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Epilepsie

Grundsätzliches Bei Epilepsie treten wiederholte, krampfartige Anfälle auf. Die Anfälle werden durch einen „elektrischen Sturm“ im Gehirn verursacht, bei dem sehr viele Nervenfasern gleichzeitig unkontrolliert Impulse abgeben. Von den Anfällen kann der ganze Körper oder nur Teile davon betroffen werden. Epileptiker scheinen erblich vorbelastet zu sein, verbunden mit einem Auslöser. Das können zum Beispiel Hirnverletzungen, Gifte oder auch Fehlernährung sein. 

Aus: Burgersteins Handbuch Nährstoffe 

Bestimmte Formen von epileptischen Anfällen, die in der Kindheit auftreten, können durch eine spezialisierte, kohlenhydratarme, fettreiche Diät (eine so genannte ketogene Diät) behandelt werden, die allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden sollte. Chronischer, starker Alkohol- oder Koffeinkonsum kann epileptische Anfälle auslösen.

Andererseits kann sich auch ein plötzliches Absetzen des Alkohols nach chronischem starkem Konsum in Form von epileptischen Anfällen manifestieren. Der künstliche Süßstoff Aspartam kann, in großen Mengen genossen, epileptische Anfälle auslösen – insbesondere bei Kindern. Eine Eliminationsdiät kann Nahrungsmittelempfindlichkeiten ermitteln, die bei Epileptikern – ganz besonders bei Kindern mit Epilepsie, die gleichzeitig zu Allergien neigen – Anfälle auslösen können.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Epilepsie in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Salbei, Rosmarin und Ysop können die Tendenz verstärken. Basilikum, Cajeput, Terpentin und Thymian dagegen helfen.
Orthomolekular-Medizin Empfohlene Tagesdosis:
Vitamin E: 400 mg / Selen: 100 µg / Vitamin B6: 100–250 mg / Niacin (nur als Niacinamid) 1–3 g / Magnesium: 400 – 600 mg / Zink: 50-100 mg / Mangan: 10-20 mg / Taurin: 0,5-2 g / Dimenthylglycin: 100-200 mg

Epileptiker sollten jedoch hohe Dosen Folsäure und Omega-3-Fettsäuren vermeiden, weil diese die Empfänglichkeit für Anfälle erhöhen können.

Bei Epileptikern wird oft ein Manganmangel festgestellt. 

Schüssler-Salze

Grundsätzlich: Calcium phosphoricum Nr. 2, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11.
Vorbeugend: Calcium phos. Nr. 2, Kalium chloratum Nr. 4, Magnesium phos. Nr. 7.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

 

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