Psilosis

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Eine Psilosis (=Kahlheit) ist das Fehlen der Wimpern und Augenbrauen. Dies kann in seltenen Fällen erblich bedingt sein oder im Rahmen einer Chemotherapie zur Behandlung einer Krebserkrankung auftreten.

Das Fehlen der Kopfhaare (im Wortsinn auch eine Psilosis) wird heute eher als Alopezie bezeichnet. Es gibt mehrere Formen der Alopezie.

Die häufigste ist die erblich bedingte Alopecia androgenetica, bei der durch eine hohe Androgenempfindlichkeit der Haarfollikel auf das männliche Sexualhormon Testosteron bereits im frühen Erwachsenenalter ein Haarverlust besteht.

Wahrscheinlich autoimmun bedingt (=eigenes Immunsystem greift Körperzellen an) ist die Alopecia areata (=kreisrunder Haarausfall) - so nimmt es die Schulmedizin an. Hier besteht plötzlich und an umschriebenen Stellen (über den Kopf verteilt) ein Haarverlust.

Bei mechanischer Belastung der Kopfhaut (z.B. durch Tragen von Lasten auf dem Kopf) oder durch bestimmte Medikamente (z.B. Chemotherapie, Blutverdünner, Schilddrüsenmedikamente) kann es ebenfalls zu einem Haarverlust kommen.

Als Psilosis linguae bezeichnet man das Erscheinungsbild der Zunge bei der Sprue (=Zöliakie des Kindes). Das ist eine Darmerkrankung, die durch eine Glutenunverträglichkeit / Glutenallergie hervorgerufen wird und mit großvolumigen Durchfällen symptomatisch wird. Die Psilosis linguae bezeichnet dabei die glatte rote Zunge, die im Zusammenhang mit Aphthen (=Mundschleimhauterosionen) bei der Sprue vorkommen kann.

Therapie

Natürlich muss man schauen, welche Ursache zu Grunde liegt. Unter den oben angeführten Links finden Sie dazu weitere Informationen.

Wenn man anderweitig "nichts" findet, rate ich meist dazu, nach Giftbelastungen zu suchen. Eine Schwermetallbelastung sollte geprüft werden, eventuell mittels Blutanalyse und / oder Haarmineralanalyse.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.4.2016 aktualisiert.