Wie Frauen mit Hormonen
"abgefüttert" werden...
Ein Beispiel hierzu sind die Hormonpräparate für Frauen im Klimakterium. Doch diese Produkte bringen ein
erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Herzinfarkt und
Schlaganfall.
Bei Frauen in den USA hat man längst die Konsequenzen gezogen. In Deutschland sträuben sich Ärzte und
Pharmaindustrie noch
dem Vorbild zu folgen.
Frau Prof. Ingrid Mühlhauser von der Uni Hamburg spricht hier von einem
"unkontrollierbaren Experiment". Viele fordern verstärkte Anforderungen vor der Zulassung von neuen
Präparaten.
Mehr Langzeitstudien und der Nachweis der Wirksamkeit des Medikaments im Sinne einer Lebensverbesserung und
Lebensverlängerung wären notwendig.
Das Bremer Institut für Klinische Pharmakologie spricht von mehr als 200 000 schwerwiegenden
Nebenwirkungen nach der Einnahme von Medikamenten pro Jahr in Deutschland.
Die Bremer Forscher gehen davon aus, dass 16 000 Menschen an diesen Nebenwirkungen sterben.

|