Was tun bei Sonnenallergie?
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Bei einer Sonnenallergie reagiert die Haut nach einigen Stunden bis Tagen
nach Sonnenlichteinwirkung mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf die UV-Strahlung der Sonne. Dabei ist
die Sonnenallergie vom Sonnenbrand zu unterscheiden.
Die Sonnenallergie äußert sich als Rötungen, Pusteln, Bläschen und Wasseransammlungen unter
der Haut verbunden mit Brennen und Juckreiz. Besonders Hellhäutige und Menschen mit empfindlicher Haut sind von diesen allergischen
Reaktionen betroffen. (siehe auch: Allergie)
Eine häufige Form der Sonnenallergie ist die polymorphe
Lichtdermatose. Sie tritt häufig bei jungen Frauen auf, meist an prominenten Stellen (Schultern, Nacken,
Nasenrücken, Wangenknochen). Eine genaue Ursache für diese UV-A-Überempfindlichkeit konnte noch nicht
gefunden werden.
Die sogenannte Mallorca-Akne (=Acne aestivalis) ist eine Akne-Form, die
durch Reaktionen zwischen Körperpflegemitteln (z.B. Sonnencreme, Kosmetika) und den UV-Strahlen der Sonne
entsteht. Es zeigen sich meist auf Dekollté, Nacken, Oberarmen oder Schultern kleine entzündliche Knötchen,
die verhornen können. (siehe auch: Akne)
Der photoallergischen Hautreaktion liegt eine Reaktion von
Abbauprodukten bestimmter Medikamente (z.B. Antibiotika, Johanniskrautpräparate) mit dem UV-Licht zugrunde. Es bildet sich eine entzündliche
Hautreaktion, die häufig mit Juckreiz verbunden ist. (siehe auch: Hautkrankheiten)
Ausführlicher lesen Sie dazu in meinem Beitrag: Sonnenallergie: Formen - Ursachen und
Symptome

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei einer Sonnenallergie in Frage kommen.
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 21.07.2011 aktualisiert.

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