Bepanthen Wundsalbe und Heilsalbe

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Bepanthen Wund- und Heilsalbe ist ein Klassiker unter den Wundsalben. Verschiedene Studien (u.a. der Universitäts-Augenklinik Frankfurt), zeigen eine deutliche Beschleunigung des Epithelverschlusses (Wundheilung), gegenüber einem Placebo (Scheinmedikament).

Der in der Wund- und Heilsalbe enthaltene Wirkstoff nennt sich Dexpanthenol. Dieser dermatologische Wirkstoff wird in der Haut zu Pantothensäure (Vitamin B) oxidiert. Pantothensäure ist Bestandteil des Coenzyms A und somit am Hautstoffwechsel, sprich der Erneuerung von Zellen beteiligt. Der Wirkstoff dringt also in die Haut ein und regt dort die Zellerneuerung an, was zur schnelleren Wundheilung führt.

Des weiteren wirkt Dexpanthenol entzündungshemmend, vermindert Rötungen und Irritationen der Haut und sorgt für eine erhöhte Hautfeuchtigkeit.
Da Bepanthen eine Fettsalbe ist, hinterlässt sie einen Salbenfilm auf der Wunde und schließt diese somit ab - Keime können so nicht mehr eindringen. Zudem wird die Wunde somit vor dem "Austrocknen" geschützt und unter dem Salbenfilm können die wundheilungsfördernde Prozesse ablaufen.

Dexpanthenolhaltige Salben finden primär Anwendung in der Behandlung von oberflächigen Wunden der Haut und Schleimhäute. Die bekannteste Darreichungsform ist die Bepanthol Wund- und Heilsalbe von Bayer, des weiteren findet man von Ratiopharm Wundbalsam, von Sandoz Panthenol Creme usw.
Bepanthen ist in den Packungsgrößen 20, 50 und 100 g erhältlich. Die Dosierung ist relativ variabel, je nach Bedarf mehrmals täglich die betroffenen Hautstellen eincremen.

Die Nebenwirkungen der Bepanthen Salbe sind sehr gering. Nur in seltenen Fällen kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen in Form von einer Allergie kommen. Auch in der Schwangerschaft kann Bepanthen bedenkenlos angewendet werden. Da Bepanthen keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Duftstoffe enthält ist sie sehr verträglich und auch für relativ empfindliche Haut geeignet.

Bepanthen soll jedoch nicht bei verschmutzen, großflächigen und entzündeten Wunden angewendet werden, da sie wenig antiseptische Wirkung besitzt. Zudem kommt es zu einem Verschluss der Wunde durch einen Salbenfilm und somit können sich Keime, die sich bereits in der Wunde befinden, unter diesem Film rasch vermehren.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert

 

 

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