Schwere Nebenwirkungen bei ADHS Arznei Strattera

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Strattera, ist ein Medikament auf der Basis des Wirkstoffs Atomoxetin, das vom amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly and Company in Tablettenform vertrieben wird.

Ursprünglich wurde Atomoxetin als Antidepressivum entwickelt. Eine Wirkung des Mittels gegen Depressionen konnte jedoch nicht ausreichend nachgewiesen werden. Hingegen haben Studien gezeigt, dass bei Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), durch die Einnahme von Strattera eine spürbare Besserung eintreten kann. Deshalb ist Strattera seit 2005 in Deutschland zur Behandlung von ADHS zugelassen.

Nebenwirkungen, die zum Tod führen können

Allgemein gilt Strattera als gut verträglich. Es enthält keine Psychostimulanzien, wirkt gegen Schlafstörungen und hilft, sich besser zu konzentrieren. Doch nicht bei allen Kindern mit ADHS, dem sogenannten Zappelphilipp-Syndrom, zeigt das Medikament nur positive Wirkungen. Einige der jungen Patienten berichten davon, dass sie während der Behandlung mit Strattera keine Gefühle wie Trauer, Freude oder Schmerz mehr empfinden konnten und ihren ganzen Lebensmut verloren.

Tatsächlich wurde in einer Studie festgestellt, dass bei mehreren Kindern, die das Medikament genommen hatten, Suizidgedanken auftraten. Eins der Kinder unternahm sogar einen Selbstmordversuch.

Obwohl Experten schon solange Strattera auf dem Markt ist, vor den Nebenwirkungen warnen, werden in Deutschland tausende Kinder mit dem Medikament behandelt.

 

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Mehr Schaden als Nutzen

Statistisch treten gefährliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Strattera, wie Hörstürze, Herzschwäche und Suizidgedanken nur bei 0,4 Prozent der behandelten Kinder und Jugendlichen auf. Konkret heißt das jedoch, dass seit der Markteinführung des Medikaments in insgesamt 234 Fällen der Verdacht auf gefährliche Nebenwirkungen bestand.

Es soll, in Zusammenhang mit Strattera, laut Behördenangaben, bereits zu vier Todesfällen bei Kindern und Jugendlichen gekommen sein.

Der Patientenbeauftragte im Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen, Jörg Schaaber, hält es für sehr fragwürdig, dass in Deutschland oft im Grunde gesunde Kinder, die nur etwas zappelig sind, mit einem so hochriskanten Medikament behandelt werden.

Auch der Pharmakologe Professor Peter Schönhöfer, Mitherausgeber der Zeitschrift "Arzneimittel-Telegramm", warnt vor der schädlichen Wirkung von Strattera.

Warum solche Zulassungen solcher Medikamente zustande kommen und zu den Strategien der Pharmafirmen bei der Einführung und Zulassung von Medikamenten lesen Sie bitte auch einmal die Artikel: Medikamenten Skandale, Erfundene Arzneimittelstudien undWie wir von der Pharmaindustrie belogen werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert