Utilin

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Das Medikament Utilin ist ein registriertes homöopathisches Arzneimittel aus dem Hause Sanum-Kehlbeck. Es ist nicht in Deutschland registriert, aber in Polen, Italien, Schweiz und den Niederlanden erhältlich.

Das Arzneimittel Utilin gibt es in 5 verschiedenen Ausführungen und Potenzierungen:

  • Utilin D4/Bacillus subtilis D4
  • Utilin D6/Bacillus subtilis D6
  • Utilin "H" D5
  • Utilin "S" D4/Mycobacterium phlei D4 säurefest
  • Utilin "S" D6/Mycobacterium phlei D6 säurefest

Das Utilin D4/Bacillus subtilis D4 und das Utilin D6/Bacillus subtilis D6 enthalten den Wirkstoff Bacillus subtilis M.U. 345 D4 bzw. D6. Die Bezeichnung M.U. 345 ist die firmeninterne Stammbezeichnung des Bazillus oder Bakteriums. Es hat die DSM-Nummer 5330.

Das Utilin "H" D5 enthält den Wirkstoff Bacillus subtilis e muribus cellulae (lyphil., steril.) D5. Das Utilin "S" D4/Mycobacterium phlei D4 säurefest und das Utilin "S" D6/Mycobacterium phlei D6 säurefest enthalten den Wirkstoff Mycobacterium phlei F.U. 36 D4 bzw. D6. Die Bezeichnung F.U. 36 ist die firmeninterne Stammbezeichnung des Bakteriums. Es hat die DSM-Nummer 4817.

Darreichungsformen:

Die verschiedenen Varianten des Sanum-Mittels Utilin gibt es in den folgenden Darreichungsformen.

  • Das Utilin D4/Bacillus subtilis D4 gibt es als Ampullen oder Kapseln
  • Das Utilin D6/Bacillus subtilis D6 gibt es als Ampullen, Kapseln, Tropfen oder Zäpfchen
  • Das Utilin "H" D5 gibt es als Kapseln oder Zäpfchen
  • Das Utilin "S" D4/Mycobacterium phlei D4 säurefest gibt es als Ampullen oder Kapseln
  • Das Utilin "S" D6/Mycobacterium phlei D6 säurefest gibt es als Ampullen, Kapseln, Tropfen oder Zäpfchen.

Indikation:

Indikation für Utilin D4/Bacillus subtilis D4 und Utilin® D6/Bacillus subtilis D6 Utilin D4/Bacillus subtilis D4 und Utilin D6/Bacillus subtilis D6 sind indiziert bei paratuberkulösen Erkrankungen sowie bei Erkrankungen mit einer Abwehrschwäche oder gestörten Immunsystem.

Sie dienen der Immunstimulation sowie der Immunmodulation, und führen zu einer generellen Stimulierung der unspezifischen Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers.

Insbesondere bei chronischen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind Utilin D4 / Bacillus subtilis D4 und Utilin D6 / Bacillus subtilis D6 angebracht.

Rheumatische Beschwerden, sowie Gelenkleiden von der Arthritis bis zur Arthrose sind mit Utilin D4/Bacillus subtilis D4 und Utilin D6 / Bacillus subtilis D6 durchaus ergänzend behandelbar.

Auch bei der Behandlung von Allergien werden Utilin D4/Bacillus subtilis D4 und Utilin D6/Bacillus subtilis D6 gerne in der Sanum-Therapie eingesetzt. Sanum-Therapeuten sehen zuweilen einen Zusammhang zwischen diesen Allergien und einer BCG (Tuberkulose-Schutzimpfung) sowie andere Impfungen und Antibiotika-Behandlungen im Kindesalter. Bei der Indikation ist auch das Krankheitsstadium zu beachten. Eine akute Erkrankung verlangt meist eine stärkere Dosierung als eine chronische oder degenerative Erkrankung.

Indikation für Utilin "H" D5

Utilin "H" besteht nur aus den Zellwänden von Bacillus subtilis. Die Bakterienhüllen von Bacillus subtilis haben eine starke immunstimulierende Wirkung. Die homöopathische Aufbereitung D5 soll dem Körper zusätzlich eine feinstoffliche immunmodulatorische Information vermitteln.

Die Indikation für Utilin "H" D5 entspricht der für das "klassische" Utilin (Utilin D4/Bacillus subtilis D4 und Utilin D6/Bacillus subtilis D6), hat aber im Vergleich mit diesem eine etwas tiefgreifendere Wirkung. Trotz dieser Tiefenwirkung zeigt es eine sehr gute Verträglichkeit.

Utilin "H" D5 wird vor allem zur homöopathischen Behandlung von akuten Entzündungen, Funktionsstörungen des Darms und Schwäche der Leber und der Gallenblase angewendet. Zur Linderung der Beschwerden der Basedowsche Krankheit und des Postmenopausensyndroms wird Utilin "H" D5 ebenfalls eingesetzt.

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Indikation für:

Utilin "S" D4/Mycobacterium phlei D4 säurefest und Utilin "S" D6/Mycobacterium phlei D6 säurefest

Utilin "S" besteht aus einer Bakterienaufschwemmung des Mycobacterium phlei. Dieses Bakterium gehört zur Gruppe der säurefesten Stäbchen. Die für Mensch und Tier pathogenen Tuberkelbazillen gehören ebenfalls zu dieser Gruppe.

Der Stamm F.U. 36 des Mycobacterium phlei ist zwar biologisch verwandt mit den Tuberkelbazillen, wirkt aber nicht pathogen. Aufgrund seiner biologischen Verwandtschaft mit den Tuberkelbazillen und besonderer Stoffwechseleigenschaften ist das Bakterium des Utilin "S" in der Lage, nachhaltig in das Immunitätsgeschehen des Körpers einzugreifen.

Die Behandlung mit Utilin "S" ist in seiner Wirkung gleich zu setzen mit einer lang wirksamen Reizkörpertherapie und einer allgemeinen Immunisierung. Da Utilin "S" in seiner Wirkung sehr tief im Organismus ansetzt und eine generelle Immunisierung erreicht wird, ist eine Indikation gegenüber sehr vielen unterschiedlichen Erkrankungsformen passend, insbesondere tuberkulöser Art. Es gibt sogar Berichte von Sanumtherapeuten, dass mit Utilin® "S" eine ergänzende Therapie von Krebs und AIDS möglich und sinnvoll sein soll.

Besonders bedeutsam gilt die Indikation von Utilin "S" allerdings bei Wurmerkrankungen. Wurmerkrankungen haben für Kinder, Erwachsene und Tiere auch heute noch eine unvermindert hohe Bedeutung. Die Gefahren durch den Hundebandwurm sind zwar recht gut bekannt. Weniger bekannt aber ist die Gefahr durch den Fuchsbandwurm, der sich oftmals auf Pilzen und Waldfrüchten befindet. Werden diese Früchte gegessen, können die Eier des Fuchsbandwurms in den menschlichen Körper gelangen und großen Schaden anrichten.

Im Darm entwickeln sich aus den Eiern Larven, die sich durch die Darmwand bohren und ins Blut gelangen. Im Blut erreichen sie die Leber, die Lunge und das Gehirn, und wirken dort zerstörend.

Utilin "S" gilt nach Angaben einiger Therapeuten als eines der besten alternativen Wurmmittel, weil es die inneren Organe schont, und dabei trotzdem die Würmer in allen Stadien vernichten soll.

Auch in der Tiermedizin soll sich Utilin "S" zur Wurmtherapie bewährt haben.

Eine mögliche Anwendung oder empfehlenswerte Dosierung besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.5.2015 aktualisiert

 

 

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