Unizink (Köhler Pharma)

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Hartnäckige Erkältungen, Haarausfall oder Allergien - das chemische Element Zink gehört zu den wichtigsten Spurenelementen, das im menschlichen Organismus zahlreiche Funktionen erfüllt. Dabei ist die Wirkung eines Nahrungsergänzungsmittels, das diesen wichtigen Stoff enthält, immer auch abhängig von der Art der Zinkverbindung, die zum Einsatz kommt.

Unizink - Besonderheiten der enthaltenen Zinkverbindung

Die verschiedenen Zinkpräparate unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Bioverfügbarkeit, also der Intensität und des Ausmaßes, mit dem der Stoff vom Organismus aufgenommen wird und an den Wirkort gelangt. Das in Unizink enthaltene Zink ist beispielsweise an die Asparaginsäure gebunden - eine körpereigene Aminosäure, die als Bestandteil von Proteinen wichtig ist. Diese Zink-Aspartat-Verbindung wird besonders gut vom menschlichen Körper aufgenommen, indem das Spurenelement schnell in die Zellen eingeschleust und dort zügig abgegeben werden kann. Neben der guten Aufnahmefähigkeit zeichnet sich das im Unizink enthaltene Spurenelement durch eine ausgezeichnete Verträglichkeit aus, weil die Tabletten von einem Mantel umgeben sind, die den Wirkstoff erst im Dünndarm freigeben. Auf diese Weise können Reizungen der Magenschleimhaut vermieden werden. Im Vergleich mit anorganischen Zinkverbindungen (zum Beispiel Zinksulfat) weisen Zink-Aspartat-Verbindungen eine bessere Bioverfügbarkeit auf - sind jedoch nach derzeitigem Erkenntnisstand Zink-Picolat-Verbindungen unterlegen. Diskutiert wird überdies eine eventuell verminderte Resorptionsfähigkeit des Spurenelements aus seiner magensaftresistenten Ummantelung (siehe: Mittmann,U: Bioverfügbarkeit von Zinkpräparaten, Zeitschrift: Journal für Pharmakologie und Therapie, Ausgabe: 10(2001), Seiten:143-153)

Unizink bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten

Unizink kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden, die immunstärkenden Eigenschaften des Spurenelementes konnten im Rahmen einer Metaanalyse nachgewiesen werden, die 16 Studien zur Wirkung von Zink bei Erkältungskrankheiten auswertete. Zink beim Auftreten der ersten Symptome eingenommen, verkürzt demnach die Erkrankungsdauer um etwa einen Tag, wobei gleichzeitig eine Gesamtdauer von sieben Tagen nicht überschritten wird. Die vorbeugende Wirkung wurde anhand einer Studie mit Kindern nachgewiesen, die Zink als Nahrungsergänzungsmittel präventiv zuführten; die Erkältungshäufigkeit reduzierte sich insgesamt um 36% ((1) Meenu Singh, Rashmi R. Das: Zinc for the common cold [Intervention Review]. The Cochrane Library, 2013). Als besonders wirksam präsentiert sich sowohl eine vorbeugende als auch eine Anwendung im Akutfall, wenn Zink mit Vitamin C und Selen kombiniert wird.

Weitere Anwendungsgebiete von Unizink

Unizink stellt ein wichtiges Spurenelement für gesunde Haut, Haare und Nägel dar, insbesondere spröde Haare oder brüchige Nägel können hervorragend mit Unizink behandelt werden. Durch den Mechanismus der beschleunigten Zellerneuerung trägt Unizink außerdem zu einer verbesserten Wundheilung bei und hilft bei der Bekämpfung von Entzündungen. Besonders effektiv kann das Spurenelement auch im Rahmen von allergischen Reaktionen eingesetzt werden, zum Beispiel bei den klassischen Symptomen des Heuschnupfens. Als ein wichtiges Element im Rahmen der Behandlung von Lippenherpes sorgt Zink für eine Verringerung des Rückfallrisikos der Lippenbläschen. In diesem Zusammenhang wird Zink mit der Aminosäure Lysin und Vitamin C kombiniert.

Überdosierung und Anwendungsbeschränkungen

Eine Menge von täglich 30 mg Zink gilt als unbedenklich. Starke Überdosierungen können zu Einschränkungen des Geruchsempfindens und Magen-Darm-Beschwerden führen, zum Beispiel Durchfall und Erbrechen. Außerdem blockieren hohe Zinkgaben die Aufnahme anderer wichtiger Stoffe, zum Beispiel Eisen und Kupfer. Bei der Verwendung von Zinkpräparaten ist außerdem zu bedenken, dass sich die gleichzeitige Einnahme bestimmter Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel (zum Beispiel diverse Antibiotika oder Calciumpräparate) ungünstig auf die Aufnahme auswirken. Um Wechselwirkungen mit Lebensmitteln zu vermeiden, sollte Unizink eine Stunde vor den Mahlzeiten zugeführt werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 13.02.2014 aktualisiert

 

 

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