Rachitis
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Die Rachitis ist ein Knochenerkrankung des Kleinkindalters.
Tritt sie im Erwachsenenalter auf, spricht man von Osteomalazie. Es wird die Calciummangel-Rachitis von der Phosphatmangel-Rachitis
unterschieden.
Die am häufigsten vorkommende Form ist die Calciummangel-Rachitis, die durch einen Vitamin-D-Mangel verursacht
wird.
Vitamin D ist für den Einbau von Calcium und Phosphat in den Knochen notwendig
(=Mineralisation) und fördert ihre Aufnahme aus dem Darm. Bei einem Vitamin-D-Mangel wird der Knochen deshalb
ungenügend mineralisiert und weich und verformbar.
Die Krankheit zeigt sich im ca. ab dem 2. Lebensmonat durch Unruhe, Schwitzen und juckenden Hautausschlag. Dann
kommt es zu einer Muskelschwäche, Verstopfung und beginnenden
Knochenerweichungen im Schädelknochen. Durch den Calciummangel tritt eine Krampfneigung auf. Typische
Knochenverformungen sind die O-Beine.
Vitamin-D-Mangel tritt am häufigsten bei zu geringer Sonnenstrahlung auf, kann
aber auch durch einen seltenen Enzymdefekt verursacht werden. Seltener kommt die Calciummangel-Rachitis bei
Darm- oder Nierenerkrankungen und der Einnahme bestimmter Medikamente
vor.
Die seltene Phosphatmangel-Rachitis entsteht durch die zu hohe Ausscheidung von
Phosphaten über die Niere (angeboren oder durch Nierenschäden).
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Rachitis in Frage kommen.
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.

|