Die Plazenta (=Mutterkuchen) versorgt während der Schwangerschaft den Fetus durch den Austausch von Stoffwechselprodukten und Gasen zwischen fetalem und mütterlichen Blut.
Das transiente Organ ist eine gemeinsame Bildung aus dem Endometrium der Gebärmutter und fetalem Gewebe. Weil die Versorgung des Fetus‘ die einzige Aufgabe der Plazenta ist, wird sie nach der Geburt nicht mehr gebraucht.
Dann löst sich die Plazenta normalerweise durch das Zusammenziehen der Gebärmutter von der Gebärmutterwand ab und wird als „Nachgeburt“ ausgeschieden. Dabei kommt es zu einem Blutverlust von ca. 300 ml.
Die Plazenta-Ablösung kann verzögert oder unvollständig erfolgen
Von einer Plazenta-Ablösungsstörung (Retentio placentae) spricht man, wenn die Trennung nicht innerhalb von 30 min nach der Geburt erfolgt, der Blutverlust 300 ml übersteigt oder sich die Plazenta unvollständig ablöst. Das kann an einer festhaftenden Plazenta oder an Gebärmutter-Kontraktionsstörungen liegen, deren Anzeichen fehlende oder unzureichende Nachwehen sind.
Ursache können auch Gebärmutterfehlbildungen sein, wenn beispielsweise die Plazenta zu tief in die Gebärmutter eingewachsen ist (Placenta accreta).
Auch vorausgegangene Kaiserschnitte können zu einer Ablösungsstörung führen. In vielen Kliniken wird gar nicht erst auf die naturgegebene Plazenta-Ablösung gewartet.
Statt dessen wird der Vorgang vorschnell durch Oxitcocin-Gabe eingeleitet und damit das Risiko eines zu hohen Blutverlustes in Kauf genommen. Die medikamentöse Unterstützung der Plazenta-Ablösung sollte daher nur im Notfall erfolgen.
Die Plazenta kann auch zu früh abgestoßen werden
Löst sich die Plazenta teilweise oder vollständig innerhalb der Schwangerschaft spricht man von einer vorzeitigen Plazenta-Lösung (Ablatio placentare, Abruptio placentare). Die Plazenta löst sich dabei meist nach der 28. Schwangerschaftswoche oder während der Geburt und verursacht eine Blutung aus den kindlichen und mütterlichen Gefäßen und einen Bluterguss hinter der Plazenta.
Die Symptome sind plötzlich auftretende Unterbauchschmerzen, Angstzustände, Schwindel, Atemnot, eine überschießende Wehentätigkeit und eine harte Gebärmutter.
Die Ursache ist oft ungeklärt; Risikofaktoren sind Präeklampsie, Diabetes, Nierenprobleme und Traumata.
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Naturheilkunde, Alternativmedizin & Hausmittel
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Plazenta-Ablösung in Frage kommen.
Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich sogenannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Beitragsbild: 123rf.com – PAPAN SAENKUTRUEANG
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 29.6.2019 aktualisiert.
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