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Albumin ist ein wichtiges
Körpereiweiß, das in der Leber gebildet wird.
Man kann den Albumingehalt des Urins mit Hilfe
eines Teststreifens oder im Labor bestimmen, um
Rückschlüsse auf die Nierenfunktion zu ziehen.
Wenn der Albuminwert im Urin zu hoch ist
(>20 mg/l) spricht man von der
Mikroalbuminurie.
Sie tritt bei bestehenden
Schäden der Nieren auf, durch Entzündungen,
Diabetes, lange
bestehenden Bluthochdruck oder
Amyloidose. Die Mikroalbuminurie ist ein
typisches Frühsymptom der diabetischen und der
hypertensiven Nephropathie (Nierenschaden durch
Diabetes bzw. Bluthochdruck).
Bei Frauen kann eine geringe
Erhöhung der Urinproteine durch den vaginalen
Fluor bedingt sein.
Wenn die Erhöhung nur am Tage besteht und nicht
im Nachturin (unterschiedliche Messungen
nötig), handelt es sich meist um eine
orthostatische Albuminurie, die ein meist
harmloser Befund ist.
Von einer Makroalbuminurie
spricht man, wenn der Albumingehlat im Urin
über 200 mg/l liegt. Diese zeigt einen länger
bestehenden und stärker gewordenen Nierenschaden an (auch
nephrotisches Syndrom).
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