Sonnenbrand (= Dermatitis solaris) betrifft vor allem hellhäutige Menschen, die sich zu lange ohne Sonnenschutz in der Sonnenstrahlung aufgehalten haben.

Jeder Mensch hat einen individuellen Schutzmechanismus der Haut gegenüber der Sonnenstrahlung. Dieser beruht auf der Art und Menge des Melanins (= Pigmentstoff, der von Hautzellen produziert wird) in der Haut.

Man definiert im Allgemeinen vier Hauttypen: Typ I mit heller Haut, rötlichen Haaren und hellen Augen, Typ II mit heller Haut, blonden oder hellbraunen Haaren und hellen oder braunen Augen, Typ III mit hellbrauner Haut, dunkelblonden bis braunen Haare und braunen Augen sowie Typ IV mit hellbrauner bis mittelbrauner Haut, dunkelbraunen Haaren und braunen Augen.

Menschen mit den Hauttypen I und II können ohne Schutz schon bei geringer Sonnenstrahlung einen Sonnenbrand entwickeln, während das bei den Hauttypen III und IV eher selten vorkommt.

Achtung: Kinder sind besonders gefährdet – neben Sonnenschutz (Mütze, T-Shirt, Sonnenmilch) vor allem auch auf ausreichendes Trinken achten (Wasser!).

Folgen eines Sonnenbrandes sind die DNA-Schädigung der Hautzellen und eine Entzündungsreaktion im betroffenen Bereich (obere Hautschichten).

Es entsteht eine schmerzhafte Rötung. Bei schweren Verbrennungen können zusätzlich Blasen auftreten und es können Fieberund Abgeschlagenheithinzukommen. Beim Abheilen kommt es zu einer typischen Schuppung der Hautoberfläche.

Besteht eine chronische Schädigung (über Jahre) der Haut durch Sonnenbrände steigt das Risiko der Hautalterung und an Hautkrebs zu erkranken.

Abzugrenzen ist der Sonnenbrand u.a. von der sog. Sonnenallergie.

Ein Alarmsignal ist immer, wenn die betroffene Person aufhört zu schwitzen.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einem Sonnenbrand in Frage kommen können.

In allen Fällen bringen Auflagen mit Essigwasser oder Zitronenwasser eine Erleichterung. Dabei aber nur mäßig kühle und keinesfalls kalte Umschläge anwenden. Das Gleiche gilt auch für die Getränke. Eiswürfel sind fehl am Platz!

Hausmittel

Kokosöl wirkt entzündungshemmend und versorgt die angegriffene Haut mit Vitamin E.
Apfelessig lindert die Entzündungen bei Sonnenbrand. Als 1:1 mit Wasser verdünnte Zubereitung darf Apfelessig aber nur dann auf die Haut aufgetragen werden, wenn noch keine offen Stellen durch Bläschen entstanden sind.

Quark und Joghurt kühlen die Haut. Wahrscheinlich wirken auch die Fette und Milchsäure positiv. Empfehlenswert ist die Anwendung eines Wickels mit einer 1:1-Mischung aus den beiden Milch-Produkten. Das direkte Auftragen auf die Haut ist nicht ratsam.

Aloe vera lindert die Beschwerden und kann Hautschädigungen in Grenzen halten. Wer eine Pflanze zu Hause hat, kann den Saft direkt aus den Blättern ernten und die Haut damit bestreichen. Die Urlaubs-Apotheke sollte Aloe-vera-Gel vorhalten.

Ausführlich dazu im Homöopathie Lexikon:

 

Beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno

Diese Seite wurde letztmalig am 19.6.2019 aktualisiert.

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