Weißdorn

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Weißdorne, Crataegus, gehören zu den Rosengewächsen. Heimisch sind sie in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel in Amerika, Europa und Asien. Es handelt sich um Büsche oder kleine Bäume von bis zu 15 Metern Höhe.

Weißdorne haben kleine Kernfrüchte und meist dornige Zweige. Sie bieten vielen Vögeln, kleinen Säugetieren und Insekten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten.

Viele Weißdorn-Arten werden zudem kultiviert und als Hecken-, Straßen- oder Gartenbepflanzung genutzt. Weißdorn blüht üppig und duftend mit zahlreichen weißen oder rosafarbenen Blüten. Im Herbst entwickeln sich daraus kleine, runde und leuchtend rote Früchte. In einigen Ländern werden Weißdorn-Früchte roh gegessen oder zu Kompott, Kuchen oder Getränken verarbeitet. Ganz junge Weißdorn-Blätter sind ebenfalls roh als Salat genießbar.

Die medizinische Anwendung von Weißdorn hat eine lange Tradition. Weißdorn gehört zu den Pflanzen, die in der traditionellen chinesischen Heilkunde verwendet werden. Der griechische Heilkundige Dioscorides schildert den Einsatz von Weißdorn als stärkendes Herztonikum in Europa bereits im ersten Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts erlebt die Anwendung von Weißdorn in Europa und Amerika einen Aufschwung und noch immer wird die Pflanze gegen verschiedene Herzleiden eingesetzt.

Die historischen Überlieferungen werden dabei inzwischen von wissenschaftlichen Studien untermauert, die dem Weißdorn positive Eigenschaften für die Herzgesundheit bescheinigen. Dabei werden vor allem oligomere Proanthocyanidine, Polyphenole des Weißdorns, für die herzschützende Wirkung verantwortlich gemacht. Zudem sorgen sie für die kräftige, rote Farbe der Weißdorn-Früchte. Auch Quercetin, Quercetrin, Saponine, Vitamin C und Amine sind in Weißdorn vorhanden. Die bioaktiven Stoffe verleihen dem Weißdorn antioxidative Kraft.

Vor allem bei Herzleiden wird Weißdorn eingesetzt. Diese traditionelle Anwendung wird daher von der Forschung besonders in den Fokus gestellt. Bei Ratten mit Myocardinfarkt mildert ein Alkoholextrakt aus Weißdorn (Crataegus oxycantha) den oxidativen Stress der Mitochondrien und verhindert die Lipidperoxidation und damit Zellschäden. (1)

Im Herzmodell zeigte sich Weißdorn-Extrakt ebenfalls als herzschützend. Er vermindert den oxidativen Stress bei Reperfusion nach einer Ischämie und verhindert ein Absterben von Zellen. (2)

Ähnliche Effekte zeigten Forscher der Universität Köln an Meerschweinchenherzen. Sie konnten belegen, dass die Aktivstoffe des Weißdorns wie die Arzneimittel Phosphodiesterase-Hemmer (PDE-Hemmer) wirken. (3)

PDE-Hemmer werden beispielsweise bei Herz-Insuffizienz eingesetzt. An isolierten Herzzellen zeigten Forscher, dass Weißdorn die Kontraktionskraft der Zellen erhöht. (4)

Im Hauptkrankenhaus Deggendorf testeten Mediziner den Weißdorn-Extrakt „Crataegus-Specialextrakt WS 1442“ in einer doppel-blinden, klinischen Studie an 136 Patienten gegen Placebo. Alle Patienten litten an Herzinsuffizienz der Stufe II (nach New York Heart Association). Bei den Studienteilnehmern, die acht Wochen lang Weißdornextrakt bekamen, zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Herzleistung, Herzmuskeldurchblutung, körperlichen Belastbarkeit sowie der Lebensqualität, während alle Teilnehmer den Extrakt gut vertrugen. (5)

Derselbe Extrakt wurde in einer Studie mit über 200 Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz (NYHA III) gegen Placebo gezeigt. Die Teilnehmer bekamen 16 Wochen lang täglich 1800 oder 900 mg WS 1442 oder Placebo. Alle Mittel wurden gut vertragen und gelten als sicher. Bei den WS-Gruppen zeigten sich Dosis-abhängig eine signifikant höhere körperliche Leistungsfähigkeit und reduzierte Krankheitssymptome. (6)

In einer Studie, an der über 1000 Patienten mit Herzinsuffizienz (Stufe NYHA II) teilnahmen, wurde das Weißdorn-Präparat Crataegutt novo 450 24 Wochen lang zweimal täglich verabreicht. Zwei Drittel der Studienteilnehmer gaben anschließend an, sich „besser“ oder „sehr viel besser“ zu fühlen. Ihre physische Leistungsfähigkeit nahm nachweislich zu, ihr Ruhepuls senkte sich ebenso wie der Blutdruck, das Auswurfvolumen des Herzens nahm zu. In über 98 Prozent der Fälle war die Verträglichkeit des Mittels „gut“ oder „sehr gut“. Die Mediziner bewerteten das Weißdorn-Präparat daher als effizient, gut verträglich und leicht anzuwenden. (7)

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Eindeutig ist die Sachlage zur Wirksamkeit von Weißdorn in der Herztherapie jedoch nicht. In einer Langzeitstudie wurde der Extrakt WS 1442 an fast 3000 Patienten mit Herzinsuffizienz (NYHA II oder III) und vermindertem Herzkammerauswurfvolumen über den Zeitraum von 24 Monaten gegen Placebo und in Kombination mit konventioneller Behandlung untersucht. Der Extrakt war sicher anzuwenden, führte weder zu ernsten Nebenwirkungen noch zu Wechselwirkungen mit den konventionellen Mitteln. Zudem zeigte sich ein Trend zu einer verminderten Sterblichkeit durch die Einnahme von Weißdorn. Doch konnte die Zeit bis zum ersten Herzvorfall durch Weißdorn nicht signifikant verzögert werden. (8)

Auch eine US-Studie an 120 Patienten, die sechs Monate lang zusätzlich zu ihrer Therapie täglich 450 mg Weißdorn-Extrakt bekamen, zeigte keinen positiven Effekt von Weißdorn auf die Standardtherapie. (9)

Dieselben Forscher sahen bei der Einnahme von Weißdornextrakt WS 1442 sogar ein Risiko, die Herzinsuffizienz zu verschlimmern. (10)

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2010 belegt jedoch den herzschützenden Effekt von Weißdorn weiter. Die Forscher zeigten in vivo an Ratten, dass Weißdornextrakt Schäden am Herzen bei Reperfusion sowie das Absterben von Zellen verhindert. (11)

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2010 zeigt eine ganz neue Funktion von Weißdorn (WS 1442). Führt man bei Ratten eine Angioplastie mittels Ballonkatheter durch, verhindert Weißdorn Hyperplasie und die erneute Verengerung (Restenose) der Arterien. (12) Weiterführende klinische Studien und eine abschließende Beurteilung stehen noch aus.

Forscher aus Litauen zeigten, dass wässriger und alkoholischer Extrakt aus Weißdornfrüchten gegen freie Radikale wirken, wobei der Ethanolextrakt überlegen ist. Als antioxidativ wirksam identifizierten die Wissenschaftler die Flavanole Catechin und Epicatechin. (13)

Chinesische Forscher setzen die antioxidative Kraft eines Extraktes aus Weißdornblättern gegen den grauen Star ein. Das Augenleiden ist weltweit der häufigste Grund für Erblinden und wird unter anderem durch oxidativen Stress ausgehend von freien Radikalen verursacht. Ratten wurde dreimal täglich der Extrakt in Form von Augentropfen verabreicht. Dadurch nahm die Aktivität von antioxidativ wirkenden Enzymen in der Augenlinse zu und Stressmarker nahmen ab. (14)

Die blutdrucksenkende Wirkung von Weißdorn konnte in einer doppelblinden, randomisierten Pilotstudie untermauert werden. 36 Teilnehmer mit leichtem Bluthochdruck bekamen zehn Wochen lang Weißdornextrakt oder Placebo. Neben einer blutdrucksenkenden Wirkung zeigte sich dabei ein angstlösender Effekt von Weißdorn. (15)

In einer Studie mit 80 Menschen mit Typ II Diabetes, die verschreibungspflichtige Medikamente nehmen müssen, wurde 16 Wochen lang Weißdornextrakt (1200 mg täglich) gegen Placebo getestet. Auch hier wirkte der Weißdornextrakt nachweisbar blutdrucksenkend. Wechselwirkungen zwischen Weißdorn und den Antidiabetes-Medikamenten gab es ebenso wenig wie Gegenreaktionen. (16)

Eine iranische Studie wies ebenfalls nach, dass ein wässrig-alkoholischer Auszug aus Weißdorn, eingenommen über den Zeitraum von vier Monaten, gegen Bluthochdruck wirkt. (17)

Bei älteren Menschen kann Weißdorn den entgegen gesetzten Effekt haben. Korodin, ein Präparat mit Weißdornbeeren-Extrakt und Campher, erhöht laut einer Studie aus dem Jahr 2009 Blutdruck und geistige Leistungsfähigkeit. Die 80 Studienteilnehmer waren zwischen 50 und 80 Jahre alt. (18)

Korodin ist frei im Handel erhältlich. Demnach könnte Weißdorn regulierend auf den Blutdruck wirken.

Der beobachtete angstlösende Effekt von Weißdorn wurde von französischen Wissenschaftlern für das Präparat Sympathyl genutzt, das pro Kapsel 75 mg Weißdornextrakt, 20 mg Goldmohnextrakt und 75 mg Magnesium enthält. In einer klinischen Studie (randomisiert, doppelblind) mit 264 Studienteilnehmern mit leichten bis mittelschweren Angststörungen wurde Sympathyl gegen Placebo getestet. Sympathyl war nebenwirkungsfrei und dabei signifikant effektiver als Placebo. (19)

Weißdorn kann weitere positive Effekte auf die Gesundheit haben. Indische Forscher setzten Ratten auf eine fettreiche Diät. Dabei zeigten sie, dass Weißdornextrakt verhindert, dass sich die Blutfettwerte der Tiere dadurch verschlechtern. Der Level an Blutfetten und LD-Lipoproteinen, die Arteriosklerose verursachen können, sank im Blut durch Verabreichung von Weißdorn wieder auf Normallevel. Zudem wirkte der Extrakt leberschützend. (20)

Eine Tinktur aus Weißdornbeeren, die Ratten auf fettreicher Diät verabreicht wurde, sorgte laut einer weiteren Studie in der Leber für die Aktivierung von LDL-Rezeptoren, eine bessere Aufnahme von Cholesterin aus dem Blut und den schnelleren Abbau des Blutfettes durch Leberenzyme. Gleichzeitig wurde die Cholesterin-Neubildung gehemmt. (21)

Generell gilt Weißdorn als gut verträglich. Leichte Nebenwirkungen werden von einigen Patienten berichtet, darunter Schwindel, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Kreislaufprobleme oder Herzrasen. Schwere Nebenwirkungen sind äußerst selten. Berichte über Wechselwirkungen gibt es bislang keine. Allerdings stehen abschließende Studien noch aus und Weißdorn sollte mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme. (22)

Schwangere und Kinder sollten wegen unbekannter Sachlage vorsichtshalber auf Weißdorn-Anwendungen verzichten.
Dragees, Tropfen, Weißdorn-Mazerat und andere Mittel mit Weißdornextrakt sind frei in der Apotheke erhältlich. Je nach Präparat wird Weißdorn allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen verwendet. Zudem sind Weißdornblätter und Tees im Handel. Für eine Tasse Weißdorntee überbrüht man einen Teelöffel getrocknete Weißdornblätter und lässt sie 15 Minuten ziehen. Mit bis zu vier Tassen täglich kann man Herz und Gefäße stärken. Wer weißblühenden Weißdorn in der Nähe hat, kann Blätter, Knospen und Blüten selber pflücken und für Tees verwenden. Im Frühjahr ist dafür die beste Erntezeit. Soll die Ernte aufbewahrt werden, lässt man sie vollständig trocknen, jedoch nicht in direktem Sonnenlicht.

Mit Weißdorn-Anwendungen kann man seine Gesundheit stärken und Leiden vorbeugen. Bei bestehenden Beschwerden sollte man von einer Selbstbehandlung jedoch absehen und sich zur Untersuchung und Therapie in die Hände eines Experten begeben.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.05.2015 aktualisiert 

  1. Jayalakshmi et al. Pretreatment with alcoholic extract of Crataegus oxycantha (AEC) activates mitochondrial protection during isoproterenol - induced myocardial infarction in rats. Mol Cell Biochem. 2006 Nov;292(1-2):59-67. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16733799
  2. Swaminathan et al. Cardioprotective properties of Crataegus oxycantha extract against ischemia-reperfusion injury. Phytomedicine. 2010 Aug;17(10):744-52. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889194/
  3. Schüssler et al. Myocardial effects of flavonoids from Crataegus species. Arzneimittelforschung. 1995 Aug;45(8):842-5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7575743
  4. Pöpping et al. Effect of a hawthorn extract on contraction and energy turnover of isolated rat cardiomyocytes. Arzneimittelforschung. 1995 Nov;45(11):1157-61. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8929230
  5. Weikl et al. [Crataegus Special Extract WS 1442. Assessment of objective effectiveness in patients with heart failure (NYHA II)]. Fortschr Med. 1996 Aug 30;114(24):291-6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8974970
  6. Tauchert M. Efficacy and safety of crataegus extract WS 1442 in comparison with placebo in patients with chronic stable New York Heart Association class-III heart failure. Am Heart J. 2002 May;143(5):910-5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12040357
  7. Tauchert et al. [High-dose Crataegus extract WS 1442 in the treatment of NYHA stage II heart failure]. Herz. 1999 Oct;24(6):465-74; discussion 475. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10546150
  8. Holubarsch et al. The efficacy and safety of Crataegus extract WS 1442 in patients with heart failure: the SPICE trial. Eur J Heart Fail. 2008 Dec;10(12):1255-63. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19019730
  9. Zick et al. Hawthorn Extract Randomized Blinded Chronic Heart Failure (HERB CHF) trial. Eur J Heart Fail. 2009 Oct;11(10):990-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19789403
  10. Zick et al. The effect of Crataegus oxycantha Special Extract WS 1442 on clinical progression in patients with mild to moderate symptoms of heart failure. Eur J Heart Fail. 2008 Jun;10(6):587-93. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18490196
  11. Jayachandran et al. Crataegus oxycantha extract attenuates apoptotic incidence in myocardial ischemia-reperfusion injury by regulating Akt and HIF-1 signaling pathways. J Cardiovasc Pharmacol. 2010 Nov;56(5):526-31. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20729753
  12. Fürst et al. The Crataegus extract WS 1442 inhibits balloon catheter-induced intimal hyperplasia in the rat carotid artery by directly influencing PDGFR-beta. Atherosclerosis. 2010 Aug;211(2):409-17. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20435310
  13. Bernatoniene et al. Free radical-scavenging activities of Crataegus monogyna extracts. Medicina (Kaunas). 2008;44(9):706-12. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18971609
  14. Wang et al. Prevention effect in selenite-induced cataract in vivo and antioxidative effects in vitro of Crataegus pinnatifida leaves. Biological Trace Element Research. 2011 Jul;142(1):106-16. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20596791
  15. Walker et al. Promising hypotensive effect of hawthorn extract: a randomized double-blind pilot study of mild, essential hypertension. Phytother Res. 2002 Feb;16(1):48-54. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11807965
  16. Walker et al. Hypotensive effects of hawthorn for patients with diabetes taking prescription drugs: a randomised controlled trial. Br J Gen Pract. 2006 Jun;56(527):437-43. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16762125
  17. Asgary et al. Antihypertensive effect of Iranian Crataegus curvisepala Lind.: a randomized, double-blind study. Drugs under Experimental and Clinical Research. 2004;30(5-6):221-5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15700749
  18. Werner et al. D-camphor-crataegus berry extract combination increases blood pressure and cognitive functioning in the elderly - a randomized, placebo controlled double blind study. Phytomedicine. 2009 Dec;16(12):1077-82. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19560327
  19. Hanus et al. Double-blind, randomised, placebo-controlled study to evaluate the efficacy and safety of a fixed combination containing two plant extracts (Crataegus oxyacantha and Eschscholtzia californica) and magnesium in mild-to-moderate anxiety disorders. Current Medical Research and Opinion. 2004 Jan;20(1):63-71. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14741074
  20. Shanthi et al. Hypolipidemic activity of tincture of Crataegus in rats. Indian J Biochem Biophys. 1994 Apr;31(2):143-6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7927437
  21. Rajendran et al. Effect of tincture of Crataegus on the LDL-receptor activity of hepatic plasma membrane of rats fed an atherogenic diet. Atherosclerosis. 1996 Jun;123(1-2):235-41. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8782854
  22. Daniele et al. Adverse-event profile of Crataegus spp.: a systematic review. Drug Saf. 2006;29(6):523-35. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16752934