Dengue-Impfung - eine Impfung mit Rückschlagwirkung

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Impfungen sind angeblich die einzig adäquate schulmedizinische Lösung, wenn es um die „Prophylaxe“ gegen Infektionserkrankungen geht. Und so soll die Impfung dann ja auch eine Vielzahl an „Seuchen“ erfolgreich ausgerottet haben.

An dieser Stelle möchte ich auf einen besonders interessanten Film zum Impfen hinweisen, der schlüssig zeigt, dass es sich hier um eine Ideologie handelt: Die meisten Impfungen wurden erst eingeführt, wo die Erkrankungen, gegen die die Impfungen gerichtet sein sollten, sich schon längst auf dem „absteigenden Ast“ befanden: Wir Impfen Nicht! Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen. Der Film zeigt sogar Belege, dass bei einigen der eingeführten Impfungen die Zahl der Infektionen wieder zugenommen hatte.

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Jetzt haben wir endlich einen neuen Impfstoff zu bewundern, den ersten und bislang einzigen, der dem Dengue-Virus Einhalt gebieten soll. Es ist fast selbstverständlich, dass die dazu veröffentlichten Berichte vom Jubel über den Erfolg dieser Impfung begleitet ist.

Eine „wissenschaftliche“ Veröffentlichung mit 133(!!!) „Autoren“ führte eine Impfung an fast 21 Tausend gesunden Kindern durch, die entweder den Impfstoff oder Placebo erhalten hatten: Efficacy of a tetravalent dengue vaccine in children in Latin America. Die 133 Autoren sahen eine rund 60-prozentige Wirksamkeit zwischen Verum- und Placebogruppe. Eine Untergruppe zeigte sogar eine fast 80-prozentige Immunogenität, was sich auf die Antikörperbildung bezieht.

Und es gab mehr schwer verlaufende Fälle in der Placebogruppe als in der Verumgruppe (1 zu 11). Die Impfeffektivität in Bezug auf Krankenhausaufenthalte wegen Dengue betrug 80 Prozent. Die Nebenwirkungsrate war mit der der Placebogruppe praktisch identisch.

Die 133 Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass die Impfung höchst wirksam gegen Dengue ist und die Kinder vor dem Krankenhaus schützt.

Mein Fazit zu dieser Studie: Kein Wort über das, was hier als Placebo gegeben wurde. Es ist in der Branche nicht unüblich, die gleichen Chemikalien im Placeboserum zu verabreichen wie sie auch im Impfserum gegeben sind. Nur die antigenen Bestandteile vom Virus werden nicht hinzugefügt. Damit bleiben die Nebenwirkungen, die vom Wirkverstärker zum Beispiel ausgehen, oder den anderen unphysiologischen Substanzen, in der Placebogruppe erhalten und werden als „natürlich“ vorkommende Ereignisse gewertet. Wäre das Placebo eine reine Kochsalzlösung, was ein echtes Placebo wäre, dann sähen die Unterschiede zwischen Verum- und Placebogruppe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ganz anders aus.

Da die Herstellerfirma für diese Impfung, Sanofi Pasteur, diese „Studie“ gesponsert hatte, und eine Studie mit 133 Autoren kaum eine wissenschaftlich ernstzunehmende Angelegenheit sein kann, können wir mit einiger Wahrscheinlichkeit diese Arbeit als weiteren Beitrag in Sachen Impf-Märchen ansehen. Wie märchenhaft dieser Zauber ist, das verdeutlichen die Jubelrufe in Wikipedia, die sich auf diese Arbeit berufen und als erfolgreichen Test ausgeben (wenn eine nur 60-prozentige Wirksamkeit als Erfolg gewertet werden kann?):

„Der französische Pharmakonzern Sanofi Pasteur MSD hat im Oktober 2010 erklärt, bis 2015 einen Impfstoff zu entwickeln. Dieser tetravalente Impfstoff gegen alle vier bekannten Subtypen von Dengue ist mittlerweile bereits in einer Phase III Studie erfolgreich getestet worden.“

Aber die gleiche Wikipedia erklärt bei der sehr kurzen Diskussion des Dengue-Virus, dass „Infektionen mit dem Dengue-Virus zur Ausbildung infektionsverstärkender Antikörper führen können, die eine Herausforderung bei der Entwicklung von Dengue-Virus-Impfstoffen darstellt.“ Unter „infektionsverstärkenden“ Antikörper versteht man Antikörper, die zwar die Viren angreifen und an deren Rezeptoren andocken, aber dieser Vorgang nicht zur Eliminierung des Virus führt, sondern seine Viabilität fördert. Damit verläuft eine Zweitinfektion heftiger als die erste Infektion.
Wie es aussieht, scheint der neue Zauber-Impfstoff gegen Dengue genau diese Eigenschaften zu besitzen. 

Das Imperial College London berichtet von der „Rückschlagfunktion“ dieser Impfung.

Laut Aussagen von Wissenschaftlern des Imperial College London, John Hopkins Bloomberg School of Public Health und der Universität von Florida entpuppt sich diese Impfung als eine Art Einladung für die Infektion. Denn bei Menschen, bei denen bislang vor der Impfung keine Infektion vorlag, wird das Immunsystem so angeregt, dass bei einer aktuellen Infektion diese um so schwerer verläuft.

Angeblich, und das scheint wieder der Bezug auf die oben zitierte Studie mit ihren 133 Autoren zu sein, haben bereits Infizierte einen Vorteil durch die Impfung und der Verlauf ist deutlich schwächer. Darum raten die Autoren dieser neuen Erkenntnis, dass die zu Impfenden erst einmal getestet werden sollten, ob bei ihnen eine Infektion vorliegt oder noch nicht. Und nur bei einem positiven Befund kann dann die Impfung gegeben werden.

Die Autoren unter der Leitung von Prof. Neil Ferguson vom Imperial College London raten daher, den neuen Impfstoff von Sanofi nur in Gebieten einzusetzen, die einen hohen Durchseuchungsgrad aufweisen. Eine generelle Impfung auch in Gebieten mit geringem Vorkommen von Dengue könnte somit katastrophale Folgen zeitigen.

Prof. Derek Cummings von der Universität Florida sieht die Angelegenheit so: In Orten mit einer hohen Belastung sind die meisten Leute bereits infiziert gewesen, und zwar noch bevor sie die Impfung erhalten oder erhalten haben. Daher soll die Impfung hier eine höhere Effektivität zeigen. In weniger belasteten Gebieten kann die Impfung ein großes Risiko für eine ernsthaft verlaufende Infektion darstellen und die Zahl der Hospitalisierung erhöhen.

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Meine Gedanken dazu:

Es leuchtet mir nicht sofort ein, warum eine Impfung nur dann effektiv sein soll, wenn der Patient schon eine Infektion durchgemacht hat? Durch die natürlich durchgemachte Infektion hat er bereits ein Reservoir an Antikörpern aufgebaut, das ihn im Normalfall vor einer erneuten Infektion schützt. Im Fall von Dengue aber verstärken sie die Infektionsanfälligkeit und Schwere der Folgeinfektion. Warum soll ausgerechnet hier eine simulierte Infektion per Impfung einen Schutz bringen? Denn wenn die Impfung die Antikörperproduktion des Immunsystems ankurbeln soll, damit sich selbiges gegen zukünftig auftretende Erreger sofort zur Wehr setzen kann, dann sollte eine natürlich verlaufende Infektion dies schon durchgeführt haben. Und damit wäre eine Impfung überflüssig.

Eine mögliche Erklärung wäre, dass eine Infektion mit einem der vier Subtypen nicht die Antikörper ausbildet, die notwendig sind, um eine weitere Infektion mit einem der drei anderen Subtypen zu verhindern. Hier spielen dann die schon gebildeten Antikörper gegen die Erstinfektion eine antreibende Rolle. Aber auch das erklärt nicht, warum keine Impfung nicht bei noch nicht Infizierten durchgeführt werden soll, da die Impfung angeblich gegen alle vier Subtypen (multivalent) erfolgt. Wenn dieser Schutz vor allen Subtypen gegeben wäre, dann sollten gerade die noch nicht Infizierten von der Impfung profitieren.

Fazit

Wir haben wieder eine Impfung, deren Einsatz sich nicht mit dem Dogma der Impfungen vom heilbringenden Piecks deckt. Auch hier weigert sich das Immunsystem, dem Dogma vom injizierten Antigen, das eine Antikörperproduktion und damit Schutz erzeugt, zu folgen. In diesem Fall begünstigt die Impfung sogar noch die Schwere und das erhöhte Risiko einer Neuinfektion.

Fazit vom Fazit: von knapp 21 Tausend behandelten Kindern, durch Placebo oder mit der Impfung, erkrankten 12 Kinder schwer. Hätten wir jetzt die Frage nach den Nebenwirkungen von anderen Impfungen, wie zum Beispiel die MMR-Impfung oder Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs, dann würden wir von den Impfbefürwortern hören, dass die Nebenwirkungen im Vergleich zu den Millionen von Impfungen verschwindend gering seien. Umgekehrt stellt sich dann die Frage, warum bei nur 12 von 21 Tausend Fällen eine Impfung notwendig wird?

Vielmehr ist es ungleich spannender zu ermitteln, was man tun kann, damit diese Zahl noch weiter gesenkt wird. Noch mehr impfen oder ermitteln, warum so viele Betroffene nicht erkrankten, obwohl sie keine Impfung erhalten hatten?

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Das Buch zum Artikel: Die Impf-Epidemie

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.12.2016 aktualisiert 

 

Rene Gräber 3 Minuten für die Gesundheit - Vorhersage


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