Holunder (Sambucus): Studien, Wirkung und Möglichkeiten

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Pflanzengattung Holunder, Sambucus, umfasst circa 30 Arten, von denen drei in Mitteleuropa heimisch sind.

Holunder wächst zu Sträuchen oder kleinen Bäumen heran und kommt sowohl auf der Nordhalbkugel als auch der Südhalbkugel vor. Das Gewächs ist anspruchslos und frosthart.


Holunder Blüte
Abb1: weißer Holunder in der Blüte

Zahlreiche kleine, weiße Blüten stehen in den Blütenständen des Holunders zusammen, der ab Mai blüht. Seine Blüten verbreiten einen fruchtigen Geruch. Sie sind essbar und können in Backteig frittiert als Hollerküchle gegessen werden. Sie können daneben Kuchenzutat sein oder zur Zubereitung von Sirup oder Limonade genutzt werden.

Ab August wachsen die Früchte des Holunders, die Holunderbeeren, heran, die je nach Art im reifen Zustand rot bis schwarz sein können.
Blätter, Rinde, unreife Früchte und Samen des Holunders sind durch ihren Gehalt an dem cyanogenen Glycosid Sambunigrin schwach giftig.

Erhitzen macht das Gift jedoch unschädlich. Reife Beeren können in kleinen Mengen roh verzehrt werden, doch je nach Quelle wird empfohlen, auch die reifen Früchte vor dem Verzehr zu kochen.

Sie sind reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Man kann aus ihnen Gelee, Mus oder Saft machen oder sie als Zutat in roter Grütze verwenden. Da die Beeren sauer schmecken, werden sie meist in Kombination mit süßen Früchten zubereitet. Der Sirup aus Holunderbeeren ist ein Hausmittel bei Erkältungen. Man verdünnt ihn mit heißem Wasser und trinkt ihn mit etwas Zucker oder Honig gesüßt.

Holunder ist zudem eine Heilpflanze mit langer Tradition. In Europa wird vor allem der Schwarze Holunder, Sambucus nigra, in der Heilkunde verwendet.

 

In Nordamerika findet auch der kanadische Holunder (Sambucus canadensis) und in China der Nordchinesische Rote Holunder (Sambucus williamsii) als Heilpflanze Einsatz. Dabei werden Rinde, Blätter oder Früchte genutzt. Holunder enthält Flavonoide, Sesquiterpene, Anthocyane, Polyphenole, Glycoside und Phytosterole, die als Wirkstoff aktiv sind. Viele Anwendungen und Wirkungen des Holunders, die aus der traditionellen Heilkunde bekannt sind, wurden bereits wissenschaftlich untersucht.

Roter Holunder
Abb2: roter Holunder in der Blüte

Holunder hat wie die meisten Heilpflanzen oder dunklen Beeren antioxidative Kräfte. Holunderbeeren gehören zu den Früchten mit den höchsten Anteilen an Anthocyanen und Phenol-Komponenten, die ihnen die antioxidativen Eigenschaften verleihen.(1)

Anthocyane sind Pflanzenfarbstoff, die den Holunderbeeren ihre intensive Farbe verleihen. Sie sind dort reichlich in verschiedenen Typen zu finden und verleihen der Pflanze ihr antioxidatives Potential. Einige Anthocyane sind sogar spezifisch für Holunder.(2)

Die antioxidativen Eigenschaften verleihen dem Holunder eine lindernde Wirkung bei verschiedenen Krankheiten. Eine US-Studie zeigte, dass ein wässriger Aceton-Extrakt aus Holunder eine stark krebshemmende Wirkung erreicht, indem er im Körper Enzyme hemmt, die mit der Entstehung vieler, verschiedener Krebsarten in Verbindung stehen.(3)

Holunderextrakte können die Widerstandskraft von Zellen gegen oxidativen Stress erhöhen. Dabei werden Anthocyane aus dem Extrakt in die Zellwand aufgenommen und wirken dort antioxidativ.(4)

Auch am Menschen wurden Holunder-Extrakte bereits getestet. Ein durch Sprühtrocknung gewonnener Extrakt aus Holunder hat bei jungen Erwachsenen die antioxidative Kraft der Zellen gestärkt und die Blutfettwerte leicht verbessert, wie Mediziner aus Graz zeigten.(5)

US-Forscher zeigten an Herzarterien von Schweinen, dass ein anthocyan-reicher Extrakt aus Holunder die Arterien schützt, indem er ihre Elastizität erhöht und sie widerstandsfähiger gegen freie Radikale macht.(6)

Rumänische Wissenschaftler gaben Ratten mit Diabetes einen polyphenol-reichen Extrakt aus Holunder als Nahrungsergänzung und zeigten, dass der Extrakt freie Radikale neutralisiert, das Risiko für Gefäßkrankheiten auf ein normales Maß senkt, körpereigene Antioxidantien aktiviert und die Blutwerte verbessert. Holunder könnte damit in Zukunft ein Mittel gegen Diabetes werden. Der Wirkmechanismus des Holunderextraktes ist noch nicht aufgeklärt. Seine Erforschung könnte aber einmal das Verständnis von Stoffwechsel- sowie Herz- und Gefäßleiden vertiefen.(7)

Bei Diabetes Typ II entwickelt sich eine Insulinresistenz, die oft mit Arzneien behandelt wird, die an einen bestimmten Rezeptor binden und Zellen wieder sensitiv für Insulin machen. Holunderextrakt bindet einer dänischen Studie zufolge an dieselben Rezeptoren und erhöht die insulin-gesteuerte Glukoseaufnahme in die Zellen. Damit könnte der Extrakt bei Insulin-Resistenz helfen, wenn sich die Ergebnisse aus dem Labor auf den Menschen übertragen lassen.(8)

Auf der Suche nach Wirkstoffen gegen den H1N1-Virus fanden US-Forscher 2009, dass aus Holunder isolierte Flavonoide antiviral wirken und dabei im Vergleich mit dem verschreibungspflichtigen Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir, unter anderem als Tamiflu (Roche) im Handel, und dem nebenwirkungsreichen Amantadin sogar besser wirken. Die Flavonoide des Holunders binden an den Virus und verhindern eine Infektion der Wirtszelle.(9) Übrigens: Vom Tamiflu und dem Wirkstoff halte ich sowieso nicht viel, wie ich in meinem Beitrag "Die Tamiflu-Lüge" zeige.

Bereits 1995 war die antivirale Wirkung des Holunders auf verschiedene Stämme von Grippeviren in einer israelischen Studie gezeigt worden. Dabei war ein standarisierter Holunderextrakt namens Sambucol eingesetzt worden. Neben Laborversuchen war einer Gruppe Grippekranker der Extrakt verabreicht worden. Bei den Patienten, die den Extrakt erhalten hatten, trat nach zwei Tagen eine deutliche Verbesserung der Symptome ein, die bei der Placebo-Gruppe erst nach sechs Tagen eintrat. Nebenwirkungen gab es keine. Der Holunderextrakt kann damit eine effektive, kostengünstige und sichere Behandlung der Grippe darstellen.(10)

2010 konnten koreanische Forscher belegen, dass der Holunder-Wirkstoff Pinoresinol fungizid wirkt. Er ist aktiv gegen den pathogenen Hefepilz Candida albicans, ohne menschliche Lymphozyten zu schädigen. Pinoresinol greift dabei die Membran der Pilze an und wirkt so antifungal.(11)

Osteoporose ist eine Alterskrankheit der Knochen, die diese brüchiger macht. Vor allem Frauen nach der Menopause sind davon betroffen. Aktuelle Studien zeigen, dass Holunderextrakt bei Mäusen mit Östrogenmangel den Knochenabbau hemmen und die Neubildung von Knochengewebe stimulieren kann.(12)

Dieselben Forscher hatten 2005 bereits an Ratten gezeigt, dass der Extrakt dem durch Östrogenmangel hervorgerufenen Knochenabbau entgegenwirkt. Als Mechanismus vermuten die Wissenschaftler, dass der Extrakt die Neubildung der knochenabbauenden Osteoklasten hemmt.(13)

In der traditionellen Medizin der Indianer werden Holunderblätter zur Wundheilung verwendet. Auch in der Türkei werden die Blätter vielfältig verwendet, unter anderem als Wundauflage. Tatsächlich ließ sich die wundheilende Wirkung der Blätter 2010 wissenschaftlich belegen. Türkische Wissenschaftler testeten verschiedene Auszüge der Holunderblätter an Tieren. Am wirksamsten war demnach ein Methanolauszug, der in der Konzentration ein Prozent verwendet wurde. Als vermutlichen Wirkstoff isolierten die Forscher Quercetin-3-O-glucosid.(14)

Einer Studie aus dem Jahr 2011 zufolge haben die Blätter des Holunders eine entzündungshemmende Wirkung, indem ihre Wirkstoffe über den TNFα-Signalweg in Entzündungsreaktionen eingreifen. Als aktive Komponente identifizierten die Forscher Ursolsäure.(15) Auch Extrakt aus Holunderblüten verfügt nachweislich über entzündungshemmende Eigenschaften.(16)

Eine insektizide Wirkung von Holunderextrakt ist seit Längerem bekannt. 2010 zeigten Forscher aus Belgien, dass aus Holunder isolierte Agglutinine bei Darmzellen von Insekten den Zelltod auslöst.(17)

Ein Holunder-Agglutinin wurde bereits an zwei Raupenarten getestet, die als Schädlinge in der Landwirtschaft vorkommen. Die Studie zeigte, dass der Holunder-Wirkstoff den Tod der Tiere auslöst.(18)

Die Früchte des Holunders sollen eine leicht abführende Wirkung haben. Ein traditionelles, brasilianisches Mittel gegen Verstopfung ist ein Tee aus Anis, Fenchel, Sennesblättern und Holunderblüten. Holunder ist in der Pflanzenheilkunde für eine abführende Wirkung bekannt.(19)

Die brasilianische Kräutermischung hat sich in Tierversuchen als ungiftig erwiesen und ist in Brasilien seit 1926 im Handel. In einer klinischen Studie mit 20 Teilnehmern, die an Verstopfung litten, zeigte sich das Mittel als sehr effektiv, kostengünstig und weitgehend sicher. Als Nebenwirkung traten bei einigen Menschen während der Studie jedoch Durchfall und Bauchkrämpfe auf.(20)

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Daneben wirkt wässriger Holunderextrakt einer französischen Studie an Ratten zufolge harntreibend. Zudem nahm die Natriumausscheidung über Urin zu.(21)

Der Handel bietet verschiedene Abnehmmittel mit Holunder-Extrakten. Mediziner der Universität Freiburg führten damit eine Anwendungsstudie mit 80 Probanden durch. Insgesamt verbesserte die Einnahme der Präparate das Körpergewicht wie den Blutdruck, während die meisten Anwender die Wirkung und Verträglichkeit der Mittel mit „sehr gut“ oder „gut“ beschrieben. Sie tranken täglich mit Blütenextrakten angereicherten Holunderbeersaft und nahmen zusätzlich Tabletten mit Beerenpulver und Blütenextrakten ein.

Insgesamt nahmen sie auf diese Art täglich ein Milligramm Anthocyane, 370 Milligramm Flavonol-Glykoside und 150 Milligramm Hydroxycinnamate zu sich.(22)

Holunder Beere

Abb2: Holunder-Beere

Inzwischen liegen Hunderte Studien vor, die Bestandteile des Holunders oder Extrakte darauf im Reagenzglas, an Tieren oder am Menschen untersucht haben. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Holunders sind daher nicht nur aus der Erfahrung der Pflanzenheilkunde bekannt, sondern auch wissenschaftlich untermauert.

Mit den zahlreichen Holunder-Produkten im Handel kann jeder die nützlichen Eigenschaften der gehaltvollen Heilpflanze nutzen. Man kann getrocknete oder frische Früchte oder Blüten ebenso finden wie Holundersirup, Saft, Wein oder Limonade. Es gibt zahlreiche Rezepte für Gelee, Kuchen und mehr, um Holunderbeeren zu verarbeiten und zu einem Teil einer gesunden Ernährung zu machen.

Daneben gibt es verschiedene Nahrungsergänzungspräparate mit Holunderextrakten aus Früchten oder Blüten, Pulver, Kapseln, Bonbons oder Pastillen. Auch Tees und Pulver für Heißgetränke mit Holunder sind im Angebot.

Bei Krankheit können aus Sirup, Saft oder Tee wohltuende kalte oder heiße Getränke zubereitet werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 06.05.2013 aktualisiert

Quellen:

1) Lee & Finn. Anthocyanins and other polyphenolics in American elderberry (Sambucus canadensis) and European elderberry (S.nigra) cultivars. Journal of the Science of Food and Agriculture. 2007;87:2665–75. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20836175

2) Wu et al. Characterization of anthocyanins and proanthocyanidins in some cultivars of Ribes, Aronia, and Sambucus and their antioxidant capacity. Journal of Agricultural and Food Chemistry. 2004 Dec 29;52(26):7846-56. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15612766

3) Thole et al. A comparative evaluation of the anticancer properties of European and American elderberry fruits. Journal of Medicinal Foods. 2006;9:498–504. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17201636

4) Youdim et al. Incorporation of the elderberry anthocyanins by endothelial cells increases protection against oxidative stress. Free Radical Biology and Medicine. 2000;29:51–60.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10962205

5) Murkovic et al. Effects of elderberry juice on fasting and postprandial serum lipids and low-density lipoprotein oxidation in healthy volunteers: A randomized, double-blind, placebo-contolled study. European Journal of Clinical Nutrition. 2004;58:244–9.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14749743

6) Bell & Gochenaur. Direct vasoactive and vasoprotective properties of anthocyanin-rich extracts. Journal of Applied Physiology. 2006;100:1164–70.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16339348

7) Ciocoiu et al. The effects of Sambucus nigra polyphenols on oxidative stress and metabolic disorders in experimental diabetes mellitus. Journal of Physiology and Biochemistry. 2009 Sep;65(3):297-304.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20119824

8) Christensen et al. Identification of bioactive compounds from flowers of black elder (Sambucus nigra L.) that activate the human peroxisome proliferator-activated receptor (PPAR) gamma. Phytotherapy Research. 2010 Jun;24 Suppl 2:S129-32.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20222152

9) Roschek et al. Elderberry flavonoids bind to and prevent H1N1 infection in vitro. Phytochemistry. 2009 Jul;70(10):1255-61.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19682714

10) Zakay-Rones et al. Inhibition of several strains of influenza virus in vitro and reduction of symptoms by an elderberry extract (Sambucus nigra L.) during an outbreak of influenza B Panama. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 1995 Winter;1(4):361-9.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9395631

11) Hwang et al. Antifungal effect of (+)-pinoresinol isolated from Sambucus williamsii. Molecules. 2010 May 14;15(5):3507-16.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20657496

12) Zhang et al. Study of the mechanisms by which Sambucus williamsii HANCE extract exert protective effects against ovariectomy-induced osteoporosis in vivo. Osteoporosis international. 2011 Feb;22(2):703-9.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20414641

13) Xie et al. Increase in bone mass and bone strength by Sambucus williamsii HANCE in ovariectomized rats. Biological and Pharmaceutical Bulletin. 2005 Oct;28(10):1879-85.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16204939

14) Süntar et al. Wound healing potential of Sambucus ebulus L. leaves and isolation of an active component, quercetin 3-O-glucoside. Journal of Ethnopharmacology. 2010 May 4;129(1):106-14.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20132876

15) Schwaiger et al. Identification and pharmacological characterization of the anti-inflammatory principal of the leaves of dwarf elder (Sambucus ebulus L.). Journal of Ethnopharamcology. 2011 Jan 27;133(2):704-9.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21040770

16) Harokopakis et al. Inhibition of proinflammatory activities of major periodontal pathogens by aqueous extracts from elder flower (Sambucus nigra). Journal of Periodontology. 2006 Feb;77(2):271-9.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16460254

17) Shahidi-Noghabi et al. Exposure of insect midgut cells to Sambucus nigra L. agglutinins I and II causes cell death via caspase-dependent apoptosis. Journal of Insect Physiology. 2010 Sep;56(9):1101-7.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20230823

18) Shahidi-Noghabi et al. Entomotoxic action of Sambucus nigra agglutinin I in Acyrthosiphon pisum aphids and Spodoptera exigua caterpillars through caspase-3-like-dependent apoptosis. Archives of Insect Biochemistry and Physiology. 2010 Nov;75(3):207-20.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20853435

19) Bisset NG. Herbal drugs and phytopharmaceuticals: a handbook for practice on a scientific basis. Stuttgart: Medpharm Scientific Publisher; 1994.

20) Picon et al. Randomized clinical trial of a phytotherapic compound containing Pimpinella anisum, Foeniculum vulgare, Sambucus nigra, and Cassia augustifolia for chronic constipation. BMC Complementary and Alternative Medicine. 2010 Apr 30;10:17.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2874511/

21) Beaux et al. Effect of extracts of Orthosiphon stamineus Benth, Hieracium pilosella L., Sambucus nigra L. and Arctostaphylos uva-ursi (L.) Spreng. in rats. Phytotherapy Research. 1999 May;13(3):222-5.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10353162

22) Chrubasik et al. An observational study and quantification of the actives in a supplement with Sambucus nigra and Asparagus officinalis used for weight reduction. Phytotherapy Research. 2008 Jul;22(7):913-8.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18350516