Regenaplex 510a

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Das Regenaplex 510a der Firma Regena ist ein homöopathisches Arzneimittel.

Als Komplexmittel wird dieses Mittel dem Funktionskreis der „Entgiftungsmittel“ in der Reihe der Regenaplexe betrachtet, das häufig auch in Kombination mit dem Regenaplex 6 eingesetzt wird. Diese beiden Mittel (6 und 510a) werden Sie in fast jedem Therapieschema der Regenatherapie finden.

Die Erfahrung zeigt, dass sich die Inhaltsstoffe für eine Entgiftung von Blut und Lymphe, Leber und Magen-Darm-Trakt eignen sowie wie bei Vergiftungen durch Alkohol, Medikamente, Schwermetalle und Umweltgifte eine gute Wirkung erzielen.

Regenaplexe
Abb1: Eine Auswahl an verschiedenen "Regenaplexen". Es gibt über 300 verschiedene Regenaplexe, die als einzelne Bausteine je nach Situation kombiniert werden. Deshalb werden meist mehrere Mittel gleichzeitig eingesetzt.

Darüber hinaus wirkt Regenaplex 510a bei allergischen Erkrankungen. Ein anderer Schwerpunkt in der Indikation liegt in der Behandlung von Insektenstichen. Wichtig ist dabei immer eine passende Dosierung des Präparats.

Inhaltsstoffe - Indikation der einzelnen Bestandteile

Als klassischer Wirkstoff bei Lebensmittelvergiftungen, das in der Homöopathie häufig auch als Einzelmittel Verwendung findet, wird Acidum arsenicosum eingesetzt. Das Mittel wirkt auf bestimmte Mikroorganismen ein, die für Entzündungen im Darm verantwortlich sind.

Ergänzt wird die Wirkung durch die Inhaltsstoffe Bellis perennis (Gänseblümchen), und Basilikum, die den gesamten Magen-Darm-Trakt positiv beeinflussen. Für die desinfizierende und keimhemmende Wirkung ist zusätzlich Baptisia tinct. (Wilder Indigo) enthalten, der sich unter anderem bei Magen-Darm-Infekten und Blutvergiftungen bewährt hat.

Häufig werden Vergiftungen oder Infekte im Magen-Darm-Bereich von krampfartigen Bauchschmerzen begleitet.

Das zugesetzte Citrullus colocynth. (Bittergurke) hilft, diese Beschwerden zu lindern. Als entzündungshemmende Komponenten sind zum einen das klassische Mittel Echinacea (Sonnenhut) sowie Arnica montana (Bergwohlverleih) zugesetzt. Echinacea eliminiert auch Bakterien, stimuliert zusätzlich das gesamte Immunsystem und wirkt bei Fieber.
Gegen Bienenstiche hilft das Mittel Apisinum, das vor allem beim Abschwellen der Haut eine gute Wirkung erzielt. Echinacea wirkt gegen die Entzündung, die oft nach einem Bienenstich auftritt.

Dosierung

Die Erfahrung zeigt: Wenn akute Beschwerden vorliegen, sollten im Abstand von einer halben Stunde bis Stunde jeweils fünf Tropfen eingenommen werden; dabei sind bis zu sechs Gaben am Tag möglich.

Die Dosierung bei chronischen Verlaufsformen beträgt ebenfalls 5 Tropfen; allerdings reduziert sich dann die Häufigkeit der Gabe: Die Erfahrung zeigt, dass hier drei Gaben pro Tag ausreichend sind. Wenn die gewünschte Wirkung eintritt und sich die Beschwerden allmählich verbessern, sollte man das Medikament langsam absetzen und die Dosierung verringern. Je nach Indikation kann die Dosierung entsprechend angepasst werden.

Erfahrungen und Grenzen

Die Erfahrung mit diesem Regenaplex zeigt, dass die hauptsächliche Indikation der enthaltenen Inhaltsstoffe in der Entgiftung und Ausleitung besteht. Bei einer Ausleitungstherapie sollte jedoch bedacht werden, dass Belastungen durch Umweltgifte oder Schwermetalle häufig nicht als solche erkannt werden.

Um sicherzugehen, um welche Stoffe es sich handelt, hat es sich deshalb bewährt, sich zum Beispiel im Rahmen einer Haar-Mineralstoff-Analyse zunächst einen Überblick über den aktuellen Mineral- und Schadstoffstatus im Körper zu verschaffen. Im Anschluss kann dann gezielt eine Ausleitungstherapie begonnen werden.

Selbstverständlich helfen die Inhaltsstoffe von Regenaplex 510a auch bei Insektenstichen, vor allem, wenn zusätzlich allergische Reaktionen auftreten; handelt es sich jedoch um einfache Stiche, die während der warmen Jahreszeit immer wieder sporadisch auftreten, können diese auch mit den entsprechenden homöopathischen Einzelmitteln behandelt werden.

Bei juckenden Mückenstichen hilft hier beispielsweise Ledum, während Bienenstiche, die zu Entzündungen neigen und anschwellen, mit Apis mellifica (Honigbiene) behandelt werden. Die Erfahrung zeigt, dass gegen den Juckreiz nach dem Stich zusätzlich naturreines Lavendelöl hilft, das pur auf die betroffene Stelle geträufelt wird.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 5.9.2017 aktualisiert

 

 

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