Was ist Akupunktur?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Akupunktur ist, je nach Quelle, etwa 4000 Jahre alt und wird auch heute noch als eine wichtige Komponente der chinesischen Medizin betrachtet. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) wurde in erster Linie zur Gesunderhaltung entwickelt und nicht zur Beseitigung von Krankheiten.

Der ursprüngliche chinesische Arzt wurde ja auch nicht von Kranken bezahlt, sondern von den Gesunden, deren Gesundheit er erhalten sollte. Wurde doch jemand krank oder gar starb, wurde er erstens nicht bezahlt, im schlimmsten Fall sogar dafür bestraft.

Aus diesem Grunde wurden die Ärzte ausgezeichnete Beobachter, denen kleinste Veränderungen im Äußeren, am Puls oder auch auf der Zunge nicht entgingen.

Akupunktur

Sie stellten auch fest, dass man Krankheiten durch Einwirkungen auf der Haut oder in der Tiefe des Körpers beeinflussen kann. Die gefundenen Stellen wurde damals mit Fingerdruck, mit einem Stein oder einem Hölzchen bearbeitet. Der Einsatz von Nadeln erfolgte erst viel später. Die Beobachtung der verschiedenen Gefühlsempfindungen an den entsprechenden Punkten führte im Laufe von Jahrhunderten zum heutigen Meridian-System mit den dazu gehörenden Akupunktur-Punkten.

Heute kennt man zwölf Meridiane, die paarweise auf den beiden Körperhälften angeordnet sind. Zwei Hauptmeridiane laufen genau über die Körpermitte, dazu kommen noch acht Nebenmeridiane. Insgesamt kennt man an die 900 Akupunktur-Punkte, kommen die Punkteraster noch dazu, sind es einige Tausend. Regelmäßig werden allerdings nur etwa 100 bis 200 gebraucht. Wir im Westen haben die Punkte, etwas phantasielos, einfach nummeriert (z.B. „B 60“: der Punkt 60 auf dem Blasenmeridian), die Chinesen allerdings haben für jeden Punkt einen beschreibenden Namen.

Neben der klassischen Körperakupunktur entwickelte sich im Laufe der Zeit parallel die Ohr-Akupunktur nach Nogier (übrigens nicht chinesischen, sondern französischen Ursprungs), dazu die Kopfhaut-, Nasen- und Handakupunktur.

Wie funktioniert Akupunktur?

Es gibt unzählige Forschungen und natürlich auch Resultate.

„Durch das Einführen von Nadeln werden gewisse mechanische und elektrische Rezeptoren im Körper gereizt, denn ein sich bewegender Metallteil erzeugt immer ein kleines Strompotential“ erklärt Dr. René Thurneysen, Arzt in Bern.

Dies stimmt nach Auffassung des Verfassers nur zum Teil: Akupressur (großflächige Reizung) und vor allem die Akupunkt-Massage, bei der die Punkte ohne Nadelung gereizt werden, haben die gleiche Wirkung.

Was, wenn die Akupunktur nicht auf der Basis von Elektrizität oder chemischen Reaktionen, sondern ganz schlicht auf der Basis von Lebensenergie basiert?

Solange wir nicht in der Lage sind, für diese Art Energie Messinstrumente zu bauen, solange werden wir auch nicht in der Lage sein, die Funktionsweise der Akupunktur genau zu ergründen.

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Die Existenz der Meridiane wurde in Frankreich zum ersten Mal wissenschaftlich nachgewiesen. Im Pariser Necker-Krankenhaus wiesen de Vernejoul, Albarède und Darras mit Radiotracern Verbindungen zwischen Akupunkturpunkten und Meridianen nach. In bestimmte Akupunkturpunkte wurde das Radionuklid Technetium 99 als Tracersubstanz injiziert und seine Ausbreitung mit einer Szintillationskamera verfolgt. Die Tracersubstanz folgte den bekannten Meridianverläufen.

Natürlich gehen auch hier, wie in der westlichen Medizin, die Lehrmeinungen auseinander. Die einen schwören auf Nadeln aus Stahl, andere auf solche aus Gold oder Platin.

Am Schluss kommt es auf die innere Einstellung und die mentale Konzentration an. Genau dies ist der Punkt, weshalb oftmals in unseren Breitengraden die Resultate der Akupunktur zu wünschen übrig lassen.

Weil mit dem westlichen, mechanistischen Denken die Akupunktur nur unvollkommen funktioniert. Dann ist es natürlich am einfachsten, das System anstatt den Ausführenden in Frage zu stellen.

Für mich steht jedenfalls fest: Akupunktur wirkt und Akupunktur ist mehr als ein Placebo.

Zum weiterlesen: Indikationsliste der Akupunktur, aufgestellt von der WHO (Weltgesundheits Organisation der UNO)

Wer keine Klassische Akupunktur möchte, sollte eine Low-Level-Lasertherapie in Betracht ziehen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert