Was ist Chiropraktik und wann hilft diese?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Der aus der griechischen Sprache stammende Begriff „Chiropraktik“ bedeutet „von Hand behandeln“. Demnach arbeitet ein Chiropractor hauptsächlich mit seinen Händen und versucht Funktionsstörungen und Dislokationen der Wirbel zu ertasten und diese Blockierungen in der Wirbelsäule unter sanften Einsatz der Hände zu lösen.

Geschichte der Chiropraktik

Diese Art der Behandlung ist seit mehr als 2000 Jahren bekannt und bereits im antiken Greichenland praktiziert worden. Die Erfolgsgeschichte der modernen Chiropraktik begann allerdings erst mit dem Amerikaner Daniel David Palmer, der im Jahre 1895 die Grundlagen für den Beruf als Chiropractor festigte. Denn genau in diesem Jahr hatte ein fast tauber Patient namens Harvey Lillard sein Gehör zurückerlangt, nachdem Palmer diesen behandelt hatte.

Palmer hatte schon seit einiger Zeit nach den Ursachen der Schwerhörigkeit seines Patienten geforscht und entdeckte schließlich einen aus der normalen Position verschobenen Wirbel. Er vermutete, dass die Hörfähigkeit von Lillard wiederhergestellt werden könne, wenn die Position des Wirbels korrigiert werden würde. Palmer gelang es anschließend den Wirbel zu reponieren und schon bald darauf hatte der zuvor taube Patient Lillard sein Gehör wiedererlangt.

In den Folgejahren eröffnete Palmer nach intensivem Studium jenes Ereignisses seine eigene Chiropraktik-Schule, die heute als „Palmer College“ bekannt ist, in dem nach eigenen Angaben bis heute über 30.000 Chiropraktiker aus aller Welt ausgebildet wurden.

Chiropraktik heute

Heutzutage ist die Chiropraktik eine medizinisch anerkannte Form der Therapie, die sich enorm weiterentwickelt hat. Inzwischen trägt sie nicht nur zur Linderung und Heilung von Rückenschmerzen und Nackenschmerzen, sondern auch zur Heilung von Kopfschmerzen und Migräne, Schulter-Arm-Syndromen und Hexenschüssen bei.

Die Behandlung bei jedem Chiropraktiker unterliegt einer einheitlichen und strengen Vorgehensweise. Am Beginn jeder Behandlung steht eine umfassende Befragung des Patienten, um eine professionelle Diagnose stellen zu können und ein vollständiges Bild der Beschwerden zu erhalten.

Darauf folgen meist orthopädische und neurologische Funktionstests, sowie Haltungs- und Ganganalysen und die Untersuchung der vorhanden Muskelaktivitäten. Anschließend entwickelt der Chiropraktiker nach Absprache mit dem Patienten einen Behandlungsplan, der die Beschwerden des Patienten nachhaltig vermindern soll. Besonders bei fast jeder Art von Gelenkbeschwerden ist es daher sinnvoll einen Chiropraktiker zu konsultieren.

In der modernen Chiropraktik werden Techniken angewandt, die die Manipulation und Mobilisation der Wirbelsäule bewirken sollen. Das heißt, dass die normale Beweglichkeit der Gelenke, inbesondere der Wirbelgelenke, wiederhergestellt wird. Wirbelverdrehungen,- verkippungen und - blockierungen werden durch manuelle Techniken des Chiropractors gelöst.

Durch die Wiederherstellung der Beweglichkeit in der Wirbelsäule und anderen Gelenken kann sich das Nervensystem regenerieren. Muskelverspannungen werden gelöst und der Selbstheilungsmechanismus des Körpers wird auf diese Weise wieder funktionstüchtig.

Langzeitstudien haben ergeben, dass hinsichtlich der Schmerzlinderung, der Verbesserung des Allgemeinzustandes, der Nebenwirkungen, der Dauer der Beschwerdefreiheit und der Kosten die Chiropraktik anderen medizinischen Verfahren und Methoden weit überlegen ist.

Beispielsweise wurden in der "Giles-Studie 2003" medikamentöse Behandlung, Akupunktur und Chiropraktik zur Behandlung von umkomplizierten, chronischen Rückenschmerzen miteinander verglichen. Die Studie ergab, dass nach der Chiropraktikbehandlung 27 % der Patienten schmerzfrei waren. Rund 47 % der Patienten berichteten über einen verbesserten Allgemeinzustand. Medikamentöse Behandlung und auch die Akupunktur schnitten zum Teil deutlich schlechter ab.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert