Durchblutungsstörungen im Gehirn

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Störung der Hirndurchblutung stellt die häufigste Ursache akut auftretender neurologischer Defizite dar. Dabei kommt es in 85 Prozent der Fälle zu einer Minderversorgung mit Blut (Ischämie), die restlichen 15 Prozent stellen Hirneinblutungen dar.

Durchblutungsstörungen im Gehirn lassen sich unterteilen in akut und chronisch (z.B. Morbus Binswanger).

Zu den akuten, arteriell bedingten Störungen zählen die Ischämie und die Blutung, akut venöse Störungen führen zu Sinus- und Venenthrombose mit Minderversorgung von Sauerstoff und Nährstoffen (z.B. Blutgerinnsel, Sklerose, Vaskulitis).

Venöse Durchblutungsstörungen im Gehirn sind eher selten und zeigen sich vermehrt beim männlichen Geschlecht. Sie äußern sich durch langsam einsetzende Kopfschmerzen und führen nicht selten zu epileptischen Anfällen.

Auch Demenzerkrankungen können durch Durchblutungsstörungen (wiederkehrende Mikroläsionen infolge von Schlaganfällen) verursacht sein (ca. 20 Prozent aller Formen einer Demenz).

Eine Minderdurchblutung (Ischämie) im Gehirn führt zu verschiedenen Infarkten (Schlaganfallformen):

TIA (transistorisch ischämische Attacke, vorrübergehende, maximal 24 Stunden dauernde, neurologische Störung, die einem Schlaganfall gleicht),

PRIND (prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit, reversible, über 24 Stunden andauernde neurologische Störung ähnlich der TIA), progredienter und vollendeter Infarkt. Der progrediente Infarkt ist z.T. reversibel.

Bedingt durch die andauernde Durchblutungsstörung werden Nervenzellen zerstört. Hauptverursacher ist die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Der vollendete Hirninfarkt wird durch ein Blutgerinnsel verursacht, wodurch es zu irreversiblen Schäden und Störungen kommen kann.

Die den Schlaganfall (Apoplex) kennzeichnenden Symptome zeigen sich je nach betroffener Hirnhälfte und können mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Neben Halbseitenlähmung (Hemiparese) kommt es v.a. zu Gefühlsstörungen (Hypästhesien), Gesichtsfeldausfällen (Anopsien), Sprachstörungen (Aphasien), Gedächtnisstörungen, Orientierungsstörungen, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Übelkeit und Brechreiz.

Einblutungen ins Gehirn beschreiben zum einen den Flüssigkeitseintritt in das Hirngewebe (intracerebrale Blutung, z.B. durch Aneurysmen, Tumore oder Blutgerinnungsstörung), zum anderen eine Blutung in den Raum um das Gehirn (Subarachnoidalblutung, Subduralblutung) infolge einer Verletzung (Trauma).

Die durch ein Trauma im Kopfbereich verursachte Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) ist ebenfalls mit einem Verlust von Nervenzellen einhergehend, wobei dieser aber derart gering ist, dass sich kurzzeitige Störungen, wie z.B. Gedächtnisstörungen oder Verwirrtheit, wieder zurückbilden.

Intracerebrale Blutungen verursachen ähnliche Symptome wie ein Schlaganfall. Bei den Einblutungen droht durch den ansteigenden Druck die Zerstörung von Gewebe. Die Therapie erfordert eine unmittelbare Entlastung mittels Kraniotomie / Trepanation (Eröffnung der Schädeldecke und Abfluss der Blutansammlung).

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Durchblutungsstörungen in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, um Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Ernährung

Es ist alles zu meiden, was die Durchblutung behindert - vor allem gesättigte Fettsäuren wie in Wurst und Fleisch, aber auch in Fritiertem. Generell empfehle ich ganz auf Schweinefleisch zu verzichten (Arachidonsäure!).

Greifen Sie jedoch mehr zu Obst und Gemüse und trinken sie neutrale Flüssigkeiten wie Wasser oder Kräutertees.

Greifen Sie auch zu Weizenkeimöl oder noch besser zu Leinöl.

Orthomolekulare Medizin

Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10, Magnesium, Vitamin C, Vitamin E, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Bioflavonoide

Nattokinase scheint einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung zu haben, ist es in der Lage, an verschiedenen Stellen der Gerinnungskette einzugreifen und Thrombozytenaggregationsneigungen herabzusetzen. Von daher scheint es sich als Blutverdünner zu eignen und damit die „tägliche ASS-Tablette“ zu ersetzen. Allerdings scheint der Mechanismus umfassender zu sein als der von Acetylsalicylsäure, welches nur die Thrombozytenaggregation hemmt.

Säure-Basen-Haushalt Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Zahnstörfeld Wurzelbehandelte Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 23.02.2012 aktualisiert.