Retterspitz - Erfahrungen aus der Naturheilpraxis

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Als traditionelles Arzneimittel, das gegen zahlreiche unterschiedliche Erkrankungen eingesetzt wird, hat sich Retterspitz innerhalb der Naturheilkunde seit Jahren bewährt. Doch nicht nur äußerliche Beschwerden wie stumpfe Verletzungen oder Symptomatiken aus dem Bereich des Rheuma, gehören zu den Anwendungsgebieten des bewährten Arzneimittels, Retterspitz hilft auch als innerliche Zubereitung bei verschiedenen Erkrankungen.

Retterspitz: Inhaltsstoffe und Wirkung

Retterspitz ist als Zubereitungsform sowohl für die äußerliche Behandlung als auch für die innerliche Anwendung erhältlich.

ACHTUNG: Das sind zwei verschiedene Mischungen!

Beide Lösungen enthalten eine Mischung ätherischer Öle, zum Beispiel Orangenöl und Thymianöl.

Die Lösung zur innerlichen Anwendung hilft vor allem, Beschwerden, die mit Übersäuerung einhergehen, zu lindern. Die Zubereitung für die äußerliche Anwendung enthält zusätzlich Arnikatinktur, die durchblutungsfördernd und schmerzstillend wirkt. Zusätzlich entfaltet Thymol entzündungshemmende Eigenschaften, während Rosmarinöl die Durchblutung verbessert. Bergamottöl schließlich intensiviert die schmerzstillende Wirkung von Arnika.

Retterspitz äußerlich: Anwendungsgebiete und Dosierung

Aufgrund seiner schmerzstillenden Wirkung wird Retterspitz äußerlich vor allem bei stumpfen Verletzungen und Verletzungsfolgen wie beispielsweise Zerrung oder Bänderdehnung eingesetzt; die durchblutungsfördernde Wirkung von Arnika sorgt dafür, dass sich bei Sportverletzungen Hämatome (Blutergüsse) nur in geringerem Umfang ausbilden.

Die entzündungshemmenden Zusätze helfen hingegen sowohl bei Arthrose als auch bei Polyarthritis sowie bei Gelenkschwellungen. Nicht zuletzt berichten Anwender auch von positiven Erfahrungen bei der Anwendung von Retterspitz bei Fibromyalgie. Als besonderes Anwendungsgebiet präsentiert sich außerdem das Krankheitsbild der Brustentzündung; hier können die entzündungshemmenden Stoffe rasch für Linderung sorgen. Insbesondere die Verwendung als Wickel wird dabei von den Anwenderinnen als besonders angenehm empfunden. Durch diese Anwendungsart dringen die Wirkstoffe von Retterspitz besser in das betroffene Gewebe ein, die Durchblutung wird gefördert und Stoffwechselvorgänge werden beschleunigt.

Für die Herstellung des Wickels werden in einer Schüssel je 25ml kaltes Wasser und Retterpitzlösung miteinander gemischt. Anschließend weicht man ein Leinentuch in die Lösung ein, bis dieses die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Der Wickel wird auf dem betroffenen Hautareal platziert, mit einem Baumwolltuch umwickelt und für etwa zwei Stunden an der fixierten Stelle belassen. Mehr dazu unter dem Grundsatzbeitrag: Wickel und Auflagen

Retterspitz innerlich: Anwendungsgebiete und Dosierung

Innerlich wird Retterspitz vor allem bei Magenbeschwerden eingesetzt, die durch ein Übermaß an Säure entstehen. Hierzu gehören beispielsweise Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit, Übersäuerung, Magenschmerzen und Reizmagen. Dabei entfalten die Wirkstoffe regulierende und schützende Effekte. Aufgrund der Wirkstoffkombination wird überschüssige Magensäure abgepuffert, was zu einer Linderung von Sodbrennen führt. Gleichzeitig überzieht die Lösung die Magenschleimhaut mit einem Schutzfilm aus Hühnereiweiß.

Retterspitz innerlich kann drei- bis fünfmal täglich eine Viertelstunde vor den Mahlzeiten eingenommen werden, wobei die Einzeldosis etwa 20ml (ein Likörglas voll) beträgt. Kinder bekommen als Einzelgabe 15ml.

Gegenanzeigen und Nebenwirkungen

Wenn Retterspitz äußerlich angewendet wird (zum Beispiel in Form eines Wickels), sollte beachtet werden, dass einige der Inhaltsstoffe eine reizende Wirkung auf der Haut entfalten können. Aus diesem Grund sollten insbesondere hellhäutige Menschen mit sehr empfindlicher Haut gerade zu Beginn der Therapie auf eine großzügige Verdünnung der Flüssigkeit achten und den Therapieverlauf genau beobachten. Der aufgelegte Wickel darf keinesfalls brennen.

Bei Kindern unter 6 Jahren sollte die Anwendung nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen. Darüber hinaus liegen keine Hinweise vor, dass Schwangere und Stillende bei der äußerlichen Anwendung von Retterspitz mit Beeinträchtigungen zu rechnen haben.

Auch für die Anwendung von Retterspitz innerlich sind derartige Beeinträchtigungen nicht dokumentiert; allerdings liegt hier eine Anwendungsbeschränkung für Kinder unter zwei Jahren vor.

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Grenzen der Anwendung

Auch wenn Retterspitz bei zahlreichen Beschwerden und Symptomatiken gute Erfolge zeigt, müssen auch die Grenzen des Naturheilmittels bedacht werden. So erzielt die Lösung zwar bei Sportverletzungen gute Resultate; die Wirkung von Arnika zeigt sich jedoch häufig isoliert in entsprechenden Sportsalben häufig als wirkungsvoller (z.B. DOC Arnika Salbe). Hier kann Retterspitz als ergänzende Therapie eingesetzt werden.

Auch das Krankheitsbild der Arthrose erfordert eine spezifischere Behandlung, so dass Retterspitz wiederum als ergänzende Maßnahme neben diversen Nahrungsergänzungsmitteln und physikalischen Therapien zum Einsatz kommt.

Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung von Retterspitz innerlich zum Einnehmen geboten: Symptome wie Sodbrennen und Durchfall können auch auf eine tiefer liegende Erkrankung oder auch auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen. Dies sollte bei der Therapie bedacht werden.

 

 

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