Enzyme in der Medizin: Die Enzymtherapie

Enzyme sind Proteine, die chemische Reaktionen katalysieren. Zum ersten Mal wurden sie 1833 vom französischen Chemiker Anselme Payen Diastase beschrieben. Beinahe alle Reaktionen der Zelle brauchen die Unterstützung von Enzymen, um schnell genug oder um überhaupt stattzufinden. Enzyme sind dabei sehr selektiv.

Sie funktionieren nur hochspezifisch mit bestimmten Substraten und katalysieren wenige ausgewählte Reaktionen von vielen möglichen. Sie arbeiten, indem sie die Aktivierungsenergie für die Reaktion herabsetzen. Wie alle Katalysatoren werden Enzyme dabei selbst nicht verbraucht und verändern auch das Reaktionsgleichgewicht nicht. Bislang kennt man um die 4000 Enzyme und Reaktionen, die von diesen beschleunigt werden.(1)

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Enzymreaktionen umfassen viele verschiedene Aktivitäten im Körper. Im Stoffwechsel jeder Zelle haben sie eine Schlüsselfunktion. Sie ermöglichen nicht nur chemische Reaktionen. Sie sind auch Kontrollpunkte, dienen zur Regulation und können aktiviert wie inaktiviert werden. Enzyme verdauen Kohlenhydrate oder Fette, ermöglichen die Energiegewinnung in tierischen oder pflanzlichen Zellen, sind an Translation, Transkription oder DNA-Replikation beteiligt und Teil des Immunsystems. Enzyme leiten Nervenimpulse weiter und sind am Hormonhaushalt beteiligt.

Bei Viren sind Enzyme Teil des Infektionsmechanismus. Das Leuchten der Glühwürmchen geht ebenso auf ein Enzym zurück. Dies sind bekannte Beispiele für das breite Wirkungsspektrum von Enzymen, die viele weitere Funktionen übernehmen. Einige Enzyme brauchen keine zusätzlichen Komponenten, um zu funktionieren. Andere dagegen brauchen Co-Faktoren oder organische Co-Enzyme, bevor sie aktiv werden können.

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Zur Hemmung der Enzyme können Endprodukte wirken, die signalisieren, dass genug des Produktes hergestellt wurde. Ebenso können Stoffe als Aktivatoren wirken. Eine weitere Regulation findet dadurch statt, dass die Enzyme nur an bestimmten Orten der Zelle aktiv werden. Auch auf die Umgebung können Enzyme reagieren, zum Beispiel auf den pH-Wert. Längerfristig werden Enzyme außerdem durch ihre aktivierte oder gehemmte Neuproduktion reguliert.

In der medizinischen Diagnostik werden Enzyme zur Bestimmung von Blutzucker oder Blutalkohol genutzt. Zudem kann der Enzymstatus des Blutes Aufschluss über bestimmte Erkrankungen im Körper geben (z.B. die „Herzenzyme“).

Auch in Industrie und Haushalt kommen Enzyme vor, etwa bei der Synthese von Antibiotika, bei der Ledergerbung, zur Aufreinigung von Fruchtsaft, als waschaktive Substanzen, in Fleischzartmacher sowie bei der Herstellung von Bier, Käse, Babynahrung, Biosprit oder Papier.
Die Wichtigkeit von Enzymen zeigt sich nicht zuletzt darin, dass viele Medikamente, Drogen oder Gifte die Aktivität von Enzymen hemmen und dadurch erhebliche Auswirkungen auf den Körper bis hin zum Tod haben können. Viele Arzneimittel wirken, indem sie Enzyme hemmen oder ihre Wirkung verstärken.

Eine wichtige Rolle spielen Enzyme im Stoffwechsel unseres Körpers und bei der Nahrungsverdauung. Verdauungsenzyme schließen die Nahrung auf und ermöglichen eine Aufnahme der Nährstoffe in die Zellen des Körpers. Das Wirken von Proteinasen, Glykosidasen, Lipasen und Nukleasen sowie Lactase sorgt dafür, dass Nahrung für uns verwertbar wird. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, wenn Amylasen im Speichel Stärke aufspalten, bevor sie im sauren Magenmilieu inaktiviert werden. Die Magensäure aktiviert dagegen das Enzym Pepsin, das Proteine spaltet. Im Darm wirken Enzyme wie Lactase oder verschiedene Proteinasen, um die vorverdauten Zucker und Proteine weiterzuverarbeiten, bis Aminosäuren oder Einzelzuckermoleküle wie Glukose vorliegen. Lipasen zerlegen im Dünndarm Nahrungsfette in Fettsäuren und 2-Monoglycerid, die die Dünndarmwand passieren können. In Dickdarm und Mastdarm wird dann hauptsächlich noch Wasser aufgenommen.

Die meisten Verdauungsenzyme werden von der Bauchspeicheldrüse, dem Pankreas, in inaktiver Form hergestellt, um Selbstverdauung zu vermeiden. Am Wirkort wird dann von der inaktiven Vorstufe der Enzyme ein Peptidfragment abgespalten (Proteolyse), um die aktive Form zu erhalten. Die Enzyme werden zusammen mit Natriumbikarbonat in den Dünndarm entlassen, sodass die Magensäure im Nahrungsbrei neutralisiert wird und die Enzyme aktiv werden können.

Für eine optimale Versorgung mit Enzymen sollte man sich ausgewogen ernähren, denn frische Lebensmittel liefern wichtige Nährstoffe, mit denen der Körper Proteine wie Enzyme synthetisieren kann, sowie direkt Enzyme aus den Lebensmitteln.

Exotische Früchte, Trauben, Avocado, Honig, Olivenöl sowie tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milch enthalten reichlich Enzyme. Der hohe Bromelain-Gehalt der Ananas kann zum Beispiel bei der Verdauung helfen, aber bei empfindlichen Menschen auch zur Unverträglichkeit der Ananas führen. Kaugummi sowie Süßstoffe sollten vermieden werden. Beides bewirkt eine unnötige Ausschüttung von Enzymen wie Amylase. Der süße Geschmack sorgt zudem für eine Insulinausschüttung. Der Blutzuckerspiegel fällt und man bekommt Appetit.

Da Enzyme eine große Rolle bei der Ernährung und Verdauung spielen, liegt es nahe, dass bei Verdauungsproblemen die Einnahme von Enzymen hilfreich sein kann. Probleme können aufgrund einer Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse auftreten sowie durch Krankheit, exzessiven Sport, Alter, Verletzungen oder Vergiftungen. Auch chronische Pankreatitis oder Diabetes führen zu einer Unterfunktion des Pankreas und damit unzureichenden Versorgung mit Verdauungsenzymen.(2)

Tatsächlich gibt es bereits viele Präparate mit pflanzlichen, tierischen oder mikrobiell hergestellten Enzymen, die bei Verdauungsproblemen hilfreich und gut erprobt sind.(3)

Ein Beispiel für einen vererbten Enzymdefekt, der die Verdauung beeinträchtigt, ist die Lactoseintoleranz. Damit die Betroffenen dennoch lactose-haltige Lebensmittel verzehren können, gibt es Lactase, ein lactose-spaltendes Enzym, zum Einnehmen. Bei der Zöliakie fehlen Betroffenen Enzyme, um Getreideproteine wie Gluten zu verdauen.(4)

Die prolin- und glutaminreichen Weizenproteine sind durch die Verdauungsenzyme kaum aufzuspalten. Bei Zöliakie-Patienten führt der Verzehr von Gluten zu chronischen Entzündungsreaktionen (5) und bislang ist eine glutenfreie Diät die einzige Behandlung (6), da eine Enzymtherapie noch nicht entwickelt werden konnte.

Die Behandlung mit dem Enzym Prolyl-Endopeptidase wird jedoch derzeit stark erforscht. Dabei sind erste Ergebnisse vielversprechend und die Enzyme sollen weiter für den klinischen Einsatz optimiert werden. Die Ersatzenzyme eignen sich sogar für die orale Einnahme, ohne an Wirkung zu verlieren.(7)

Im Reagenzglas erwiesen sich die Endopeptidasen bereits als wirksam (8) und auch erste klinische Untersuchungen an Ratten und T-Zellen von Patienten stimmen hoffnungsvoll.(9)

Phenylketonurie ist ein weiterer vererbbarer, schwerer Enzymdefekt, der unbehandelt zu geistiger Retardierung, Verhaltensstörungen, Organschäden oder Fehlgeburten führt.(10)

Dabei fehlt das Enzym Phenylalaninhydroxylase (PAH), welches die Aminosäure Phenylalanin abbaut, sodass sie sich im Körper anreichert. Zudem kommt es in der Folge zu einem Mangel an der Aminosäure Tyrosin, der Vorstufe von Neurotransmittern, sowie dem Hautpigment Melanin. Da eine Enzymtherapie für die Behandlung noch nicht existiert, müssen Patienten ihr Leben lang eine strenge proteinarme Diät halten. Da Stoffe wie Kalzium dabei in ungenügender Menge aufgenommen werden, müssen zudem Nahrungsergänzungen gegeben werden. Im Mausmodell konnte jedoch gezeigt werden, dass die Gabe eines Ersatzenzyms namens Phenylalanin-Ammoniak-Lyase den Phenylalaninspiegel der Tiere senken kann.(11)

Dabei kann das Enzym aufgrund von pH-Wert-Schwankungen und Proteasen nicht oral verabreicht werden, ohne verdaut zu werden, und muss injiziert werden. 2005 konnte das Ergebnis der Studie weiter untermauert werden, sodass für Patienten Hoffnung besteht, irgendwann ein wirkungsvolles Medikament zu bekommen, das die strenge Diät ersetzen kann.(12)

Die traditionelle Heilkunde verwendet oft enzymreiche Kräuterextrakte, deren Zubereitung, Dosierung und Wirkung auf langjähriger Erfahrung in der Anwendung basieren. Die orale Gabe von Enzymen ist jedoch heikel und war lange umstritten. Viele Enzyme reagieren auf den niedrigen pH-Wert im Magen empfindlich. Als Proteine sind sie zudem den proteolytischen Verdauungsenzymen ausgeliefert (siehe auch unter Eiweißverdauung).

Einige Enzyme bleiben auch bei oraler Verabreichung wirkungsvoll, während andere ihre Aktivität verlieren. Immer wieder versagten so im Tiermodell Enzymtherapeutika, die im Reagenzglas wirksam waren. So ist es oft ein langer und mühsamer Weg, wenn neue Enzympräparate entwickelt werden sollen und viele Strategien sollen eine vorzeitige Inaktivierung von eingenommenen Enzymen verhindern, wie die gleichzeitige Einnahme von Protonenblockern oder die verzögerte Freisetzung der Enzyme im Dünndarm.

Um überwachen zu können, ob Enzyme den Verdauungstrakt in aktiver Form passieren, wurde von Forschern des MIT ein System entwickelt, mit dem sich die Enzyme auf ihrem Weg durch den Verdauungsapparat überwachen lassen. Mit dem Ansatz der Wissenschaftler lassen sich über Fluoreszenzsignale die Enzyme in Echtzeit beobachten und lassen zudem erkennen, ob sie noch aktiv sind.(13)

Mit dem neuen System können in Zukunft neue Enzympräparate schnell auf ihre Wirksamkeit unter „echten“ Bedingungen getestet werden.

Verschiedene Enzympräparate, die Entzündungsreaktionen im Körper bekämpfen und rezeptfrei erhältlich sind, gibt es bereits auf dem Markt. (14)

In einer Anwendungsstudie an 20 Patienten, die eine operative Augenlidstraffung haben vornehmen lassen, zeigten sich keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen der Mittel.(15)

Nachweislich stimulieren die Enzyme die Aktivität des Immunsystems und erhöhen die Wirksamkeit von Produkten der Immunzellen zur Körperabwehr.

Phlogenzym (Bromelain 90 mg, Trypsin 48 mg, Rutin 100 mg) unterstützt so effektiv eine Antibiotika-Therapie bei Kindern mit Sepsis. (16)

Die Ursache dieser entzündungshemmenden und antiinfektiösen Wirkung ist bislang nicht geklärt worden. Diskutiert wird eine antimikrobielle Wirkung durch Proteolyse der Bakterienzellwand oder eine Aktivierung der Autolyse von Pathogenen.(17)

Für rheumatische Erkrankungen werden Enzympräparate ebenfalls eingesetzt und enthalten oft Mischungen der Enzyme Bromelain, Papain, Trypsin oder Chymotrypsin. Die Mittel wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend, wenn auch die Erfahrungen in der Praxis nicht immer den gewünschten, positiven Effekt bringen. Für bestimmte Patienten scheint die Einnahme von Enzympräparaten aber wirkungsvoll und ungefährlich zu sein.(18)

In einer Vergleichsstudie, in der Patienten mit Kniearthrose mit Diclofenac (100 mg/Tag) oder Enzymen behandelt wurden, schnitten beide Mittel in ihrer Wirkung in etwa gleich gut ab, während das eingesetzte Enzympräparat Phlogenzym besser verträglich war. Es kann daher durchaus als Alternative zu Diclofenac gelten, wenn es um Arthrosen im Kniegelenk geht.(19)

Eine Vergleichsstudie mit Diclofenac und einem Präparat aus dem Flavonoid Rutin sowie den Enzymen Bromelain and Trypsin war bereits früher zu einem ganz ähnlichem Ergebnis gekommen und schlug das Mittel als Alternative zu nicht-steroidalen Antirheumatika vor.(20)

Placebo-Kontrollen wurden allerdings bei beiden Studien nicht durchgeführt. Auch an Patienten mit verstauchtem Knöchel wurde Phlogenzym bereits klinisch getestet. Diesmal gab es eine Vergleichsgruppe, die Placebos bekam. Das Enzympräparat zeigte sich in Schmerzlinderung und Abschwellung nicht effektiver als ein Placebo. Mit einer Ausnahme: Bei Patienten, die keine Fuß-Stützbandage (Caligamed) tragen wollten, war Phlogenzym deutlich effektiver als Placebos. Bei den unerwünschten Gegenreaktionen gab es keinen Unterschied zwischen der Phlogenzym- und Placeboeinnahme.(21)

Tschechische Forscher setzten die Enzymtherapie als Unterstützung der Lasertherapie bei Enthesiopathien wie Tennisarm oder anderen Überlastungsstörungen mit Entzündungsreaktionen ein. In der Studie an 39 Patienten zeigte sich, dass die begleitende Enzymbehandlung schmerzlindernd wirkt und die Kombination beider Therapien effektiver ist als Laserbehandlung allein.(22)

Die Verabreichung hoher Dosen proteolytischer Enzyme bei allen möglichen Krebserkrankungen gehört zur traditionellen Heilkunde, ohne dass dazu wissenschaftliche Untersuchungen vorlagen.(23)

In der Onkologie (Krebstherapie) wird daher die Enzymtherapie bereits seit einiger Zeit erforscht, wobei hauptsächlich die Enzyme Papain, Trypsin sowie Chymotrypsin eingesetzt werden. Bereits 1911 erschien die erste wissenschaftliche Publikation zur Enzymtherapie in der Onkologie.(24)

Heute weiß man durch verschiedene Studien, dass die Enzyme Nebenwirkungen von Bestrahlung oder Chemotherapie lindern können und bei bestimmten Arten von Tumoren die Überlebensrate erhöhen. Als Ursache der krebsheilenden Wirkung werden die entzündungshemmenden Eigenschaften der Enzyme diskutiert, doch ist der genaue Wirkmechanismus noch ungeklärt.(25)

Im Tiermodell hat sich die Gabe von Papain, Trypsin sowie Chymotrypsin bei Krebstumoren bereits bewährt. Tiere überlebten bei Einnahme der Enzyme länger, während Tumorwachstum und Metastasenbildung gehemmt wurden.(26)

Eine der ersten Enzymtherapien gegen Krebs war der Einsatz von Proteinasen bei Pankreaskrebs (Bauchspeicheldrüsenkrebs). Pankreaskrebs gehört zu den Krebserkrankungen mit den höchsten Sterblichkeitsraten. Die Tumore im Pankreas wachsen in umgebendes Gewebe ein und sind meist inoperabel (85-90%). In einer Studie an 10 Patienten mit inoperablen Pankreastumoren wollen Forscher eine deutlich erhöhte Lebenserwartung festgestellt haben, wenn neben einer organischen Ernährungsumstellung und Entgiftung hochdosierte Enzyme eingenommen werden. 81 Prozent der Patienten überlebten das erste Jahr, während die amerikanische National Cancer Data Base bei Pankreaskrebs die Überlebensrate für das erste Jahr mit nur 25 Prozent angibt.(27)

Eine US-Studie aus dem Jahr 2010 konnte diesen positiven Effekt allerdings nicht belegen. Von den 55 teilnehmenden Patienten erhielten einige Enzympräparate in Kombination mit organischer Diät und Entgiftung, andere die klassische Chemotherapie mit Gemcitabin. Die Patienten, die Chemotherapie erhielten, lebten laut Studie durchschnittlich dreimal länger als die Patienten, die Enzyme einnahmen, und hatten zudem eine bessere Lebensqualität.(28)

Daher wird die Enzymtherapie bei Krebs inzwischen vor allem als begleitende Unterstützung der Krebstherapie mit den erprobten Maßnahmen Chemotherapie, Bestrahlung, Operation und Hormontherapie erforscht. Und tatsächlich scheint die begleitende Enzymtherapie ein hohes Potential zu haben, Nebenwirkungen zu lindern und Krebserkrankungen zu bekämpfen.

Klinische Studien der Stufe II für Enzymtherapeutika liegen bereits vor. Patienten mit Brustkrebs, Darmkrebs oder Plasmozytom, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, erhielten als unterstützende Maßnahme ihrer Krebstherapie Enzympräparate.

Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Ruhelosigkeit wurden deutlich gelindert, während die Lebensqualität zunahm. Plasmozytom-Patienten sprachen durch die Enzymeinnahme zudem besser auf die Behandlung an, erlebten öfter eine Rückbildung der Krankheit und überlebten häufiger. Die Studien umfassen bereits tausende von Patientendaten.(29)

Durch solche Resultate ermutigt, fordern selbst manche Onkologen eine weitere Erforschung der Enzymtherapie. Das enorme Potential der Enzyme als Unterstützung in der Therapie des Krebs sollte nicht ignoriert werden.

  1. Bairoch, The Enzyme Database in 2000, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC102465/
  2. Nair et al., Chronic pancreatitis. 20. American Family Physician 2007;76:1679-1688. http://www.aafp.org/afp/2007/1201/p1679.html
  3. Roxas; The role of enzyme supplementation in digestive disorders. Alternative Medicine Review. 2008 Dec;13(4):307-14; http://www.altmedrev.com/publications/13/4/307.pdf
  4. Catassi & Fasano. Celiac disease. Current Opinion in Gastroenterology, 2008, 687–691; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19122516
  5. Sollid et al., Coeliac disease: dissecting a complex inflammatory disorder. Nature Reviews. Immunology. 2002, 2:647–655; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12209133
  6. Tack et al., The spectrum of celiac disease: epidemiology, clinical aspects and treatment. Nature Review. Gastroenterology. 2010, 7:204–213;nature.com/nrgastro/journal/v7/n4/full/nrgastro.2010.23.html
  7. Shan et al., Structural and mechanistic analysis of two prolyl endopeptidases: Role of interdomain dynamics in catalysis and specificity. PNAS, USA 2005. 102:3599–3604, http://www.pnas.org/content/102/10/3599.abstract
  8. Matysiak-Budnik et al., Limited efficiency of prolyl-endopeptidase in the detoxification of gliadin peptides in celiac disease. Gastroenterology, 2005, 129:786–796; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16143118
  9. Gass et al., Combination enzyme therapy for gastric digestion of dietary gluten in patients with celiac sprue. Gastroenterology, 2007, 133:472–480. http://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085%2807%2901010-4/abstract
  10. NCBI Bookshelf, ID: NBK22253; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK22253/
  11. Sarkissian et al., A different approach to treatment of phenylketonuria: Phenylalanine degradation with recombinant phenylalanine ammonia lyase. PNAS, 1998; http://www.pnas.org/content/96/5/2339.full
  12. Wang et al., Structure-based chemical modification strategy for enzyme replacement treatment of phenylketonuria. Molecular Genetics and Metabolism, 2005 Sep-Oct;86(1-2):134-40, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16006165
  13. Fuhrmann & Leroux, In vivo fluorescence imaging of exogenous enzyme activity in the gastrointestinal tract. Proceedings of the National Academy of Sciences, 2011, 108, 9032-9037; pnas.org/content/108/22/9032.full
  14. Phlogenzem: dr-roeder.de/phlogenzym.html;
    Wobenzym:
    docmorris.de/wobenzym-n-drag-magensaftres-mucos-dragees-magensaftresistent-3968682-produktdetail
  15. Dusková & Wald, Orally administered proteases in aesthetic surgery. Aesthetic Plastic Surgery, 1999 Jan-Feb;23(1):41-4; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10022937
  16. Shahid et al., Efficacy and safety of phlogenzym--a protease formulation, in sepsis in children. The Journal of the Association of Physicians in India. 2002 Apr;50:527-31; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12164403
  17. Biziulevicius, Where do the immunostimulatory effects of oral proteolytic enzymes ('systemic enzyme therapy') come from? Microbial proteolysis as a possible starting point. Medical Hypotheses, 2006;67(6):1386-8; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16870353
  18. Leipner et al., Therapy with proteolytic enzymes in rheumatic disorders, BioDrugs, 2001;15(12):779-89; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11784210
  19. Klein et al., Efficacy and tolerance of an oral enzyme combination in painful osteoarthritis of the hip. A double-blind, randomised study comparing oral enzymes with non-steroidal anti-inflammatory drugs. Clinical and Experimental Rheumatology, 2006 Jan-Feb;24(1):25-30; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16539815
  20. Akhtar et al., Oral enzyme combination versus diclofenac in the treatment of osteoarthritis of the knee--a double-blind prospective randomized study. Clinical Rheumatology, 2004 Oct;23(5):410-5; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15278753
  21. Kerkhoffs et al., A double blind, randomised, parallel group study on the efficacy and safety of treating acute lateral ankle sprain with oral hydrolytic enzymes. British Journal of Sports Medicine. 2004;38:431–435; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1724873/pdf/v038p00431.pdf
  22. Zemanová et al., Our experiences with combination of enzyme therapy and laser therapy in enthesopathies. Sborník Lékarský. 2000;101(3):249-54; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11220153
  23. Vanhoof, Pharmaceutical Enzymes. New York, NY: Marcel Dekker; 1997.
  24. Beard J. The Enzyme Treatment of Cancer and its Scientific Basis. London, UK: Chatto & Windus; 1911.
  25. Leipner & Saller, Systemic enzyme therapy in oncology: effect and mode of action. Drugs. 2000 Apr;59(4):769-80; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10804034
  26. Wald, Exogenous proteases confer a significant chemopreventive effect in experimental tumor models. Integrative Cancer Therapies, 2008 Dec;7(4):295-310; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19116225
  27. Gonzales & Isaacs, Evaluation of pancreatic proteolytic enzyme treatment of adenocarcinoma of the pancreas, with nutrition and detoxification support. Nutrition and Cancer. 1999;33(2):117-24; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10368805
  28. Chabot et al., Pancreatic proteolytic enzyme therapy compared with gemcitabine-based chemotherapy for the treatment of pancreatic cancer. Journal of Clinical Oncology. 2010 Apr 20;28(12):2058-63; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19687327
  29. Beuth, Proteolytic enzyme therapy in evidence-based complementary oncology: fact or fiction?, Integrative Cancer Therapies. 2008 Dec;7(4):311-6; http://ict.sagepub.com/content/7/4/311.long

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 30.04.2013 aktualisiert

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