte der geernteten Knospen für die Produktion von Nelkenzigaretten verwendet. Außer auf den Molukken wird die Gewürznelke heute in vielen weiteren Ländern angebaut, wie in Pakistan, auf Sri Lanka oder in Indien.

Gewürznelken werden nach der Ernte getrocknet. Frisch getrocknet enthalten sie einen hohen Anteil ätherischer Öle, die dafür sorgen, dass sich frische Nelken leicht ölig anfühlen und auf Druck etwas Öl absondern. Zudem sinken sie in Wasser nach unten. Ältere Nelken schwimmen dagegen auf der Wasseroberfläche.

Die in der Gewürznelke enthaltenen Aktivstoffe verleihen ihr das einzigartige Aroma, das sie zu einem weltweit beliebten Gewürz macht. Außerdem wird Nelkenöl in Parfums verwendet und hat einige wichtige medizinische Eigenschaften. 2010 wurde der Gewürznelkenbaum Heilpflanze des Jahres. In vielen Ländern gehört die Nelke zu den traditionellen Heilmitteln. In der ayurvedischen Medizin gilt das Gewürz als wärmend. In Europa sind ihre schmerzlindernden Eigenschaften lange bekannt und wurden in den 1640er Jahren in einem französischen Medizinbuch beschrieben. Nelken werden seit über 300 Jahren gegen Zahnschmerzen eingesetzt, doch konnten sich bis ins 18. Jahrhundert nur wohlhabende Menschen daran erfreuen, denn Gewürznelken waren lange ihr Gewicht in Gold wert.

Ihre schmerzstillenden Eigenschaften wurden 2006 wissenschaftlich bestätigt, als Forscher nachwiesen, dass ein Nelkengel als Lokalanästhetikum im Mund ebenso wirksam ist wie Benzocain. (1)

Nigerianische Forscher zeigten an Mäusen und Ratten, dass lokal angewendeter Ethanol-Extrakt aus Nelke schmerzlindernd und zudem entzündungshemmend wirkt. (2)

In vielen weiteren Studien wurde die Gewürznelke auf ihre heilsamen Eigenschaften untersucht und zeigte einige bemerkenswerte Eigenschaften. Ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften wirken gegen eine Reihe von Krankheiten und werden intensiv erforscht. Eine Fallstudie zeigt allerdings, dass Nelkenöl auch giftig wirken kann. Ein Zweijähriger hatte fünf bis zehn Milliliter Nelkenöl getrunken und war anschließend ins Koma gefallen. Die Symptome glichen weitgehend einer Paracetamol-Überdosierung und wurden ähnlich behandelt. Der Junge erwachte am sechsten Tag aus dem Koma und erholte sich vollständig. (3)

Nelkenöl wirkt aktiv gegen verschiedene Mikroorganismen. Indische Forscher setzten es erfolgreich gegen den Hefepilz Candida albicans (4) und gegen die Pilzarten Aspergillus fumigatus sowie Trichophyton rubrum ein. (5)

Arabische Forscher zeigten, dass ein Ethanolextrakt aus Nelke im Reagenzglas antibakteriell gegen multi-resistente Staphylokokken wirkt. (6)

In Pakistan wurde die Gewürznelke erfolgreich gegen Staphylokokken, Salmonellen und Pseudomonaden eingesetzt. (7)

In einer koreanischen Studie wurde Nelkenextrakt erfolgreich verwendet, um die drei pathogenen Keime Salmonella typhimurium, Escherichia coli O157:H7 und Listeria monocytogenes auf Lebensmitteln unschädlich zu machen. Die Forscher schlagen daher vor, Nelkenextrakt als pflanzliche Alternative zu chemischen Insektiziden in der Lebensmittelindustrie weiter zu erforschen. (8)

Ein Extrakt aus Nelkenknospen wirkt im Labor aktiv gegen den Malaria-Erreger Plasmodium falsiparum. (9)

Ein Hexanextrakt der Gewürznelke wirkt dagegen tödlich auf Mückenlarven und könnte so im Kampf gegen durch Mücken übertragene Krankheiten genutzt werden. (10)

Gegen größere Organismen wie Kopfläuse zeigte sich im Labor ein Methanolextrakt der Gewürznelke toxisch und könnte eine verträgliche Alternative zu synthetischen Anti-Läuse-Mitteln werden. (11)

Portugiesische Wissenschaftler bekämpften mit Nelkenöl wirksam Dünndarm-Parasiten der Gattung Giardien. Zudem setzten sie das aus Nelken isolierte Eugenol erfolgreich ein. (12)

Wie Zimt kann die Gewürznelke lindernd bei Diabetes wirken. An Ratten mit Diabetes wurde gezeigt, dass aus Nelkenknospen gewonnene Oleanolsäure den Blutzuckerspiegel und die Enzymaktivität wieder normalisiert. (13)

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Japanische Forscher zeigten an Mäusen mit Diabetes Typ II, dass ein Ethanolextrakt aus Nelke den Blutzuckeranstieg bremst. Verantwortlich für den blutzuckersenkenden Effekt waren Eugenole und in geringerem Maß Oleanolsäure. Die Wissenschaftler sehen in der Gewürznelke ein hohes Potential als functional food gegen die Entstehung von Diabetes. (14)

Der bei Diabetes auftretende oxidative Stress kann ebenfalls durch Nelke gelindert werden, denn ihre antioxidativen Eigenschaften wurden vielfach belegt. Eine Studie aus Japan zeigte, dass Nelkenextrakt deutlich antioxidativ wirkt, dabei aber nicht hitzeresistent ist. (15)

Eine Untersuchung aus demselben Jahr zeigte, dass die in den Nelkenknospen enthaltenen Polyphenole der Pflanze ihre antioxidative Kraft verleihen. (16)

Slowakische Forscher fütterten ein Prozent gemahlene Nelkenknospen im Futter an Mastgeflügel und fanden bei den Tieren tatsächlich eine Verbesserung des antioxidativen Status. (17)

Füttert man Mäuse mit Nahrung, die Nelkenöl enthält, werden die Tiere resistent gegen Lungenentzündungen durch Klebsiella pneumoniae. (18)

Zudem wird ihr Immunsystem gegen andere Krankheiten gestärkt und die körpereigene Immunabwehr aktiviert. (19)

Bei Ratten mit Osteoporose schützte ein wässriger Alkoholextrakt aus Nelkenknospen nachweislich die Knochen vor dem krankhaften Abbau. Verschiedene Marker der Krankheit wurden durch Verabreichung des Extraktes über den Zeitraum von vier Wochen wieder auf ein gesundes Niveau gebracht. (20)

Sogar gegen Krebs könnte die Gewürznelke einmal eingesetzt werden. In Zellkultur wirkt Nelkenöl in hohem Maß tödlich auf verschiedene Krebszellarten, darunter Brust-, Prostata-, Magenkrebszellen und Gehirntumorzellen, während es gleichzeitig harmlos für weiße Blutzellen ist. (21)

Die traditionelle Anwendung der Nelke für die Mundgesundheit wird inzwischen wissenschaftlich bestätigt. Ein Hexanextrakt der Nelke wirkt aktiv gegen Karies-verursachende Bakterien und wird als Zutat von Zahnpasta vorgeschlagen. (22)

Eine klinische Studie untersuchte eine Zahnpasta, die neben anderen Kräutern auch Nelke enthält. Sie wirkt nachweislich lindernd auf Zahnfleischerkrankungen sowie antibakteriell. (23)

Auch die bekannte wohltuende Wirkung auf die Verdauung wurde wissenschaftlich untermauert. Ein Heißwasseraufguss aus Nelke half bei Mäusen, die Verdauung zu stimulieren. Der Extrakt war dabei ebenso wirksam wie die Arzneiwirkstoffe Metoclopramid und Carbachol, die bei Verdauungsproblemen, Übelkeit und Erbrechen eingesetzt werden. (24)

In verschiedenen weiteren Tiermodellen haben sich sowohl ätherisches Nelkenöl als auch der Nelkenwirkstoff Eugenol als vorbeugend gegen Geschwüre im Verdauungstrakt und wohltuend bei Verdauungsbeschwerden erwiesen. Die Studien zeigten, dass beide die Bildung von Verdauungssäften anregen und vermutlich so ihre Wirkung entfalten. Auch in dieser Untersuchung zeigten sich keine toxischen Nebenwirkungen. (25) Bei Mäusen bewirkte der Heißwasserextrakt aus Nelke einen ähnlichen Effekt und wirkte zudem abführend. (26)

Einige eingeborene Völker Asiens verwenden Nelke als Aphrodisiakum. Um eine solche Wirkung zu untersuchen, gaben indische Forscher Mäusen 35 Tage lang einen Hexanextrakt aus Gewürznelke. Tatsächlich wurde durch Verabreichen von 15 Milligramm Extrakt täglich die Funktion der Hoden verbessert und mehr Testosteron im Blut nachgewiesen, während kein Tier im Versuch toxische Nebenwirkungen erlitt. (27)

Die aktuellen Forschungsergebnisse über die Gewürznelke sind vielversprechend, doch liegen noch kaum klinische Studien vor. Bis Wirkstoffe der Nelke tatsächlich auf den Markt kommen, wird es also noch dauern. Weltweit wird die Heilpflanze weiterhin intensiv erforscht, doch vom Forschungsland USA wird die Gewürznelke wie viele andere traditionelle Heilpflanzen weitgehend ignoriert.

Nelkenkapseln sind bereits als Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Sie enthalten in der Regel 500 Milligramm gemahlene Nelkenknospen und sollen laut Anbietern gegen Zahnweh, Mundgeruch, Verdauungsbeschwerden, Parasiten im Darm und mehr wirken. Da Nebenwirkungen nicht zu befürchten sind, kann man es ruhig mit den Kapseln versuchen. Es fehlt jedoch noch an Studien zu ihrer Wirksamkeit oder Dosierung.
Doch auch ohne Spezialmittel kann jeder von den positiven Eigenschaften der Gewürznelke ohne großen Aufwand profitieren, denn viele Anwendungen sind schon lange bekannt.

Ein altes Hausmittel ist das Kauen oder Einlegen einer Nelkenknospe bei Zahnschmerzen, möglichst in der Nähe des schmerzenden Zahns. Dazu kann auch Nelkenöl verwendet werden. Es sollte jedoch mit neutralem Trägeröl verdünnt werden, da nicht jeder es pur verträgt. Es wird mit einem Wattestäbchen auf die schmerzende Stelle getupft oder verdünnt auf Watte gegeben und eingelegt. Zur täglichen Mundpflege gurgelt man mit Wasser, dem einige Tropfen Nelkenöl zugegeben werden.

Nelkenöl kann als Zusatz in Massageöl verwendet werden. Man gibt 2 Tropfen Nelkenöl auf drei Esslöffel (45 ml) Basisöl. Es soll bei Muskel- oder Rheumaschmerzen wohltuend, wärmend, krampflösend und schmerzlindernd wirken. Bei Anwendungen am Körper sollte man mit verdünntem Nelkenöl zunächst einen Verträglichkeitstest über Nacht in der Armbeuge machen.
Gegen Mücken und andere Insekten wirkt Nelkenduft abschreckend. Wer von Mücken verschont bleiben will, kann ein geöffnetes Fläschchen Nelkenöl aufstellen. Für großflächige Anwendung, beispielsweise beim Grillfest im Garten, können Wattebäusche mit Nelkenöl betupft und im Garten verteilt werden. Nelkenöl eignet sich auch für die Duftlampe. Dazu werden fünf Tropfen Nelkenöl in das Wasser der Duftlampe gegeben. Besonders in der kalten Jahreszeit kann man eine Orange mit Nelkenknospen spicken und als dekorativen Raumduft verwenden.

Nelke ist oft Bestandteil von Magen-Darm-Tees und wer ganze Nelkenknospen zuhause hat, kann daraus einen Tee zubereiten und bei Verdauungsproblemen oder Erkältung mit Husten trinken. Bis zu fünf Tassen Nelkentee können täglich getrunken werden. Auf eine Tasse gibt man einen halben Teelöffel Nelke oder auf einen Liter circa 10 Knospen. Mit kochendem Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Einfacher geht’s mit fertigen Teebeuteln. Besonders lecker ist der Tee (1 l) mit 10 Nelkenknospen, einer Zimtstange, 3 Esslöffeln schwarzem Tee, Zucker nach Geschmack und dem Saft einer Orange. Er kann kalt oder heiß getrunken werden.

Da Nelke als wehenauslösend gilt, sollten Schwangere auf alle Anwendungen verzichten, es sei denn, die Geburt soll eingeleitet werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.05.2015 aktualisiert

  1. Alqareer et al. The effect of clove and benzocaine versus placebo as topical anesthetics. Journal of Dentistry. 2006 Nov;34(10):747-50. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16530911
  2. Tanko et al. Anti-nociceptive and anti-inflammatory activities of ethanol extract of syzygium aromaticum flower bud in Wistar rats and mice. African Journal of Traditional, Complemententary and Alternative Medicine. 2008 Jan 22;5(2):209-12. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20161939
  3. Hartnoll et al. Near fatal ingestion of oil of cloves. Archives of Disease in Childhood. 1993 Sep;69(3):392-3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1029532/pdf/archdisch00556-0060.pdf
  4. Khan & Ahmad. Biofilm inhibition by Cymbopogon citratus and Syzygium aromaticum essential oils in the strains of Candida albicans. Journal of Ethnopharmacology. 2012 Feb 2. [Epub ahead of print] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22326355
  5. Khan & Ahmad. Phytomedicine. 2011 Dec 15;19(1):48-55. In vitro antifungal, anti-elastase and anti-keratinase activity of essential oils of Cinnamomum-, Syzygium- and Cymbopogon-species against Aspergillus fumigatus and Trichophyton rubrum. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21893402
  6. Mandal et al. In Vitro Antibacterial Activity of three Indian Spices Against Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus. Oman Medical Journal. 2011 Sep;26(5):319-23. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22125725
  7. Ali et al. Antibacterial activity in spices and local medicinal plants against clinical isolates of Karachi, Pakistan. Pharmaceutical Biology. 2011 Aug;49(8):833-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21501041
  8. Kim et al. Antimicrobial activity of plant extracts against Salmonella Typhimurium, Escherichia coli O157:H7, and Listeria monocytogenes on fresh lettuce. Journal of Food Science. 2011 Jan-Feb;76(1):M41-6. doi: 10.1111/j.1750-3841.2010.01926.x. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21535692
  9. Bagavan et al. In vitro antimalarial activity of medicinal plant extracts against Plasmodium falciparum. Parasitology Research. 2011 Jan;108(1):15-22. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20809417
  10. Bagavan & Rahuman. Evaluation of larvicidal activity of medicinal plant extracts against three mosquito vectors. Asian Pac J Trop Med. 2011 Jan;4(1):29-34. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21771411
  11. Bagavan et al. Contact and fumigant toxicity of hexane flower bud extract of Syzygium aromaticum and its compounds against Pediculus humanus capitis (Phthiraptera: Pediculidae). Parasitology Research. 2011 Nov;109(5):1329-40. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21541752
  12. Machado et al. Anti-Giardia activity of Syzygium aromaticum essential oil and eugenol: effects on growth, viability, adherence and ultrastructure. Experimental Parasitology. 2011 Apr;127(4):732-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21272580
  13. Ngubane et al. The effects of Syzygium aromaticum-derived oleanolic acid on glycogenic enzymes in streptozotocin-induced diabetic rats. Renal Failure. 2011;33(4):434-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21529273
  14. Kuroda et al. Hypoglycemic effects of clove (Syzygium aromaticum flower buds) on genetically diabetic KK-A(y) mice and identification of the active ingredients. Journal of Natural Medicines. 2011 Oct 11. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21987283
    15: Niwano et al. Extensive screening for herbal extracts with potent antioxidant properties. Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition. 2011 Jan;48(1):78-84. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21297917
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    18: Saini et al. Induction of resistance to respiratory tract infection with Klebsiella pneumoniae in mice fed on a diet supplemented with tulsi (Ocimum sanctum) and clove (Syzgium aromaticum) oils. Journal of Microbiology, Immunology and Infection. 2009 Apr;42(2):107-13. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19597641
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    20: Karmakar et al. Clove (Syzygium aromaticum Linn) extract rich in eugenol and eugenol derivatives shows bone-preserving efficacy. Natural Product Research. 2012 Mar;26(6):500-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21711176
    21: Dwivedi et al. Comparative anticancer potential of clove (Syzygium aromaticum)--an Indian spice--against cancer cell lines of various anatomical origin. Asian Pacific Journal of Cancer Prevention. 2011;12(8):1989-93. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22292639
    22: Uju & Obioma. Anticariogenic potentials of clove, tobacco and bitter kola. Asian Pacific Journal of Tropical Medicine. 2011 Oct;4(10):814-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22014739
    23: Jayashankar et al. A randomised double-blind placebo-controlled study on the effects of a herbal toothpaste on gingival bleeding, oral hygiene and microbial variables. Ceylon Medical Journal. 2011 Mar;56(1):5-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21542426
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    26: Agbaje. Gastrointestinal effects of Syzigium aromaticum (L) Merr. & Perry (Myrtaceae) in animal models. Nigeria Quarterly Journal of Hospital Medicine. 2008 Jul-Sep;18(3):137-41. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19062476
    27: Mishra & Singh. Safety assessment of Syzygium aromaticum flower bud (clove) extract with respect to testicular function in mice. Food and Chemical Toxicology. 2008 Oct;46(10):3333-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18765266