Haarprobleme
Haare sind Hautanhangsgebilde, die aus Horn bestehen. Um den Haarschaft befinden sich
Talgdrüsen, die das Haar mit Fett umgeben. Haarprobleme sind vielzählig und unterschiedlich.
Meist bereiten trockene, spröde, stumpfe oder fettige Haare, Schuppen oder
Haarausfall die größten Probleme.
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Trockenes, sprödes und stumpfes Haar hat Löcher und Risse in der
Schuppenschicht. Diese resultieren meist aus Belastungen wie zu langem Fönen, zu häufigem Färben oder zu
häufigem Kämmen. Oft entsteht zudem noch eine Längsspaltung (Trichoschisis oder Spliss).
Fettiges Haar kann hormonell bedingt sein. Die Talgproduktion der Drüsen
wird von Hormonen gesteuert und es kann je nach der Hormonempfindlichkeit zu einer Mehr- oder
Minderproduktion kommen.
Schuppiges Haar ist ein Problem der Kopfhaut. Sie ist entweder zu fettig
oder zu trocken und es werden dadurch vermehrt Hautzellen abgestoßen, die sich dann als Schuppen (Squamae) zeigen.
Haarausfall ist in gewissen Grenzen normal
(70-100 Haare pro Tag) kann aber bei Vermehrung bis zur Glatzenbildung führen. Häufig ist das Ergrauen der
Haare im Alter durch Pigmentschwund.
Regelmäßiges Haare färben erhöht das Krebsrisiko. Zu diesem Schluss kommen u.a. die Autoren der University of Southern California/School of
Medicine im "International Journal of Cancer". Frauen, die sich die Haare mindestens
einmal im Monat färben, haben ein doppelt so hohes Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, wie Frauen, die auf
die Haarfärbemittel verzichten.
siehe auch: Haarwurzelkrankheiten - Haarausfall - Hautpilze - Kopfläuse - Hautprobleme -
Krebsleiden - Milben
weitere Artikel zum Thema: Kein Stress bei
Haarausfall!

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus der
Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei Haarproblemen grundsätzlich in Frage
kommen.
| Bachblüten |
Liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde, können Bachblüten
helfen. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
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| Ernährung |
Ernähren Sie sich mineralstoffreicher: Essen Sie zum Beispiel täglich zwei
Esslöffel Braunhirse (z.B. im Müsli, Saft). Hier ist sehr mineralstoffreich, sollte aber im
Rohzustand gegessen werden. Es ist somit wertvoll für Gelenke, Knochen, Bänder, Haut, Haare und
Nägel.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten
und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler Salze |
gestörtes Wachstum, gespaltene Spitzen: Silicea
Haare brüchig: Silicea
früh graue Haare: Kalium phosohoricum + Calcium phosphoricum und Silicea
Haarwuchs anregend: Silicea
Schuppenbildung: Natrium chloratum
fettige Schuppen: Natrium phosphoricum
klebrige Schuppen: Kalium sulfuricum
trockene Schuppen: Natrium chloratum
Siehe auch: Haarausfall
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| sonstiges |
Eine Haarmineralanalyse kann helfen das Problem zu
identifizieren.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.9.2012 aktualisiert.

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