Wenn Sie eine Erkrankung oder Beschwerde trotz aller naturheilkundlicher Maßnahmen nicht ausheilen können, dann denken Sie an Ihre Zähne. Oftmals stehen einer Heilung sogenannte Zahnstörfelder im Weg.

Als Zahnstörfelder können wir im Wesentlichen zwei “Problembereiche” zuordnen. Zum einen das Problem der wurzelbehandelten Zähne, die auch gerne als “tote Zähne” bezeichnet werden und zum anderen das “Problem” der Fernwirkung bestimmter Zähne auf bestimmte Organe. Jedem Zahn kann dieser Theorie zufolge ein bestimmtes Organ zugeordnet werden.

Folgende Grafik zeigt, welche Organe welchen Zähnen zugeordnet werden:

Zahn-Organ-Beziehungen

Abb.1: Übersicht Beziehung zwischen Organen und einzelnen Zähnen nach der Lehre der Meridian-Beziehungen.

Nach meiner Erfahrung ergibt sich ein Zahnstörfeld, wenn ein Zahn (oder mehrere Zähne) eine solche Fernwirkung auslösen.

Wie entstehen solche Zahnstörfelder?

Diese “Störfelder” ergeben sich im Wesentlichen aus sogenannten toten Zähnen (an denen eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt wurde), aber auch aus Zähnen, die eine Zyste am Zahn oder ein Granulom am Zahn haben können. Dann ist der Kieferknochen an der Entstehung des Zahnstörfeldes beteiligt.

Panorama Röntgen Zähne / Gebiss

Abb.2: Panorama-Röntgenaufnahme des Oberkiefers und Unterkiefers. Deutlich zu erkennen sind fehlende Zähne, sowie wurzelgefüllte Zähne.

Die klassische Schulmedizin verneint in der Mehrheit (noch) eine solche Störfeldwirkung auf Organe, aber die Ablehnungsfront (vor allem der Zahnärzte) wankt.

Zum Problem der wurzelbehandelten Zähne habe ich bereits mehrfach berichtet:

Auch das Problem Amalgam gewinnt heute mehr und mehr Beachtung. Nicht wenige chronisch kranke Patienten könnten ein besseres Leben führen, würde man auch in der offiziellen Medizin dieses Thema ernster nehmen. Die meisten Zahnärzte sehen das Thema inzischen sehr kritisch und verwenden kein Amalgam mehr.

Doch nicht nur die quecksilberhaltige Legierung kann toxisch wirken. Auch andere Metalle wie Gold und Titan sowie verschiedene Stahlsorten für Brücken oder herausnehmbare Prothesen können Schaden anrichten.

Kunststofffüllungen und Klebstoffe für die Befestigung von Kronen und Brücken sind weitere verdächtige Giftstoffe, die den Körper belasten.

Hinzu kommen noch Antibiotika, die allzu vorschnell verordnet werden. Kritisch dabei sind die schädlichen Auswirkungen auf die Darmflora und die Förderung von Resistenzen bei pathogenen Bakterien.

Belastung testen und entgiften

Eine einfache Haarmineralanalyse (HMA) kann Hinweise darauf geben, ob Sie unter einer Quecksilberbelastung (Hg) leiden. Gleichzeitig können Sie daraus auch den Status Ihrer Mineralstoffversorgung ersehen.

Bevor Sie allerdings Ihre Amalgamfüllungen sanieren lassen ist es sinnvoll zu prüfen, ob zuerst andere Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten wären. Dazu kann folgender (einfacher) Ratschlag hilfreich sein: morgens 15-30 µg Selen + 1000 mg Vitamin C, abends 15-30 mg Zink + 1000 mg Vitamin C. Dies insgesamt drei Wochen lang, dann eine Pause von einer Woche.

Danach nochmals drei Wochen lang SelenZink und Vitamin C. Dann für weitere drei Wochen täglich 1000mg Vitamin C und 3 x 5 Kapseln eines Algenpräparates (SpirulinaChlorella). Falls keine wesentliche Besserung eintritt, kann das Zellinnere mit Koriandrum (Urtinktur oder potenziert) ausgeleitet werden, dies sollten Sie aber nur in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten einnehmen.

Welche Zähne mit welchen Zustimmungspunkten der Akupunktur, bzw. mit welchen Organen in Zusammenhang stehen finden Sie in dem folgendem Dokument: Zähne und Organbeziehungen

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Die ganzheitliche Zahnmedizin verzichtet auf Schadstoffe

Wenn Sie eine Amalgamentfernung haben vornhemen lassen, haben Sie sich bereits in die Obhut eines ganzheitlich arbeitenden Zahnarztes begeben. Dieser Mediziner sieht nicht nur das isolierte Organ, sondern geht vom Zustand des gesamten Organismus aus.

Dazu gehören besonders die Selbstheilungskräfte des Körpers, wozu in erster Linie das Immunsystem gehört. Die körpereigene Abwehr darf nicht beeinträchtigt werden durch schleichende Entzündungen und Intoxikationen mit Medikamenten und technischen Hilfsstoffen.

In der ganzheitlichen Zahnmedizin wird auf alle Giftstoffe verzichtet, die Zahnstörfelder erzeugen können.

Wenn Medikamente wie Betäubungsspritzen oder Materialien zur prothetischen Versorgung eingesetzt werden sollen, wird die individuelle Verträglichkeit getestet. Dazu gehört auch der Blick auf die Fähigkeit zur körpereigenen Entgiftung.

Auch die technische Behandlung erfolgt mit Vorsicht. So wird ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt den Bohrer nie mit maximaler Umdrehungszahl einsetzen.

In der konventionellen Zahnmedizin wird der Motor oft mit bis 500.000 Umdrehungen pro Minute betrieben. Das kann den Zahn und sogar die benachbarten Zähne durch Hitze schädigen. Besonders die Zahnnerven können davon betroffen sein. In der „ganzheitlichen Zahnheilkunde“ wird mit höchstens 40.000 Umdrehungen gearbeitet. Die Behandlung dauert dann etwas länger, ist dafür aber schonender.


Beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno

Diese Seite wurde letztmalig am 16.4.2020 aktualisiert.

 

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