Naturheilt.com - Das umfassende Online-Lexikon der Naturheilkunde und Alternativmedizin

 

Albuminurie (Eiweiß im Urin)

Grundsätzliches

Albumin ist ein wichtiges Körpereiweiß, das in der Leber gebildet wird. Man kann den Albumingehalt des Urins mit Hilfe eines Teststreifens oder im Labor bestimmen, um Rückschlüsse auf die Nierenfunktion zu ziehen. Wenn der Albuminwert im Urin zu hoch ist (>20 mg/l) spricht man von der Mikroalbuminurie.

Sie tritt bei bestehenden Schäden der Nieren auf, durch Entzündungen, Diabetes, lange bestehenden Bluthochdruck oder Amyloidose. Die Mikroalbuminurie ist ein typisches Frühsymptom der diabetischen und der hypertensiven Nephropathie (Nierenschaden durch Diabetes bzw. Bluthochdruck).

Bei Frauen kann eine geringe Erhöhung der Urinproteine durch den vaginalen Fluor bedingt sein.
Wenn die Erhöhung nur am Tage besteht und nicht im Nachturin (unterschiedliche Messungen nötig), handelt es sich meist um eine orthostatische Albuminurie, die ein meist harmloser Befund ist.

Von einer Makroalbuminurie spricht man, wenn der Albumingehlat im Urin über 200 mg/l liegt. Diese zeigt einen länger bestehenden und stärker gewordenen Nierenschaden an (auch nephrotisches Syndrom).

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Albuminurie in Frage kommen.

Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Phytotherapie Bärentraube, Habichtskraut, Schachtelhalm, Berufskraut, Birke, Heide

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Schüssler-Salze Calcium phosphoricum Nr. 2