Milchbildung und Milchstau - Hilfe aus der Naturheilkunde

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

In der Schwangerschaft wird die Milchbildung bereits vorbereitet.

Durch Prolaktin (Hormon des Hypothalamus) wird das Brustgewebe zum Wachstum und zur Reifung angeregt. HPL (Humanes Plazenta-Laktogen) führt zu einer Vergrößerung der Brust, die Milchproduktion stagniert noch unter dem hemmenden Einfluss von Progesteron.

Nach der Geburt sinkt der Progesteron-Spiegel und es wird ausreichend Milch (unter Prolaktin-Einfluss) gebildet. Somit kann direkt nach der Geburt mit dem Stillen begonnen werden.

Durch unterschiedliche Ursachen kann es zu einem Milchstau in der Brust kommen, der wiederum zu einer Reizung der Brustwarzen und u.U. zu einer Mastitis (Brustentzündung) führen kann.

Der Stau ist Folge einer mangelhaften Entleerung der Brust. Als Ursachen kommen eine falsche Anlegetechnik des Säuglings, psychischer und physischer Stress, ein zu enger BH oder auch falsche Trinkgewohnheiten der Mutter (z.B. Alkohol - fördert die Milchproduktion) oder auch des Kindes (trinkt zu selten oder zu wenig) in Frage.

Der Milchstau äußert sich in einer prallen und schmerzhaften Brust (Brustspannen). Durch den entstehenden Druck werden die Milchgänge verengt, der Abfluss ist gestört.

Zusätzlich schwillt der Warzenhof der Brust an und erschwert dem Säugling das Trinken, was zu Mikroläsionen (winzige Verletzungen) der Warze führen kann. Besonders das Bakterium Staphylococcus aureus macht sich diese Wunden zunutze. Nach dem Eindringen fördert es die Schwellung, führt zu einer Reizung und Rötung und verursacht zusätzlich Fieber bis zu 40°C. Bei einer Mastitis kommt es zusätzlich zu eitrigem Ausfluss mit der Gefahr einer Abszessbildung.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Milchbildung helfen können.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.