Iberogast gegen Magen-Darmbeschwerden

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Das apothekenpflichtige Medikament Iberogast ist ein bewährtes Präparat, das bei Symptomen eines Reizmagens, entzündlichen Veränderungen der Magenschleimhaut (Gastritis) und bei Darmerkrankungen eingesetzt wird.

 

Linderung verschafft Iberogast bei begleitenden Symptomen von Reizmagen und Reizdarm wie ausgeprägtem Völlegefühl, bei Blähungen, Übelkeit, Sodbrennen und bei krampfartigen Schmerzen. Die krampflösenden, antientzündlichen, blähungstreibenden und antibakteriellen Eigenschaften der Iberogast-Tinktur fördern die Heilung der geschädigten Schleimhaut, die den gesamten Magen- und Darmtrakt auskleidet.

Die Inhalts- und Wirkstoffe

Die Tinktur Iberogast besteht aus rein pflanzlichen Extrakten, die aus der Bitteren Schleifenblume, Angelikawurzeln, Kamillenblüten, Kümmelfrüchten, Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Pfefferminzblättern, Schöllkraut und Süßholzwurzeln hergestellt wurden. Als Auszugsmittel wurde Ethanol 30 % (V/V) verwendet. Das Kombinationspräparat Iberogast bietet eine Zusammenstellung von Heilpflanzen, die sich seit Langem bei der Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes bewährt haben. Das Mittel kann rezeptfrei über die Apotheke bezogen werden.

Dosierung

Die Iberogast-Tinktur sollte 3-mal täglich vor dem Essen in etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Flasche ist vor Gebrauch zu schütteln. Für Kinder von 3-5 Jahren wird eine Einzeldosis von 10 Tropfen, von 6-12 Jahren von 15 Tropfen und bei Jugendlichen und Erwachsenen von 20 Tropfen empfohlen.

Eine zeitliche Beschränkung der Anwendung besteht nicht. Je nach Krankheitsbild und dem Verlauf der Erkrankung kann Iberogast so lange eingenommen werden, bis der Patient beschwerdefrei ist.

Gegenanzeigen

Bei Kindern unter drei Jahren und bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere der pflanzlichen Bestandteile von Iberogast darf das Mittel nicht gegeben werden. Wenn bei Kindern unter sechs Jahren Bauchschmerzen auftreten, muss ein Arzt aufgesucht werden. Von einer Selbstmedikamentierung sollte in diesem Fall abgesehen werden. Wenn sich die Beschwerden nach der Einnahme von Iberogast nicht kurzfristig bessern, sollte ebenfalls ein Arzt konsultiert werden. In der Schwangerschaft oder Stillzeit wird empfohlen, Iberogast nur nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Iberogast sollte der Patient sich an die vom Arzt verordnete oder auf der Packungsbeilage beschriebene Dosierung halten. Bei einer Erhöhung der Tagesdosis muss der Alkoholgehalt von 31 Vol.-% berücksichtigt werden. In wenigen Einzelfällen wurden allergische Überempfindlichkeitsreaktionen nach der Einnahme von Iberogast beobachtet. Treten nach der Anwendung des Kombinationspräparates Symptome wie Hautjucken, Hautausschläge oder Atemnot auf, muss das Medikament sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

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Der Wirkmechanismus von Iberogast

Seit über 50 Jahren hat das Phytopharmakon seine klinische Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Die einzigartige Zusammenstellung von Auszügen aus neun Heilpflanzen hat die Zulassung für die Behandlung von Magen- und Darmbeschwerden. Unter funktionellen Symptomen eines Reizmagens oder Reizdarmes leiden schätzungsweise bis zu 25 Prozent der Bevölkerung.

Professor Dr. Martin Kreis stellte bei einem Symposium in Bad Wörishofen die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der Ludwig-Maximilians-Universität in München vor. Wissenschaftliche Untersuchungen im Labor zeigten, das die Wirkstoffkombination von Iberogast ausgeprägte antientzündliche Effekte hat. Weiterhin wirkt die pflanzliche Tinktur auf zellulärer Ebene beruhigend und ausgleichend auf alle Vorgänge im Verdauungstrakt. In den wissenschaftlichen Studien wurde in vitro und in Tierversuchen gezeigt, dass die Komposition der Iberogast-Tinktur die Reaktionen der Nerven des Verdauungstraktes auf chemische und mechanische Reizungen dämpfen kann.

So werden die quälenden Symptome eines Reizmagens oder Reizdarmes, wie überempfindliche Reaktionen mit schmerzhaften Krämpfen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, gelindert. Die beruhigende und ausgleichende Wirkung von Iberogast wirkt sich jedoch nicht negativ auf die natürliche Beweglichkeit des Darmes aus. Auch bei der sogenannten Refluxkrankheit wird zukünftig durch den Einsatz von Iberogast ein hoffnungsvoller Therapieansatz erwartet. Bei der Refluxkrankheit kommt es durch den unzureichenden Verschluss des Magens zum Austreten von Magensäure in die Speiseröhre. In Untersuchungen konnte eine Verbesserung der Funktion des Magenschließmuskels festgestellt werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert

 

 

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