Krankheiten/Beschwerden

Magensäure anregen – Das Problem des Magensäuremangels und dessen Lösung

Das Thema „Magensäure anregen“ ist ein etwas ungewöhnliches Thema, vor allem in der Schulmedizin, da die Symptome, die von einem Magensäuremangel ausgehen, in der Regel als Magensäureüberschuss interpretiert werden.

Sodbrennen ist so ein Symptom, das in der Schulmedizin nahezu reflexartig mit Magensäureüberschuss in Verbindung gebracht wird, weshalb die medikamentöse Behandlung in der Blockierung oder Neutralisierung der Magensäure mündet.

Ich hatte zu diesem Thema ein paar Beiträge geliefert:

Und zur medikamentösen Therapie der Schulmedizin und deren möglichen Probleme hatte ich diese Beiträge geschrieben:

So „verordnen“ die gut gemeinten Ratschläge im Internet auf den entsprechend schulmedizinisch ausgerichteten Seiten (inklusive Wikipedia) zu gefühlten 99,9 Prozent Antazida und Protonenpumpenhemmer als die einzig wahre medikamentöse Lösung des Problems „Sodbrennen“.

Dabei ist bei Sodbrennen die Magensäure wenig mehr als ein „beteiligter Unschuldiger“. Denn wäre die Magensäure das Hauptproblem, dann müssten wir alle dauernd Sodbrennen haben. Sodbrennen kann nur entstehen, wenn der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen nicht funktioniert und der Mageninhalt in die Speiseröhre gelangen kann.

Die medikamentöse Behandlung löst jedoch nicht dieses Problem, sondern stellt sicher, dass so wenig Magensäure gebildet wird, dass ein Reflux nicht mehr weh tut. Problem gelöst!?

Wohl kaum. Denn die fehlende Magensäure ist dann allerdings auch dafür verantwortlich, dass die aufgenommene Nahrung im Magen nicht mehr richtig vorverdaut werden kann. Die Folge sind dann Symptome, die durchaus denen einer Überproduktion von Magensäure entsprechen können. Andere Konsequenzen dieses Mangels sind eine mangelnde Desinfizierung der Nahrung und damit ein erhöhtes Risiko für eine Besiedlung des Darms mit pathogenen Keimen. Fehlende Magensäure reduziert die Aufnahme von Proteinen (die nicht mehr in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, zerlegt werden können), Vitamin B12, Kalzium, Eisen, Zink und einer Reihe von anderen Mineralien.

Die schönste aller Nebenwirkungen eines Magensäuremangels jedoch ist – Sodbrennen.

Wie man Sodbrennen und Allergien bekommt indem man Sodbrennen bekämpft

Ein Magen mit zu wenig Magensäure ist nicht in der Lage, die aufgenommene Nahrung zu verdauen. Dadurch erhöht sich die Verweildauer der Nahrung im Magen, die anfängt zu gären, nicht zuletzt auch bedingt durch die höhere Anzahl an Bakterien, die durch die fehlende beziehungsweise mangelnde Magensäure nicht wie üblich eliminiert werden. Durch die Gärung entstehen Gase, die den Druck im Magen erhöhen und damit die Wahrscheinlichkeit für ein Aufstoßen in Begleitung von Speisebrei erhöhen. Die Speiseröhre selbst ist empfindlich genug, sodass auch reduzierte Mengen an Magensäure zu einem Schmerzempfinden und zu Irritationen führen.

In der Schulmedizin wird dieses Szenario dann in der Regel als ein Magensäureproblem behandelt. Es kommen die entsprechenden Medikamente zum Einsatz, die damit das Problem verschärfen anstatt es zu beseitigen. Eine symptomatische Behandlung, die erfolgreich Sodbrennen behandelt, sieht dann nur so aus, dass die Magensäureproduktion komplett blockiert wird und die Speisereste, die in die Speiseröhre durch den Reflux gelangen, ebenfalls frei von Magensäure sind.

Für die Verdauung ist dieses Szenario die reinste Katastrophe. Proteine zum Beispiel werden gar nicht oder nur bruchstückhaft aufgeschlossen. Proteine, die nicht unseren körpereigenen Proteinen entsprechen, interpretiert unser Immunsystem als „Fremdlinge“, und geht dementsprechend gegen sie vor. Damit hat die Verdauung der Proteine eine wichtige Schutzfunktion für das Immunsystem. Denn die Zerlegung der Proteine in Aminosäuren oder in Peptide mit weniger als 8-10 Aminosäuren garantiert, dass die allergenen Marker der in der Nahrung befindlichen Proteine eliminiert werden. Bleiben diese Marker jedoch aufgrund der mangelnden Verdauung erhalten, dann besteht die Möglichkeit, dass hier immunologische Reaktionen initiiert werden, die in Richtung einer Nahrungsmittelallergie tendieren.

Damit besteht der Verdacht, dass die Zunahme von Nahrungsmittelallergien speziell und Allergien allgemein nicht nur etwas mit Impfungen zu tun haben könnte, sondern dass eine langfristige Unterdrückung der Magensäureproduktion durch Medikamente hier zu mindestens einen kleinen Beitrag dazu leisten kann.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter “Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.” dazu an:

Der Magensäuremangel

Sodbrennen muss also nicht notwendigerweise ein Zeichen für einen Überschuss an Magensäure sein, sondern dessen komplettes Gegenteil. Vermehrtes Sodbrennen tritt meistens in einem Alter auf, wenn die „normale“ Produktion von Magensäure anfängt nachzulassen. Es gibt Hinweise, dass die Hälfte aller über 50-Jährigen zu wenig Magensäure produziert. Aber auch Angst, Trauer, und vor allem Stress schlagen auf das Gemüt und auf den Magen. Die Produktion von Magensaft und die damit verbundene Säure wird nerval und hormonal reguliert, sodass emotionale Aspekte ebenfalls einen Einfluss auf die Magensäureproduktion haben.

Eine falsche Ernährung tut dann ihr übriges: ein kaltes Frühstück, schwerverdauliche Nahrungsmittel, zu viel Brot oder Müsli zum Frühstück, Zucker etc.

In Sachen falsche Ernährung kann man einerseits das Falsche essen und anderseits das Richtige vermeiden: Und das Richtige, was häufig vermieden wird, sind milchsauer vergorene Nahrungsmittel, wie eingelegte Gurken, Sauerkraut, Ingwer, Kimchi, Oliven, Kombucha etc.

Die Einnahme von warmen Speisen wird im hektischen Alltag immer bedeutungsloser, teilweise sogar unmöglich. Aber kalte Speisen sind eine Belastung für den Magen, der seinen Inhalt erst einmal auf die übliche Körpertemperatur erhöhen muss. Wird diese Leistung zur Dauerleistung beziehungsweise zur dauerhaften Notwendigkeit, weil selten Zeit für ein ordentliches warmes Gericht bleibt, dann kann sich daraus eine reduzierte Magensäure- beziehungsweise Magensaftproduktion ergeben.
Die sich daraus ergebende Symptomatik, wie zum Beispiel Sodbrennen, wird von der Schulmedizin dann mit den bereits oben erwähnten Medikamenten „behandelt“, was die Situation nicht bereinigt, sondern verschlimmert.

Wie man Sodbrennen und Allergien bekommt indem man Sodbrennen bekämpft

Ein Magen mit zu wenig Magensäure ist nicht in der Lage, die aufgenommene Nahrung zu verdauen. Dadurch erhöht sich die Verweildauer der Nahrung im Magen, die anfängt zu gären, nicht zuletzt auch bedingt durch die höhere Anzahl an Bakterien, die durch die fehlende beziehungsweise mangelnde Magensäure nicht wie üblich eliminiert werden. Durch die Gärung entstehen Gase, die den Druck im Magen erhöhen und damit die Wahrscheinlichkeit für ein Aufstoßen in Begleitung von Speisebrei erhöhen. Die Speiseröhre selbst ist empfindlich genug, sodass auch reduzierte Mengen an Magensäure zu einem Schmerzempfinden und zu Irritationen führen.

In der Schulmedizin wird dieses Szenario dann in der Regel als ein Magensäureproblem behandelt. Es kommen die entsprechenden Medikamente zum Einsatz, die damit das Problem verschärfen anstatt es zu beseitigen. Eine symptomatische Behandlung, die erfolgreich Sodbrennen behandelt, sieht dann nur so aus, dass die Magensäureproduktion komplett blockiert wird und die Speisereste, die in die Speiseröhre durch den Reflux gelangen, ebenfalls frei von Magensäure sind.

Für die Verdauung ist dieses Szenario die reinste Katastrophe. Proteine zum Beispiel werden gar nicht oder nur bruchstückhaft aufgeschlossen. Proteine, die nicht unseren körpereigenen Proteinen entsprechen, interpretiert unser Immunsystem als „Fremdlinge“, und geht dementsprechend gegen sie vor. Damit hat die Verdauung der Proteine eine wichtige Schutzfunktion für das Immunsystem. Denn die Zerlegung der Proteine in Aminosäuren oder in Peptide mit weniger als 8-10 Aminosäuren garantiert, dass die allergenen Marker der in der Nahrung befindlichen Proteine eliminiert werden. Bleiben diese Marker jedoch aufgrund der mangelnden Verdauung erhalten, dann besteht die Möglichkeit, dass hier immunologische Reaktionen initiiert werden, die in Richtung einer Nahrungsmittelallergie tendieren.

Damit besteht der Verdacht, dass die Zunahme von Nahrungsmittelallergien speziell und Allergien allgemein nicht nur etwas mit Impfungen zu tun haben könnte, sondern dass eine langfristige Unterdrückung der Magensäureproduktion durch Medikamente hier zu mindestens einen kleinen Beitrag dazu leisten kann.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den “5 Wundermitteln” ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Der Magensäuremangel

Sodbrennen muss also nicht notwendigerweise ein Zeichen für einen Überschuss an Magensäure sein, sondern dessen komplettes Gegenteil. Vermehrtes Sodbrennen tritt meistens in einem Alter auf, wenn die „normale“ Produktion von Magensäure anfängt nachzulassen. Es gibt Hinweise, dass die Hälfte aller über 50-Jährigen zu wenig Magensäure produziert. Aber auch Angst, Trauer, und vor allem Stress schlagen auf das Gemüt und auf den Magen. Die Produktion von Magensaft und die damit verbundene Säure wird nerval und hormonal reguliert, sodass emotionale Aspekte ebenfalls einen Einfluss auf die Magensäureproduktion haben.

Eine falsche Ernährung tut dann ihr übriges: ein kaltes Frühstück, schwerverdauliche Nahrungsmittel, zu viel Brot oder Müsli zum Frühstück, Zucker etc.

In Sachen falsche Ernährung kann man einerseits das Falsche essen und anderseits das Richtige vermeiden: Und das Richtige, was häufig vermieden wird, sind milchsauer vergorene Nahrungsmittel, wie eingelegte Gurken, Sauerkraut, Ingwer, Kimchi, Oliven, Kombucha etc.

Die Einnahme von warmen Speisen wird im hektischen Alltag immer bedeutungsloser, teilweise sogar unmöglich. Aber kalte Speisen sind eine Belastung für den Magen, der seinen Inhalt erst einmal auf die übliche Körpertemperatur erhöhen muss. Wird diese Leistung zur Dauerleistung beziehungsweise zur dauerhaften Notwendigkeit, weil selten Zeit für ein ordentliches warmes Gericht bleibt, dann kann sich daraus eine reduzierte Magensäure- beziehungsweise Magensaftproduktion ergeben.
Die sich daraus ergebende Symptomatik, wie zum Beispiel Sodbrennen, wird von der Schulmedizin dann mit den bereits oben erwähnten Medikamenten „behandelt“, was die Situation nicht bereinigt, sondern verschlimmert.

Beitragsbild: 123rf.com – nito500

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