Fenistil

Fenistil Antiallergikum - Fenistil Pencivir - Fenistil Hydrocort

Fenistil ist in mehreren Formen mit verschiedenen Wirkstoffen erhältlich, nicht verschreibungspflichtig und wurde in mehren Studien auf seine Wirksamkeit hin getestet. Neben der Wirksamkeit, die durch die Studien eindeutig nachgewiesen wurde, legten weitere Studien den Schwerpunkt speziell auf die Verträglichkeit von Fenistil.

So wurde beispielsweise in einer Studie an Probanden die Verträglichkeit von Fenistil Penciclovir Creme (eine Creme gegen Lippenherpes) getestet.
Dabei erhielten die Testpersonen über einen Zeitraum von mehreren Tagen täglich eine Dosis von 180 mg Penciclovir Creme, was der 67-fachen normalen Tagesdosis von 2,7 mg der Creme am Tag entspricht.
Als Ergebnis wurde festgestellt, dass Penciclovir weder im Plasma noch im Urin nachweisbar war, also keine negative Wirkung auf den Gesamtorganismus haben sollte, sondern nur an der auf die Haut aufgetragenen Stelle wirksam ist.

Bis auf das spezielle Produkt Fenistil Pencivir, welches bei Lippenherpes angewendet wird, kommt in den meisten weiteren Produkten der Wirkstoff Dimetinden zum Tragen.

Dimetinden ist ein Antiallergikum und "bekämpft" die äußerlich sichtbaren Anzeichen einer allergischen Reaktion auf der Haut. Dieser Wirkstoff ist in den Produkten Fenistil Creme, Fenistil Gel, Lösung, Tropfen und Kapseln erhältlich. Bei der Fenistil Hydrocort Creme, welche gegen Hautentzündungen wirksam ist, ist der arzneilich wirksame Inhaltsstoff Hydrocortison.

Neben den Produkten Fenistil Pencivir gegen Lippenherpes und Fenistil Hydrocort Creme mit Cortison gegen Entzündungen der Haut, werden andere Produkte von Fenistil gegen Reizungen, Rötungen, zur Behandlung von Insektenstichen, leichten Verbrennungen sowie Sonnenbrand, und allergisch bedingten Reizzuständen der Haut angewendet.

Die Packungsgrößen variieren von 20 bis 100 g bei den Cremes und Gelen, sowie ferner zwischen 20 und 50 ml bei den Tropfen bzw. 20 und 50 Stück bei den Retard-Kapseln.

Die Creme sowie das Gel werden mehrmals täglich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Hin- und wieder auftretende Nebenwirkungen können Hautreizungen, Brennen und Jucken sowie Austrocknen der Haut sein. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Fenistil nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

 

 


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Die Autoren von NaturHeilt.com

Herrmann Kaufmann
- Naturarzt -

Mitglied Naturärzte Vereinigung der Schweiz (NVS) 


R. Gräber
Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge der Sebastian Kneipp Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung