Vitamintabelle

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Vitamine zählen wir zu den sog. Mikronährstoffen, weil diese im Gegensatz zu den Makronährstoffen (Eiweiß, Kohlehydrate, Fett), keine Ernergie liefern. Denoch sind Vitamine für unser überleben "überlebenswichtig".

Vitamine müssen über die Nahrung zugeführt werden, dabei können einige Vitamine als sog. Provitamine aufgenommen werden, die dann im Körper in Ihre Wirkform umgebaut werden.

Die Angaben in der folgenden Vitamintabelle über den täglichen Bedarf schwanken je nach Quelle. Ich habe daher "gemittelte" Werte angeführt - zusammengetragen aus verschiedenen Quellen:

 


Vitamin
tgl. Bedarf


Vorkommen


wichtig für


Mangel-erscheinungen/Abbau

 

 

 

Vitamin A

Retinol

(fettlöslich)

Kinder 10’000 I.E.

Erwachsene 25’000 IE

Senioren bis 50’000 IE

 

Schwangere bis zum 3. Monat maximal 8’000 IE

 

Keimlinge von Luzerne, Leber, Milch, Butter, Eigelb, Lebertran, gelbe Früchte, dunkelgrünem Blattgemüse, Brunnenkresse, Petersilie, Bohnen, Erbsen, Aprikosen, Pfirsich, Blätter von Steckrüben und Randen, gelbe u. grüne Gemüsesorten Brennnessel, Cayennepfeffer, Paprika, Augentrost, Himbeerblätter, Löwenzahn, Beinwell, Wegwarte, Holunderbeeren, Weißer Gänsefuß, Nori-Algen, Ampfer

 

Immunstimulation, Killerzellenaktivität, Antikörperbildung. Wachstum; Knochen; hält die Schleimhäute intakt. Macht die Bildung von Sehpurpur im Auge möglich. Beseitigt Altersflecken.

Hilft bei der Akne und Psoriasisbehandlung.

 

Leberleiden, Diabetes, Nierenentzündung.

Im Winter zusammen mit Vitamin D.

 

Nachtblindheit; raue, schuppige Haut; schlechte Zähne; trockenes Haar; leicht brechende Nägel; verfrühte Alterserscheinungen; erhöhte Infektanfälligkeit. In hohen Dosen hemmt es Östrogen. Beziehung zu Zink! Abbau durch: Fluoreszenzlicht, Mineralöle, Leberreinigung durch Pflanzenmittel und Diäten, Kaffee, Alkohol, Cortison, chemische Medikamente, Eiweißmangel im Körper, übermäßige Eisensubstitution.

 

 

 

 

ß-Carotin

(Beta-Carotin)

präventiv

2 - 6 mg

therapeutisch

15 - 45 mg

 

Roter Farbstoff der Karotten,

Meeralge Dunaliella salina

Vorstufe von
Vitamin A

 

Mittlere Dosen stimulieren die Immunabwehr. Steigert die Antikörperproduktion und vermehrt die T-Helferzellen sowie die zytotoxischen T-Lymphozyten. Radikalenfänger!

 

Lungenkarzinom, Magenkarzinom, Ovarial-, Zervikal- und Mammakarzinom-Prophylaxe.

 

 

 

Vitamin B1

Thiamin

(wasserlöslich)

 

1,0 - 1,5 mg

 

Weizen, Hefe, Sonnenblumenkerne, Kohlgemüse, Zwiebeln, Paprika, Nüsse, Ölsamen, Krustentiere, Schnittlauch, Pflanzenöle, Vollreis, Löwenzahn, Luzerne, Petersilie, Himbeerblätter, Algen von Nori und Kelp, Katzenminze, Brunnenkresse

Substitut: Spirulina platensis Hau

 

Guten Einfluss auf das Nervensystem und die geistige Einstellung: das „Moral-Vitamin“.
Hilft bei der Kohlenhydratverdauung. Hilft bei der Behandlung von Gürtelrose.

 

Gestörte Nervenfunktion; Nervenentzündungen; Akne; Muskelschmerzen; Depression; Müdigkeit; Appetitlosigkeit; Übelkeit. Es wird durch kochen bis zu 50% zerstört. Abbau durch: Alkohol, Kaffee, Tabak, Betäubungsmittel, rohe Austern.

Zuviel Zucker provoziert B1- und Zink-Mangel.

 

 

 

 

Vitamin B2

Riboflavin

(wasserlöslich)

 

1,4 - 1,8 mg

 

Steckrüben, Möhren, Brokkoli, Grünkohl, Senfblätter, Brunnenkresse, Milch, Milchprodukte, Fleisch, Hefe, Hagebutten, Löwenzahn, Petersilie, Algen, Bockshornklee

Substitut: Spirulina platensis Hau

 

 

Schleimhäute, Zellatmung, Immunsystem, Wachstum, Blutbildung, Stoffwechsel von Eiweiss und Kohlenhydrat.

 

Wundheit, Mundwinkelfissuren, rote geschwollene Augenlider, entzündete Zunge, Haarausfall, Hautveränderungen. Vermindert Antikörperbildung. Abbau wie B1.

 

 

 

Vitamin B6

 

Pyridoxin

 

(wasserlöslich)

 

100 - 500 mg

 

 

Weizen, Hefe, Sonnenblumenkerne, Kohlgemüse, Zwiebeln, Paprika, Nüsse, Ölsamen, Krustentiere, Fisch, Schnittlauch, Pflanzenöle, Vollreis, grüne Salate, Erdnüsse, Sojabohnen, Leber, Melasse

Wird vom gesunden Darm aufgebaut.

 

Haut, heitere Träume. Fördert Nierenfunktion (entwässernd) und Magnesiumverwertung. Verbessert die Reaktion der Lymphozyten.

 

Mangel verursacht Zink-Mangel; Depressionen, Krämpfe, Muskelzucken (vor allem bei Babys) Migräne. Medikamente und Östrogene (Pille, Hormone) verursachen Mangel. Karpaltunnel-Syndrom -Kranke brauchen 100-200mal mehr B6 als Gesunde.
Alkoholiker dasselbe! Abbau durch: Verstopfung, Fasten, „Pille“, Strahlen, Schwangerschaft, Stillen, Kaffee, Alkohol, Tabak, Betäubungsmittel, Alterungsprozesse.

 

 

 

 

Vitamin B12

Cyano-cobalamin

(wasserlöslich)

 

2 mg

 

Bierhefe, Eigelb, Fisch, mageres Fleisch, Innereien,

Luzerne, Beinwell, Algen, Katzenminze

 

 

Substitut: Spirulina platensis Hau

 

 

Blut, Zellteilung, Immunsystem.

 

Mangel verzögert Wundheilung, neurologische Störungen (Kribbeln, Taubheit an Händen und Füssen) Gedächtnis, Verwirrtheit. Gestörte Darmflora behindert Aufnahme von B12.

Ältere haben oft Mangel. Abbau durch: Alkohol, Kaffee, Tabak, Betäubungsmittel, Abführmittel

 

 

 

 

Vitamin C

Ascorbinsäure

 

(wasserlöslich)

 

3 x 1000 mg

 

Frisches Gemüse, Kartoffeln, Sojabohnen, Erdbeere, Holunderbeere, Brunnenkresse, Löwenzahn, Wegwarte, Paprika, Beinwell, Brennessel, Luzerne, Acerola-Kirsche

Habebutten (1500 mg/100 g),

Sanddorn (450 mg/100 g), Sauerkraut, Orangen, Zitronen (50 - 189 mg/100 g),

Natürliches Vitamin C = L-Ascorbinsäure

„Burgerstein“-Retard-Kapseln C-1000

 

Schutzstoff! Nebennierenhormon, Immunsystem, „Mörtel“ der Zellen, Wundheilung, Ausleitung von Schwermetallen. Entgiftende Wirkung auf Zyanid, Formaldehyd, Acetaldehyd, Kohlenmonoxid und Nitrosamine. Entwässernd.

Die Vermehrung der Rhinoviren (Schnupfen) kann durch 6-10 g tägl. (über 2 Tage) im Verhältnis von 1:40 gesenkt werden.

Es besteht ein Synergismus zwischen Vitamin C und Vitamin E.

 

 

Arthritis, Rheuma, Zähne, Zahnfleisch.

Abbau durch: Glukose inhibiert die Aufnahme von Vitamin C in die Granulozyten.

 

Antibiotika, Cortison, Sulfonamide, Natron, psychischer und körperlicher Stress, Infektionen, Verletzungen, DDT, Verbrennungen, hohes Fieber, Kaffee, Tabak.

 

Acetylsalizylsäure -Therapie (Aspirin) führt zur Vitamin-C-Ausscheidung.

 

 

 


Vitamin D

Calciferol

(fettlöslich)
zur Dosierung und der "richtigen" Therapie empfehle ich Ihnen mein Buch dazu:
Die VITAMIN D THERAPIE

 

 

 

Lebertran, Fisch, Butter, Eier, Luzerne, Brennessel, Sonnenlicht.

Kann im Körper gespeichert werden.

 

 

Fördert die Aufnahme von Kalzium und Phosphor, Wachstum, Mineralisierung der Knochen.

 

Rachitis, Knochenerweichung, Osteoporose. Kann die zelluläre Immunreaktion unterdrücken. Abbau durch: Mineralöle

 

 

 

Vitamin E

d-alpha

Tocopherol

 

(fettlöslich)

 

präventiv

10 mg

 

therapeutisch

bis 800 mg

 

Weizen, Weizenkeim-Granulat enthält 10 mg/100 g, Hefe, Sonnenblumenkerne, Kohlgemüse, Zwiebeln, Paprika, Nüsse, Ölsamen, Krustentiere, Schnittlauch, Pflanzenöle, Luzerne, Leber, Eigelb, Butter, Hagebutten, Himbeerblätter, Löwenzahn, Algen,

Nachtkerzenöl

Substitut: Spirulina platensis Hau

 

Wird auch als Anti-Aging Vitamin bezeichnet, Fänger der freien Radikalen, Krebshemmung, Narbenheilung (Weizenkeimöl), Zellmembranen, Ausleitung von Schwermetallen. Verhindert „Ranzigwerden“ von Fetten und Ablagerungen in den Arterien. Bei allen degenerativen Gelenks- & WS-Prozessen.

Im akuten Stadium bis zu 1500 mg täglich.

 

 

Mangel verursacht Zink-Mangel, unterdrückt die Reaktion von Immunglobulin auf Antigene. Häufige Infektionen. Ältere Menschen können eine höhere Zufuhr zur Aufrechterhaltung der Immunfunktionen benötigen. Abbau durch: Mineralöle, „Pille“, Sulfate

 

 

 

Vitamin K

Phyllochinon

(fettlöslich)

 

10 µg pro

Kg Gewicht

 

Grüne Blätter, Leber, mageres Fleisch, Brennessel, Luzerne, Kelp, Eigelb, Wirsing, Lebertran

 

Fördert die Blutgerinnung. Hilft gegen zu starke Regelblutung und Hämorrhoiden.

 

Psilose (Kahlheit, Fehlen von Wimpern und Brauen), Darmkatarrh.

Abbau durch: Tiefkühlkost, ranzige Fette, (Röntgen-)Strahlen, Aspirin, Einläufe, Luftverschmutzung, Antibiotika, Mineralöle,.

 

 

 

 

Folsäure

Vitamin B11

(wasserlöslich)

 

1 mg

 

 

Eigelb, grünes Gemüse, Hefe, Milch, Milchprodukte, Vollkornprodukte, Nüsse, Innereien

Substitut: Spirulina platensis Hau, Burgerstein

 

Rote u. weiße Blutkörperchen, Aufbau von Aminosäuren. Gehirnfunktion

 

Irritierbarkeit, Vergesslichkeit, geistige Ermüdung, Durchfall, Blutarmut, Beinkrämpfe.

Abbau durch Pille.

 

 

 

 

Vitamin B3

Nicotin-säureamid

(wasserlöslich)

 

100 - 250 mg

 

Hefe, grüne Gemüse, Getreideerzeugnisse, Fleisch, Innereien, Muscheln, Löwenzahn, Luzerne, Petersilie

 

Substitut: Burgerstein

Orhica Niacin 100; Orthica Niacinamid 250

 

 

Hormonbildung für Fett-Stoffwechsel, Insulin, Sexualhormone, Haut, periphere Durchblutung.

Schilddrüse, Nieren- und Nebennieren, Keimdrüsen

 

Müdigkeit, Entzündung der Mundschleimhaut, Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Pellagra (raue Haut), Mundwinkelrhagaden, Gewichtsverlust, Zungenbrennen, Diarrhö. Abbau durch: Zucker, Antibiotika

 

 


Vitamin B5

Pantothensäure

(wasserlöslich)

 

4 - 7 mg

 

Eigelb, Biersäure, grünes Gemüse, Milch, Milchprodukte, Fleisch, Innereien, Kartoffeln, Reis, Vollkorn

 

Bestandteil lebender Zellen. Wichtig für: Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel, Fett- und Cholesterinsynthese, Leberentgiftung.

 

Depression, Schwäche, Unlust, Taubheit von Händen und Füssen, seelisch Kranke. Unterdrückt humorale Antikörperreaktion auf Antigene.

 

 

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert