Impotenz
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Unter dem Begriff der Impotenz werden mehrere Funktionsstörungen und Funktionsprobleme des Mannes
zusammengefasst, die auf die Unfähigkeit einer
Erektionsbildung hin zielen, welcher (korrekt übersetzt) aber die Zeugungsunfähigkeit bzw. Sterilität des
Mannes beschreibt (= Impotentia generandi).
Die Sterilität des Mannes kann zum einen durch einen operativen Eingriff (somit gewollt) vorliegen. Zum anderen
können unterschiedliche Faktoren, wie z.B. Vergiftungen, Nikotin, Alkoholabusus (Übermäßiger Genuss) und Prostatabeschwerden die Qualität und Produktion der Spermien negativ beeinflussen
und so zu einer Zeugungsunfähigkeit führen.
Die erektile Dysfunktion (Impotenz) zeigt sich vermehrt
und mit altersabhängigem Anstieg bei Männern nach dem 45. Lebensjahr. Es handelt sich hierbei um eine
Potenzstörung, die primär (von Geburt an) oder sekundär (erworben und nur unter bestimmten Umständen präsent)
vorliegen kann.
Die Störung äußert sich durch eine mangelhafte bis fehlende Versteifung des männlichen Glieds, z.T. auch mit
vorzeitiger Erschlaffung, so dass ein regelrechter Sexualverkehr nicht vollzogen werden kann. Orgasmus und Erguss
verlaufen getrennt voneinander oder zeigen sich gar nicht.
Die erektile Dysfunktion kann in zwei Formen unterteilt werden
Die Impotentia generandi beschreibt die Zeugungsunfähigkeit bedingt durch Sterilität. Die
Impotentia coeundi zeigt sich in einer Unfähigkeit des Mannes, den Beischlaf zu vollziehen bzw. einen
Samenerguss zu bekommen.
Neben der altersabhängigen Komponente können auch psychische Faktoren als Ursache genannt werden. Daneben
spielen u.a. Durchblutungsprobleme und Stoffwechselprobleme, Entzündungen der männlichen Genitale, Multiple
Sklerose, Lähmungen (z.B. Tetraplegie) sowie Nierenprobleme und Leberentzündung wesentliche Rollen bei der Entstehung der Störung. Abhängig von der
Ursache lässt sich die erektile Dysfunktion z.T. gut therapieren und beheben.
Mehr dazu lesen in meinem Beitrag zu Potenzstörungen.
Sprache der Symptome
Erkrankungen der Geschlechtsorgane, und dazu gehört auch die Impotenz, zeigen immer sehr
tiefgreifende Probleme mit der Sexualität oder mit dem anderen Geschlecht an, in der Regel durch irgend eine
Ent-Täuschung. Enttäuschungen entstehen aber nur durch falsche oder überzogene Erwartungen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Impotenz in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Vor allem der so genannte Kleine Kreislauf ist zu
tonisieren. Das können Sie sehr gut selbst tun, indem Sie mit dem Zeigefinger genau
der Linie entlang der Körpermitte fahren. Vom Damm über den Bauch zur Unterlippe, von der
Oberlippe über den Kopf und den Rücken zum Damm. Das kurze Stück zwischen den Schulterblättern,
das Sie vermutlich nicht erreichen können, ziehen Sie mental.
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| Anthroposophische Medizin |
vor allem wenn die Impotenz durch Medikamente bedingt
ist: Agnus castus (We)
Nux vomica (Wa,We)
Testes (Wa)
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| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden. Für dieses Problem gibt es eine Menge Pflanzen: Bergbohnenkraut, Fichte, Gewürznelke, Ingwer, Pfefferminze,
Rosmarin, Sandelholz, Thymian, Wacholder, Ylang-Ylang, Zimt, Zwiebel.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
20 ml Mäusedorn; je 15 ml Rosskastanie (Samen), Hamamelis, Hopfen,
Silberkerze; je 10 ml Hirtentäschchen, Schafgarbe.
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| Gemmo-Therapie |
Mammutbaum,
Stieleiche.
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| Medizinische Massagen |
Eine Massage hilft sehr der Entspannung.
Vielleicht können Sie sich langsam öffnen und es entsteht ein offenes Gespräch mit Ihrem
Therapeuten.
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| Orthomolekular-Medizin |
Mangel des Spurenelementes Molybdän kann zu Impotenz
führen. Vitamin E kann auch hier helfen. Oft führt ein Zink-Mangel zu diesem Problem.
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| Spagyrik |
Potenzholz,
Yohimbe
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| Homöopathie |
allgemein: Agnus castus D 6/D12
danach: Caladium seguinum D 6/D 12
je 4 Wochen
bei Neurose: Staphisagria D 12
nach Onanie: Acidum phosphoricum D 4
bei Senioren: Conium D 4
bei Alkoholikern: Acidum sulfuricum D 4 und
Nux vomica D 4
aus Schwäche: Selenium D 6
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| Wirbelsäulensegmente |
L3, der dritte Lendenwirbel, resp. die hier die Wirbelsäule verlassenden
Nerven, versorgen die Geschlechtsorgane, Gebärmutter, Blase und das Knie. Probleme mit der
Potenz sind also auch hier zu suchen.
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| Sonstiges |
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 07.07.2011 aktualisiert.

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