Ein Knochenbruch. Keine schöne Sache. Neben der Erstversorgung (Gips, Operation, usw.) gibt es einige Dinge, die einen Knochenbruch nach meiner Erfahrung schneller heilen lassen können. Dabei leistet die Naturheilkunde wichtige Dienste. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen die Möglichkeiten anufzeigen.

Was ist ein Knochenbruch und was bedeutet das eigentlich?

Natürlich wissen Sie, was ein Knochenbruck ist. Aber es gibt da ein paar “Feinheiten”, die wichtig sind zu wissen – vor allem wenn es darum geht die Heilung zu beschleunigen.

Ein Knochenbruch (=Fraktur) kann durch direkte Einwirkung (z.B. Schlag oder Stoß) an der betroffenen Stelle auftreten, indirekt durch die Hebelwirkung an einer Stelle fern der Einwirkung, durch wiederholtes Einwirken von kleinen Schädigungen (=Ermüdungsbruch) oder bei z.B. durch Knochenmetastasen (=Fernabsiedlungen eines Krebses) vorgeschädigtes Knochengewebe ohne passende ursächliche Einwirkung (=pathologische Fraktur).

Es gibt geschlossene Frakturen, bei denen die Weichteile und die Haut unverletzt bleiben. Bei den offenen Frakturen kommt es zu Haut- und Weichteilverletzungen unterschiedlichen Ausmaßes (Durchspießung der Haut mit Knochenstücken, Zerreißung der Haut mit großer Hautwunde, Zerstörung der Haut mit Muskel-, Sehnen-, Nerven- oder Blutgefäßschädigung bis zur kompletten oder inkompletten Amputation).

Um eine Fraktur festzustellen, gibt es sichere Frakturzeichen (Fehlstellung, erhöhte Beweglichkeit, Knochenreiben = Crepitatio, sichtbare Knochenbruchstücke) und unsichere Frakturzeichen (Schwellung, Bluterguss, Schmerz, beeinträchtigte Funktion).

Eine wichtige Nachweismethode ist die Röntgenaufnahme, auf der man einen Bruch meist eindeutig erkennen kann.

Wichtige Begleiterscheinungen von Knochenbrüchen können Nervenverletzungen  und allgemeine Symptome wie z.B. ein Schock sein.

Heilungsdauer eines Knochenbruchs

War der Knochen komplett durchgebrochen, so setzt die Verknöcherung erst in 4. bis 6. Woche ein. Erst in dieser Zeit werden die bis dahin gebildeten Gewebearten in den “harten” Lamellenknochen umgebaut.

Die Heilung selbst ist allerdings abhängig vom:

  • Alter des Patienten und dessen Regenerationsfähigkeit
  • und vom Ort des Bruchs. Manche Knochen sind einfach besser durchblutet oder lassen sich besser ruhigstellen als andere Knochen.

Wenn es ungünstig läuft kann die Heilung durchaus 12 Wochen betragen. Wenn es schnell geht 6 Wochen. Bei Kindern geht es noch schneller: ca. 4 bis 8 Wochen.

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Möglichkeiten einen Knochenbruch schneller zu heilen

Folgende Maßnahmen kommen natürlich nur in Betracht um die Heilungsdauer eines Knochenbruchs zu beschleunigen.

Vermeiden Sie alles was eine Übersäuerung des Organismus begünstigt. Essen Sie eine "gesunde Ernährung".

Um Komplikationen entgegenzuwirken und die regelrechte Heilung der verletzen Gefäße, Sehnen, Sehnenscheiden, Periost und Nerven zu unterstützen: Arnica D 4 und Ruta D 4;
Die Gabe von Arnika reicht meist über eine Woche. Ruta wenigstens zwei Wochen lang.

bei Nervenbeteiligung zusätzlich Hypericum D 3; jeweils 3mal täglich 5 Tropfen über wenigstens 3 Wochen.

zur beschleunigten Knochenbildung: Symphytum D 2, über 6 Wochen. 

Eine Manuelle Lymphdrainage fördert den Abtransport von Zelltrümmern und Stoffwechselrückständen. Dadurch kann mit dem Blut auch vermehrt Sauerstoff und Aufbaustoffe herangeführt werden.

Ca - Kalzium, F - Fluor, V - Vanadium, Mn - Mangan, Co - Kobalt
Dolomit von Burgerstein enthält Kalzium und Magnesium in einem ausgewogenen Verhältnis. Mangan ist für den Knochenaufbauebenfalls wichtig.

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Calcium fluoratum D 12, Calcium phosphoricum D 6, Ferrum Phosphoricum D 12, Silicea D 12, Natrium chloratum D 6

Sonstiges

Zur beschleunigten "Knochenheilung" hat sich auch die Magnetfeldtherapie bewährt.


Beitragsbild: 123rf.com – Puwadol Jaturawutthichai

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.7.2021 aktualisiert.

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