Rettich - Hustensaft: Anwendung und Wirkung

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Rettich Hustensaft oder Rettich-Sirup ist ein altes Hausmittel gegen Husten.

Die Süße verdeckt den scharfwürzigen Geschmack und macht den Hustensaft auch bei Kindern beliebt.

Die hauptsächlichen schleimlösenden und antibiotischen Wirkstoffe im Hustensaft sind das schwefelhaltige Raphanol und das Senföl. Rettich ist auch besonders mineralstoffreich.

Zur Herstellung des Hustensaftes benötigt man einen schwarzen Rettich, braunen Zucker und Honig.

Zubereitung

Man schneidet eine Art „Deckel“ vom Schwarz-Rettich ab und höhlt den größeren Teil etwa zu einem Drittel aus. Dann durchsticht man den Rettich ganz mit einem Fleischspieß (oder bohrt mit einem Akkubohrer ein Loch) und setzt ihn auf ein passendes Trinkglas. Das Innere mit braunem Zucker und ca. einem Teelöffel flüssigem Honig füllen, Deckel daraufsetzen und abwarten.

Ist das Loch groß genug, tropft schon bald der Sirup in das Glas darunter. Aber Achtung: das Loch darf auch nicht zu groß sein, da sonst der Sirup zu schnell abläuft. Der fertige Hustensaft wird am folgenden Tag z.B. in ein leeres Marmeladenglas abgefüllt. Dann höhlt man den Rettich weiter etwas aus und wiederholt die Prozedur vom Vortag. Das kann man so häufig wiederholen, bis der Rettich komplett ausgehöhlt, also „aufgebraucht“ ist.

Ein Rezept ergibt etwa 100 ml Sirup. Bei Husten nimmt man den Rettich Hustensaft 3-mal täglich zur Schleimlösung. Der Hustensaft sollte im Kühlschrank aufbewahrt und bald verbraucht werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 29.10.2013 aktualisiert