Darmsanierung und Darmflora
Darmsanierung: Darmflora gut - Gesundheit gut
| Grundsätzliches |
Ein gesunder Darm ist das A und O des gesamten Immunsystems. Die Darmflora spielt
eine besondere Rolle. Für den Erhalt einer funktionsfähigen Darmflora ist unsere tägliche Ernährung
bedeutend.
Über gesunde Ernährung wird viel geredet aber viel
zu wenig getan. Der "moderne Mensch" isst zuviel und das Falsche, was dauerhaft das gesamte
körperliche System belastet. Hinzu kommt ein Essverhalten, welches mangelnde Zeit zum Kauen lässt,
zu wenig Ruhezeit zum Verdauen und nicht ausreichende Sorgfalt in der Zusammenstellung unserer
Mahlzeiten.
Durch solche Ernährungsfallen werden Unmengen an Zucker zugeführt, die die Darmflora gänzlich und
dauerhaft durcheinander bringen. Pilze und Bakterienstämme lieben Zucker! So führen wir ihnen das
Futter zu, welches sie benötigen, um sich auszubreiten. Ständiger Heißhunger ist ein Symptom, das in diese Richtung deutet.
Pilze und Bakterien vermehren sich aber nicht nur, sondern scheiden ihrerseits
auch wieder ihre eigenen Stoffwechselendprodukte aus, die unser Körpersystem weiterhin belasten.
Solche "Schlacke" sind der beste Nährboden für Pilze, Keime, Würmer und andere Parasiten, die das
Blut- und Lymphsystem belasten. Beinahe unmerklich unterwandern wir selbst auf diese Art dauerhaft
die eigene Gesundheit und Vitalität.
Ein teuflischer Kreislauf, der immer mehr Kraft für sich selbst verbraucht, anstatt die Kraft
unserem Körper zur Verfügung zu stellen, die er zum gesunden Funktionieren benötigt. Insgesamt wird
durch eine entsprechende Dauerbelastung der Darm immer weniger seine lebenswichtigen Funktionen
ausüben können.
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| Mögliche Ursachen |
1. Störende Einflüsse dieses natürlichen Gleichgewichts sind neben der genannten
Ernährungsfehler auch Abführmittel. Sie verdrängen die Bifidusbakterien und Lactobazillen, wenn sie
über längere Zeit verwendet werden. Beide Bakterienstämme sind für die Darmbewegung zuständig und
ihre Verdrängung führt zu weiterer Zufuhr von mehr Abführmitteln.
2. Antibiotika, vor allem oral verabreichte.
3. andere Erkrankungen und Belastungen: Pankreasinsuffizienz, Magenresektion, Darmentzündungen, Röntgen- sowie Strahlenbelastung, Leberschwäche und Gallenblasenprobleme
Das Problem ist die mangelnde Wahrnehmung früher Symptome, die anfängliche Störungen im so
notwendigen Gleichgewicht der Darmflora zeigen.
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| Mögliche Folgen |
Am Ende einer Überlastung stehen die verschiendensten Krankheiten. Oft genug
werden diese jedoch nicht als Wirkung eines überlasteten Darms betrachtet und anderweitig
behandelt. Dann kommen im schlechtesten Falle noch Medikamente dazu, wie zum Beispiel Antibiotika, die die Darmflora zusätzlich belasten und das Immunsystem weiterhin
schwächen.
Hämoriden, Verstopfung,
Blähungen, Darmträgheit, Reizdarmsyndrom und gar Darmkrebs sind die Ergebnisse langjähriger
Belastung dieses so lebenswichtigen Organs Darm. In der für die Gesundheit wichtigen Darmflora
sind normalerweise Bifidus- und Bakteroidesgruppen zuhause und Keimgruppen wie Lactobazillen,
und vieler anderer.
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Im folgenden finden Sie Therapieverfahren, die zur Damsanierung in Frage
kommen.
| Colon-Hydro-Therapie |
Grundsätzlich im Rahmen einer Darmsanierung immer zu
empfehlen.
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| Ernährung |
Kein Weißmehl, kein Zucker. Früchte in Maßen, kein Fruchtsaft.
Stattdessen langsam mit milchsaurer Kost beginnen (Sauerkraut, Kefir,
Buttermilch (löffelweise und kauen!). Sie können sich im allgemeinen an diese einfache
Ernährungsregel halten: Richtige Ernährung
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| Orthomolekular-Medizin |
Vitamin B2 ist wichtig
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| Phytotherapie |
Unentbehrlich ist Knoblauch (Allium sativum) - trotz seines
Geruchs. Es ist ein Darmmittel ersten Ranges.
Wenn allgemein ein leichter "Schmierstuhl" besteht und Sie
reichlich Toilettenpapier benötigen, trinken Sie über 4 Wochen täglich drei Tassen Kamillentee mit einem Teelöffel
Milchzucker darin.
Als zuverlässig bei den Fertigpräparaten haben sich folgende
Mittel bewährt: Hylak forte, Perenterol, Sufredox, Rephalysin
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Sonstiges |
An das Störfeld Nasennebenhöhlen denken!
Eine Therapie zur Darmsanierung muss wenigstens vier Wochen durchgezogen
werden.
Zur "Auforstung" bieten sich folgende Probiotika an:
Evtl. auch Kijimea, wenn Studienergebnisse vorliegen.
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