Ob akute Beschwerden des Bewegungsapparates wie Verstauchungen oder Prellungen, chronische Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) oder frische Wunden – Traumeel gehört hier zu den am häufigsten eingesetzten homöopathischen Kombinationspräparaten.
Dabei wirkt die Zusammensetzung als Salbe (insbesondere im Zusammenhang mit einem schmerzstillenden Effekt) ähnlich gut wie vergleichbare chemische Schmerzmittel in Salbenform. Aber: der Einsatz des homöopathischen Arzneimittels ist nicht in jedem Fall angezeigt.
Salbe, Tabletten und Tropfen – Zusammensetzung und Wirkung von Traumeel
Traumeel wird in Form von Tropfen, Tabletten und Salbe angeboten, wobei sich die Zusammensetzung der einzelnen Darreichungsformen jeweils nicht voneinander unterscheidet.
Das in dem Arzneimittel enthaltene Beinwell wirkt vor allem schmerzstillend und entzündungshemmend, zum Beispiel bei einer Verstauchung oder bei Entzündungen der Gelenke oder des Schleimbeutels.
Zusätzlich ist in Traumeel Bergwohlverleih enthalten, das sich als klassisches Mittel gegen stumpfe Verletzungen wie Blutergüsse oder Prellungen bewährt hat, auch die Wirkstoffe, die im Gänseblümchen enthalten sind, weisen diesen Effekt auf. Dagegen wirken Ringelblume, Kamille und Hamamelis heilungsfördernd.
Daneben sind auch Komponenten enthalten, die das gesamte Immunsystem stärken und so zu einer beschleunigten Heilung beitragen. Ich möchte hier beispielhaft nur den Purpur-Sonnenhut erwähnen.
Die Wirkstoggkombination, die in Traumeel enthalten ist, lindert akute Beschwerden, die sowohl Muskulatur, als auch Bänder und Sehnen betreffen, sowie Hautverletzungen und arthrotische Beschwerden.
Die Salbe kann dreimal täglich auf die betroffenen Areale aufgetragen werden, während die Tabletten und die Tropfen im Akutfall zunächst stündlich und später dreimal täglich eingenommen werden. Bei chronischen Verläufen wird von Anfang an meist mit einer dreimaligen Gabe gearbeitet.
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Traumeel – Erfahrungsbericht
Die Effektivität von Traumeel und die Schnelligkeit des Wirkungseintritts unterscheidet sich je nach Anwendungsgebiet.
So zeigt die Erfahrung, dass insbesondere die Behandlung bei akuten Beschwerden, zum Beispiel wenn Verstauchungen, Prellungen und akute Gelenkschwellungen vorliegen, sehr gute und schnelle Resultate erzielt.
Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie, die Traumeel mit Diclofenac verglich und beide Produkte in Salbenform Patienten verabreichte, die unter einer akuten Verstauchung litten. Dabei erreichten die Wirkstoffe in Traumeel eine vergleichbare schmerzstillende Wirkung wie die dicolfenachaltige Zubereitung.
Bei degenerativen Erkrankungen im Bewegungsbereich wie Arthrose, sind die Erfolge jedoch nur mäßig; eine Verbesserung der Beschwerden ist hier nach etwa vier bis sechs Wochen zu verzeichnen.
Grenzen der Anwendung
Traumeel stellt ein homöopathisches Komplexmittel dar, das gegen unterschiedliche Symptomatiken eingesetzt werden kann.
Insbesondere bei chronischen Krankheitsverläufen des Bewegungsapparates stößt das Arzneimittel aber gerade deshalb an seine Grenzen; besonders bei arthrotischen Beschwerden sollte deshalb eine zusätzliche Medikation erfolgen. Infrage können zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel wie das Glucosamin, Chondroitin, Omega 3-Fettsäuren oder die Hyaloronsäure kommen.
Daneben ist es bei einer akuten Verletzung, zum Beispiel bei einem einfachen, isoliert vorliegenden Bluterguss, häufig nicht notwendig, auf ein Kombinationspräparat zurückzugreifen; hier reicht bereits die Gabe von Arnika (Bergwohlverleih), was ja ein Bestandteil von Traumeel ist, als Einzelmedikation aus, um eine rasche Besserung der Beschwerden herbeizuführen.
Entweder man nimmt Arnikatinktur oder eine gute Arnika Salbe, wie zum Beispiel die DOC Arnika Salbe. Aber ACHTUNG: Es gibt seit einigen Jahren auch die DOC Salbe mit Diclofenac – und die meine ich NICHT.
Fazit
Mit Traumeel steht ein sehr gutes und bewährtes Kombinationspräparat aus dem Bereich der Homöopathie zur Verfügung. Man sollte allerdings die Grenzen des Mittels kennen.
Beitragsbild: 123rf.com – nito500
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